Zwei Nachrichten aus der Blogosphäre, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben

BoomUnsere regelmäßigen Leser haben es vielleicht gemerkt — bis auf die eine oder andere Spitze hat sich hier das Thema Blogosphäre verflüchtigt — sich in den Ernst des Lebens integriert, die Artikel generell, natürlich haben wir auch noch jede Menge Spaß, in Richtung (politische) Qualität verschoben. Und zudem man tritt natürlich auch nicht auf ein auf dem Boden liegendes Geschöpf. Zudem war die Kritik an der Sache niemals den Hass wert, den wir als Menschen empfangen haben — aber gut, Berliner sind halt nicht nur arm im Geldbeutel. Über zwei Meldungen musste ich heute aber dann doch schmunzeln, zumal ich sie im Feedreader fast hintereinander gelesen habe. Da wäre zum einen der Don mit seiner Einlassung über den Stand der Professionalisierung der sogenannten (deutschen) Top-Blogs. Ungewohnt diplomatisch schreibt er: In den letzten zwei Monaten hat sich beim Thema Blogvermarktung nichts verbessert, es ist eher schlechter geworden. Die SPD wartet heute noch auf mich — da werde ich derzeit keinen Kommentar zu verfassen. Aber bald ist ja Grimme — dann hat man innerhalb des Netzwerkes wieder etwas zu feiern. Also kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken. Nachdem ich über den Don kurz geschmunzelt habe, scrollte ich weiter zum Werbeblogger. Dort fragt Gastautor Thomas, ob das Modell Blog gescheitert ist. Natürlich aus Sicht eines Werbers. Wer aber nun das Verhalten der sogenannten deutschen Top-Blogs per se, den Artikel von Don, die Frage von Thomas zusammenbringt, der hat die Antwort auf die Fragen aller Fragen. Warum fristen Blogs in Deutschland ein Nischendasein, werden Blogger ausgelacht, wird man da draußen in Gesprächen mit Nichtbloggern verwundert angeschaut, ohne große Anstrengung von den etablierten Medien der Lächerlichkeit preisgegeben? 1 + 1 = 2. 😉

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2 Antworten zu “Zwei Nachrichten aus der Blogosphäre, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben”

  1. Oliver sagt:

    Nicht nur ein Problem in Deutschland, wie man noch vor kurzem auch in der Financial Times lesen konnte 😀

    Web 2.0 fails to produce cash

    Ein Web 2.0 Problem, während man hier noch auf der Gralssuche nach der zündenen Blog-Idee ist. Und wenn diese Blase platzt, Blub für Blub, dann werden auch danach wohl einige darüber berichten und sich eine goldene Nase verdienen können, wie einst bei der Noblesse der New Economy 😀

  2. Martina sagt:

    Wetten, dass wenn die Web2.0-Blase so richtig laut geplatzt ist, Klein-Bloggersdorf auf einmal richtig angenehm klein wird? 😉

    So, und nun geh ich mal wieder meine Reste aus dem Matheunterricht herauskramen… 10+7=19, stimmt doch, oder nicht? 😉

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