Zu Ostern das Zitat der Woche

Die Institution christliche Kirche gehört zu den größeren Übeln in diesem Land. Würde Jesus heute leben, er wäre schon lange aus der Kirche ausgetreten. (Quelle)

Popetown

Zur scheinheiligen Debatte, ob Popetown denn nun ausgestrahlt werden soll oder nicht.

Bild: popetwon.com

5 Antworten zu “Zu Ostern das Zitat der Woche”

  1. Oli sagt:

    Zu diesem scheinheiligen Gebilde paßt auch gut ein Zitat von Luther ( aus dem Kontext des Bauernkriegs gerissen ) …

    «In solch einem Krieg ist es christlich .. zu würgen, rauben, brennen und alles zu tun, was schädlich ist .. es ist in Wahrheit auch ein Werk der Liebe… Sprich ein Credo und das Vaterunser .. und zeuch dann vom Leder und schlage drein in Gottes Namen!»

  2. Schöner Spruch. Mein Verhältnis zur landesüblichen Religion ist unter anderem von einer Äußerung meines Vaters zum Thema Religionsuntericht an der Schule geprägt:

    «Ich will nicht, daß mein Sohn sich diesen gefährlichen Unsinn anhören muß.»

    (Man hatte damals nur wenige Schüler ohne Glaubensbekenntnis und wollte sich eine Ethik-Klasse ersparen.)

  3. Dr.H.-R.Böhm sagt:

    Wenn Sie unser Land mit anderen Ländern vergleichen, stellen Sie bestimmt auch große Unterschiede fest. Es lohnt sich, über die Ursachen der unterschiedlichen Entwicklung von Europa und z.B. Asien nachzudenken. Trotz aller Grausamkeiten, die bösartige Diktatoren und andere Gewaltmenschen in Europa zu verantworten haben, lohnt es sich über Ausage und abschließenden Frage Heinrich Bölls nachzudenken: «Selbst die allerschlechteste christliche Welt würde ich der besten heidnischen vorziehen, weil es in der christlichen Welt Raum gibt für die, denen keine heidnische Welt je Raum gab: für Krüppel und Kranke, Alte und Schwache. Und mehr noch als Raum gab und gibt es Liebe für die, die der heidnischen wie der gottlosen Welt nutzlos erschienen und erscheinen. Ich glaube an Christus, und ich glaube, daß 800 Millionen Christen auf dieser Erde das Antlitz dieser Erde verändern könnten, und ich empfehle es der Nachdenklichkeit und Vorstellungskraft der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte.» (zit. nach Prof Harald Wagner — Münster)

  4. Chris sagt:

    Ich glaube an Christus, und ich glaube, daß 800 Millionen Christen auf dieser Erde das Antlitz dieser Erde verändern könnten, und ich empfehle es der Nachdenklichkeit und Vorstellungskraft der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte.

    Ich glaube nicht an Christus und glaube trotzdem, dass alle Menschen gemeinsam auf dieser Erde das Antlitz verändern könnten.

    Es ist ja nicht so, Herr Dr. Böhm, dass ich hier alle Christen verteufeln möchte, ich finde einfach nur, dass sich da diverse Kirchen– und Politikvertreter in Sachen einmischen, die sie nichts angehen. Ohne diesen Aufschrei, hätte ich von der ganzen Sache nichts mitbekommen, und würde am 03. ganz bestimmt nicht MTV einschalten.

    Allein aus Emanzipationsgründen gegenüber der Kirche werde ich es schauen, und wenn ich mich langweile.

  5. Oli sagt:

    Die Christenheit hat massives Leid über die Menscheit gebracht … keine Religion wird die Welt verändern, Gott-sei-Dank (welche Ironie), allenfalls eine Lebenseinstellung wie der Buddhismus.
    Im Gegensatz zu vielen fundamentalistischen Christen, kann ich als Atheist damit leben das gläubige Menschen — jeglicher Konfession — existieren. Diese Offenheit würde ich so manchem «Christen» heutzutage wünschen.
    Der Menschheit ging es auch ohne die Gestalt Christus gut und ich behaupte auch das wir heute schon weiter wären ohne diese dunkle Periode. Auch den Orient zog der Islam zurück und hemmte ihn in seiner Entwicklung. Hier gabs zum Glück die Aufklärung.
    Wenn dieses Aussagen einen wahren Christen erzürnen, so ist er wohl gar keiner. Denn ich zweifle wirklich an den meisten Christen, die von diesen Werten reden und die tatsächlichen Verlautbarungen Christus so gar nicht verstanden haben.
    Ich gebe zu, würden Christen tatsächlich so leben wie Christus es vorgab so wäre die Welt eine bessere. Aber schon bin ich wieder in der Realität angelangt und sehe die Christen wie sie nicht die andere Wange hinhalten, sondern mit dem Schwert der Gewalt ausholen um jeden Kritiker mundtot zu machen.
    Wenn es einen Gott je gab hat er ohnehin schon lange sein Anlitz von der Menschheit abgewandt.

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