… zu guter Letzt

  • Wikileaks und die Postdemokratie
    «Amazon, der DNS Hoster, Paypal – die Liste der Firmen, die Wikileaks ihre Unterstützung entziehen dürfte immer länger werden. Dass das kein Versehen ist, dass die Firmen gerade zufällig entdeckt haben, dass Wikileaks gegen irgendwelche AGBs verstößt, dürfte klar sein.[…]»
  • Ron Paul: ‘What we need is more WikiLeaks’
    «Popular Texas Republican Congressman Ron Paul is no stranger to breaking with his party, but in a recent television appearance the libertarian-leaning Rep. went even further than any member of Congress in defending whistleblower website WikiLeaks. »
  • Gutachten zum Sonntag
    «Das Erzbistum München-Freising vertuschte Kindsmissbrauch durch das «besondere Erpressungspotenzial» sexuell tabuisierter Themen, «umfangreiche Aktenvernichtungsaktionen» und eine «katastrophale Aktenpflege»»
  • Eure Armut kotzt mich an
    «Flächendeckende Schmähung: Die Reichen verachten die Armen. Aber auch Frauen, Migranten und generell Andersdenkende. Das hat eine Langzeitstudie ergeben. »
  • Die Illusion vom freien Internet
    «Wenn wir den Googles, Facebooks, Amazons und Ebays dieser Welt das Internet überlassen, degradieren wir das Internet zu einer Manipulations– und Marketingmaschine. Jede Gesellschaft – ja sogar jede Gemeinschaft – sollte dafür sorgen, ihre wichtigen Inhalte und Schnittstellen nicht vollständig zu ökonomisieren. »
  • Wikileaks Wikiing
    «List of WikiLeaks.org mirrors/information, and how to reach it.»

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2 Antworten zu “… zu guter Letzt”

  1. Hans Solo sagt:

    Nun, bezgl. SZ-Artikel: Das wusste man aber schon ohne Studie. Ist auch immer mal wieder Thema bei den Nachdenkseiten gewesen.

    Netter Versuch von Slow-Media, aber da eben die Ökonomie die Welt und vor allem die Medien regeln, wird es keine Gemeinschaft geben, die dagegen anstinkt, ausgenommen vielleicht von extrem reichen Idealisten, die sich Ihr Ideal daher leisten können. Traurig aber wahr.
    Entsprechend sieht auch ein IT-Gipfel hierzulande aus:
    https://it-gipfelblog.hpi-web.de/livestream/
    Xing philosophiert über Google Streetview etc. pp.
    Natürlich darf auch der Fachkräftemangel nicht fehlen, dabei gibt es mehr als genug Leute, um den Bedarf zu decken, was aber verschwiegen wird ist, dass es nicht genügend 1€ Jobber als Fachkräfte gibt, was den armen Großindustriellen so zu schaffen macht. Die bekommen Sie hoffentlich auch nicht woanders.

  2. Ich lese die Nachdenkseiten aus Prinzip nicht. Man bildet sich ohne Studien recht viel ein im Laufe des Tages, insbesondere bilden sich da recht schnell obskure Theorien. Ein paar Fakten ab und an, sind da nicht unbedingt verkehrt.

    >ausgenommen vielleicht von extrem reichen Idealisten, die sich Ihr Ideal daher leisten können.

    Tut mir leid, wenn ich es jetzt derart hart ausdrücke: aber dies ist ein selten dämliches «Argument». Die eigentliche Ursache findet sich wohl darin: «Lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.» Das Gros der Menschen hat sich das «Miteinander» abtrainiert und ist bei jeder sich bietenden Gelegenheit bereit, die eigene Rückgratlosigkeit mit allerlei abstrusen Ausflüchten zu kompensieren. Auf gut Deutsch: es existieren auch Zeitgenossen, die nicht nur ihr Ego ausleben.

    >was aber verschwiegen wird ist, dass es nicht genügend 1€ Jobber als Fachkräfte gibt, was den armen Großindustriellen so zu schaffen macht.

    Auch das ist zum Teil Blödsinn, da viele Fachkräfte einfach als 1€-Jobber lukrativer sind, nur nicht in jedem Bereich eingesetzt werden können. Zumindest muß die Gemeinnützigkeit geheuchelt werden, gerade der Kulturbereich sieht viele arbeitslose Akademiker, die für «1€» in ihrem eigentlichen beruflichen Umfeld arbeiten. Handwerker existieren ebenso en masse, auch hier herrscht mehr Mißbrauch im Eurojobber-Bereich, denn der viel zitierte Mangel. Übrigens wird die Mär vom Fachkräftemangel nicht wahrhaftiger, nur weil diese stetig wiederholt wird: Wirtschaftsinstitut sieht keine Anzeichen für Fachkräftemangel.

    Das Problem ist, der Hinweis auf die vielen arbeitslosen Akademiker bzw. qualifizierte oder auch hochqualifizierte Fachkräfte unter den Erwerbslosen korrespondiert nicht mit der Mär von «Bildung zahlt sich immer aus» bzw. «Hauptsache eine Ausbildung». In Zeiten von massiven Propaganda werden eben gewisse störende Faktoren nivelliert bis zur Unkenntlichkeit.

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