Zitat des Tages: Wolfgang Clement

In dem Verfahren “haben meine Bochumer Freunde, die mich mit innigster Herzlichkeit verfolgen, gesagt, die Agenda 2010 sei menschenverachtend”, so der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident. Und weiter: “Das kann doch jemand wie ich nicht stehen lassen.

tagesschau

Clement verteidigt sich und der Grund für die ganze Aufregung: es gab da ein paar Genossen die tatsächlich wagten ihm die Stirn zu bieten und dann auch noch dieses elende Gejammer des Volks. Wie können die nur, diese Unwürdigen … auf die Knie. 40 Jahre Genosse! Wen zur Hölle kümmert diese Arbeiter die 40 Jahre buckelten und beinahe im Armenhaus landen? Eben und Volkes Stimme? Wtf? Alle unwürdig, Parasiten. Hinfort mit euch, Clement ist der Mann den die SPD so dringend benötigt. Und die schreien da Zeter und Mordio ob solcher Kleinigkeiten. Lachhaft und außerdem war das alles nur irgendwie Gaudi pur, von wegen Volkes Stimme — da will sie nun keiner hören. Er wird halt fortwährend mißverstanden. Böse Medien, böses Internet, böser Mob — sind halt alle unwürdig. Laßt den Mann doch endlich in Frieden!

When things go wrong, I seem to be bad.
But I’m just a soul whose intentions are good:
Oh Lord! Please don’t let me be misunderstood …

Video: Youtube, Text: Wikipedia, Bild: Wikipedia

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Eine Antwort zu “Zitat des Tages: Wolfgang Clement”

  1. […] in Asterix, welcher sich im Angesicht drohender Gefahr selbst versenkt. Abseits der Litanei eines alten Mannes hat es doch schon etwas von Ironie, wenn dieser gerade bei Cicero von fehlender Meinungsfreiheit […]

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