Zitat des Tages: Pofalla

Frau Ypsilanti hat überhaupt keine Machtperspektive, es sei denn, sie begeht einen Wortbruch und koaliert mit der Linken.

tagesschau

Seine Herrlichkeit Pofalla I. hat entschieden, Koch bleibt an der Macht und gibt sich einem Siegestaumel hin, der schon beim Duell Stoiber Vs Gasgerd an Lächerlichkeit kaum zu überbieten war. Wortbrüche wären ja auch jetzt nichts wirklich neues in der Politik, denn wie schon Franz Müntefering einmal sagte, im Namen der großen Koaltion: Wir werden als Koalition von allen Seiten an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair.. Man nimmt es also mit den Worten im Eifer des Gefechts nicht so genau und das schließlich ist auch der Garant für die Funktionalität der großen Koalition. Warum sollte Ypsilanti es also nicht diesem großen Mann gleich tun und mittels Rot-Rot-Grün regieren? Nun ich denke mit der Linken wird man wirklich Probleme haben und das wird sich auf Dauer wohl nur ändern, wenn Lafotaine diese Partei verläßt. Aber interessant ist diese Posse schon, wie man dem Mob gar politischen Eifer vorspielt. Das i-Tüpfelchen wäre dann wohl eine Art Gang nach Canossa, jedenfalls für den Mob gemimt, indem man Guidos Spaßpartei, nebst Grünzeug, passend zu Fasching, mit ins Boot nimmt. Das wird so oder so ein arger Dreher für die SPD, aber wer früh übt … 😀

2 Antworten zu “Zitat des Tages: Pofalla”

  1. Henry sagt:

    Das witzige ist ja, dass sämtliche Wahlslogans der SPD Makulatur werden, wenn die SPD in ein neoliberales Bündnis einsteigt. Das begann ja schon gestern. Gysi fragte Ypsilanti bei «Anne Will» wie sie den Mindestlohn, Gesamtschule usw. mit der FDP durchsetzen will. Ypsilanti:«In Koalitionsverhandlungen muss man Kompromisse eingehen …» Leider wurde der Rest von Frau Will abgewürgt (was sie übrigens jedesmal tat, wenn Gysi was sagen wollte).

    Für die Linke wäre es allerdings auch nicht gut, wenn sie sich zu sehr an die SPD anbiedern würde. Sie kann innerhalb einer Koalition oder auch bei Duldung einer rot-grünen Minderheitsregierung nur verlieren. Personell und programmatisch ist die Linke dafür in den Alt-Bundesländern noch zu instabil. Wenn die SPD andererseits eine neoliberale Koalition eingeht kann sie nur gewinnen, denn dann wird es die linke Basis (?) der SPD in Hessen zerreissen. Nicht ausgeschlossen, dass dann auch einige Mandatsträger zu den Linken übertreten.

  2. SwA sagt:

    Also ich persönlich finde immernoch interessant, dass selbst CDU-Mitgliedern der Herr Pofolla zuwider ist ^^ Dem ist eh nicht mehr zu helfen.

RSS-Feed abonnieren