Zitat des Tages: ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt

Wer seine Daten nicht offenlegen will, muss konsequent offline leben.

stern1

Ein Leben ohne Internet sei die Konsequenz, schlußfolgert denn die Journalistin die bei diesem Magazin da angestellt ist. Geh ich jetzt gar nicht weiter drauf ein, die Dame fühlt sich ohnehin von Hobby-James-Bonds umzingelt. Tatsache ist jedoch das wir uns von willfährigen Medien umzingelt sehen, die alles verarbeiten was Quote bringt und bei drei nicht unterm Tisch ist. Danke für den Lacher des Tages, aber von professionellen Laien lasse ich mir auch gewiss nicht den Weg weisen. Ein Leben ohne Medien ist noch nicht so wirklich konsequent möglich, ein Leben ohne den stern wird schon von vielen seit Jahren praktiziert. Während man also dort mangels Kenntniss der Materie dem gepflegten Schwarz-Weiß-Denken anheim fällt, geben wir uns dem zünftigen Differenzieren hin.

  1. das Magazin damals mit den Hitler-Tagebüchern []

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Eine Antwort zu “Zitat des Tages: ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt”

  1. Wer seine Daten nicht offenlegen will, sollte dies spätestens bis zu seiner Geburt entschieden haben, weil spätestens dann Erfassung durch Einwohnermeldestelle und Finanzamt droht.

    Insofern hat diese hier nicht namentlich genannte Journalistin schon recht. Wenn man konsequent auf Versicherungen, Kindergarten, Schule, Telefon, Wohnung, Arbeitsplatz, Bankkonto, Wahlen und eben auch einen Internetzugang verzichtet, kann man sein Inkognito schon bewahren.

    Wer pränatal noch nicht in der Lage war, solche Konsequenz aufzubringen, aber dennoch Privatsphäre wünscht, wird schon etwas mehr tun müssen, als seinen Internetanschluß zu kündigen.

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