Zensuswahlrecht a la FDP

Die Liberalen waren schon immer für eine lustige Nummer zu haben, als 18%-Partei gingen sie wohl vollends in die Annalen der dümmsten Politiker ein und toppten damit gar die rote-Socken-Aktion bei den Genossen. Meine Politik fördert die Fleißigen, schützt die Schwachen und bestraft die Faulen. Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit., so Westerwelle im Jahre des Herrn 2003. Und dieses Credo möchte man wohl nur allzu gerne umsetzen, indem man Eltern Stimmen zuspricht, die auf der Menge der vorhandenen Sprößlinge basieren — quasi ein Fleißpreis. Wann beginnt dieser Crap, schon prenatal? Kann man Parteien nicht auch das Mandat entziehen, wenn diese nur noch auf Gaudi aus sind? Ein Kursus in Demokratie würde der FDP nicht schaden …

SZ

6 Antworten zu “Zensuswahlrecht a la FDP”

  1. Grainger sagt:

    Irgendwie passt diese Idee doch gar nicht zur FDP. Ein Zensuswahlrecht nach dem Einkommen vor Steuern könnte ich bei der vertretenen Klientel ja noch verstehen (vorzugsweise Spitzenverdiener, die sich aber steuerlich gerne zum Sozialfall herunter rechnen lassen).

    Aber in Bezug auf echten Kinderreichtum denke ich eher weniger an diese Personengruppe.

    Irgendwie scheint der Herr Westerwelle nach allem anderen nun auch seine Zielgruppe aus dem Auge zu verlieren. 😀

  2. Oliver sagt:

    >Aber in Bezug auf echten Kinderreichtum denke ich eher weniger an diese Personengruppe.

    Au contraire! Schau dir mal von der Leyen an 😀

  3. Grainger sagt:

    Ausnahmen bestätigen die Regel! 😉

  4. Oliver sagt:

    Ich denke die Elite hat erkannt, das sie mit der Zeit ausstirbt ohne Nachwuchs 😀

  5. Loui sagt:

    und ich hatte schon die Hoffnung dass betreffende Damen und Herren aussterben und man nicht mehr unter ihrer Idiotie zu leiden hat, wär ja auch zu schön gewesen 😀

  6. Grainger sagt:

    Ich denke die Elite hat erkannt, das sie mit der Zeit ausstirbt ohne Nachwuchs.

    Das würde zumindest erklräen, warum das neue Elterngeld schon vom Modell her so ausgelegt ist, das Eltern mit höheren Einkommen überdurchshcnittlich stark davon profitieren.

    Scheinbar will sich die Elite (oder die, die sich dafür halten) jetzt ihren geplanten zukünftigen Kinderreichtum vom Proletariat finanzieren lassen. 😉

    Und auf dem Weg dahin passt der Vorschlag von Westerwelle dann doch irgendwie wieder ins Bild.

    Denn wenn die Elite sich schon dem undankbaren Geschäft der Aufzucht zahlreichen Nachwuchses widmen muss, dann wollen sie dafür wenigstens Geld und Stimmrechte. 😀

RSS-Feed abonnieren