Zensursulas Luftnummer

Wenn man den etablierten Medien glauben kann, hat Angela Merkel von Anfang an auf Christian Wulff als Bundespräsident gesetzt. Ob dies der Wahrheit entspricht, werden wir wahrscheinlich nie erfahren – schließlich darf die Kanzlerin nicht noch mehr als lame duck dargestellt werden. Ob die Medien einer PR-Show aufsitzen oder nicht, wer weiß. Interessant dabei ist ein Artikel des Stern, Von der Leyens Luftnummer. Die Familienministerin und ihre Anhänger waren es selbst, die sie am Dienstag verbal massiv zur Favoritin hoch putschten. Sie genoss es in vollen Zügen. Vor der Presse inszenierte sie sich hollywoodreif, indem sie auf die Frage, ob sie im Gespräch sei, kokett die Hand vor ihren Mund schob und wissend lächelte. Dass niemand sie jemals gefragt hatte, wollte sie wohl nicht zugeben. Sie tat, als sei sie ganz dicke im Kandidatengeschäft.

Hm, woran erinnert mich das blos?

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3 Antworten zu “Zensursulas Luftnummer”

  1. micha sagt:

    der werner hansch verschnitt am anfang hat mich ein wenig irritiert, aber auch neugierig gemacht: ärtztin ist sie also.

    mal schnell auf wikipedia nachgeschlagen:

    «Nach dem Abitur studierte Ursula von der Leyen von 1977 bis zu ihrem Studienabbruch 1980 Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen und Münster. Im Jahre 1978 besuchte von der Leyen die London School of Economics and Political Science (LSE). Ein anschließendes Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) schloss sie 1987 mit dem Staatsexamen und ihrer Approbation als Ärztin ab. Anschließend war sie als Assistenzärztin an der Frauenklinik der MHH tätig. 1991 erfolgte hier auch ihre Promotion zur Dr. med. mit der Arbeit „C-reaktives Protein als diagnostischer Parameter zur Erfassung eines Amnioninfektionssyndroms bei vorzeitigem Blasensprung und therapeutischem Entspannungsbad in der Geburtsvorbereitung“.

    Nach der Geburt ihres dritten Kindes 1992 beendete sie ihre Facharztausbildung ohne Abschluss. Von 1992 bis 1996 lebte sie mit ihrer Familie in den USA. Nach der Rückkehr ihrer Familie nach Deutschland war sie von 1996 bis 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Friedrich-Wilhelm Schwartz an der Abteilung für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. 2001 erwarb sie dort den akademischen Grad eines Master of Public Health (MPH).»

    also hat sie eigentlich nix richtig zu ende gemacht. die promotion zum dr.med scheint mir ehrlich ein witz zu sein. selbst ein leye sollte das entlarven können.

    hmmm.…

  2. Anonymous sagt:

    Am besten fand ich:

    Das ist ja auch ein lernendes System, diese Frau.

    Danke übrigens micha für die info nett zu wissen sollte ich mal wieder gegen sie agiatieren müssen.

  3. Grainger sagt:

    Zensursula hat offensichtlich noch große Pläne und strikt schon mal fleißig an der eigenen Legende.

    Und in der Legendenbildung macht es sich sicher nicht schlecht, beim Amt des Bundespräsidenten zumindest mal in der engeren Wahl gewesen zu sein. Schon in wenigen Monaten wird kaum noch jemand wissen, dass sie sich selbst ins Gespräch gebracht hat.

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