Zensur: Peking gibt nicht auf

China hat eine Mauer gebaut. Heutzutage baut man Mauern nicht mehr nur über Hügel und Felder, sondern auch im Internet. Die Menschen in China leben hinter einer Mauer, und nur was die chinesische Regierung erlaubt, darf durch diese Mauer hindurch ins Land kommen.

So tickerte der CCC und bot just zu den olympischen Spielen seinen Mauerbrecher an, in Form des Freedomsticks. Es ist natürlich ein Wettlauf und so dachte man schon bei den Chinesen früher darüber nach die Leute einfach zu registrieren, wird zwar ebenso löchrig sein, aber derartige Kontrollen und Einschüchterungen werden den Kreis jener Aktivisten dort wohl noch mehr einschränken — wer kann es ihnen verdenken? Niemand, es gehört außerordentlicher Mut und Freiheitsliebe dazu, in einem derartigen Land einfach alles aufs Spiel zu setzen, mitunter gar noch Familie, Verwandschaft, Freunde et. al.

Ab 2009 nun soll jeder Besucher eines Internet-Cafes fotografiert und registriert werden, die Situation wird also drastisch verschärft. Offiziell möchte man Minderjährige von gefährendem Material fern halten. Konsequenzen sind schon erkennbar, dort wo bereits umgesetzt gehen die Besucherzahlen drastisch zurück. Aber wie gut das unserere heuchlerische Politbande sich dort unten für Freiheit einsetzt und mit gutem Beispiel voran geht.

via heise

, , ,

RSS-Feed abonnieren