Zahlenspiele in Deutschland

Zahlenspiele

Ich glaube kaum, dass man großartig etwas zur IKB sagen muss — solche Zahlen sind (gedanklich fast) unfassbar. Eine Wette schließe ich allerdings ab: Weder für die politischen Entscheidungsträger und Kontrolleure im Aufsichtsrat, noch für den IKB-Vorstand wird dieser Fall Folgen haben…

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Eine Antwort zu “Zahlenspiele in Deutschland”

  1. Grainger sagt:

    Die Milliarden, die die öffentliche Hand jetzt in die IKB pumpt, werden natürlich im Haushalt fehlen.

    Und das sind nicht nur die unmittelbar durch die Bundesregierung zur Verfügung gestellten Gelder, auch die Sparkassen haben da schon ordentlich reingebuttert und das wird zumindest deren Gewinne entsprechend schmälern.

    Weniger Gewinne -> weniger Steuern -> weniger Einnahmen für den Staat.

    Letztendlich wird er Verlust von 11 Milliarden mittelbar oder unmittelbar vollständig vom Steuerzahler aufgebracht werden.

    Und ich möchte wetten (nur so als Gedankenspiel): falls sich der Immobilienmarkt in ein paar Jahren (wenn die ganze Sache längst schon in Vergessenheit geraten ist) vielleicht erholt wird unser Staat die daraus resultierenden Gewinne nicht abschöpfen, auch wenn er für den Verlustausgleich Milliarden zuschießen durfte.

    Die IKB hat rund 1.700 Beschäftigte, bei 11 Milliarden Euro Verlustausgleich macht das rund 6,47 Mio. Euro pro Kopf.

    Das ist doch volkswirtschaftlicher Wahnsinn und dürfte eine der höchsten mittelbaren Subventionen pro Arbeitsplatz in der deutschen Geschichte sein.

    Aber selbst wenn es bei der 1 Milliarde aus dem Bundesfinanzministerium bliebe (ich prophezeie, dass das nicht der Fall sein wird) sind das immer noch 588.000 Euro pro Arbeitsplatz!

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