Yodafone

 
(via)

Die Vodafone-Links des Tages:

Nach der FAZ zerreißt nun auch die SZ die Kampagne.
Die FR spricht von einem Netzbeschmutzer.
Impactsuspect versteht Sascha Lobo und die Sperrbefürworter nicht.
Darth Vader ist verliebt.

Last but not Least:

Frau Schnutinger mit einem Statement, das nachdenklich stimmt.

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6 Antworten zu “Yodafone”

  1. V'kar sagt:

    Ich hatte den ersten «kritischen» Kommentar auf Frau Schnutingers Blog geschrieben, in dem ich einfach auf ein Vodafail Plakat mit ihr verlinkte.
    Ich habe mich danach noch erklärt und ihr geschrieben, dass ich ihr keinen Ausverkauf unterstelle und vorwerfe, dass aber das Werben für Vodafone gerade zu diesem Zeitpunkt ein Gau ist.
    Dass sie jetzt ihre Kommentarfunktion abgeschaltet und das Twittern aufgegeben hat kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    Es ist natürlich ihre Entscheidung, ihr Leben und ich will keine Rechtfertigungen. Aber sie hat den Schritt an die Öffentlichkeit gemacht, und im Gegensatz zu anderen Bloggern, die schon abgemahnt und verklagt wurden, hat sie «nur» bissige Kommentare geerntet.
    Schade, dass es so endet.

  2. Chris sagt:

    @V’kar: Ich denke, durch das Statement ist klar geworden, dass Frau Schnutinger da «reingerutscht» ist. Und dann sollte es auch gut sein, wenn die Kritik mittlerweile persönlich wird und den Menschen und seine Substanz angreift.

  3. Oliver sagt:

    >Dass sie jetzt ihre Kommentarfunktion abgeschaltet und das Twittern aufgegeben hat kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    Warum nicht? Sie war halt mit dabei, hätte anderen ebenso passieren können — vielleicht sind wir u.U. für andere, ähnliche Dinge empfänglich — ausschließen kann man derartiges nie, wir sind nicht gegen Gott und die Welt gefeit. Auf der anderen Seite stehen aber diese tatsächlichen Fallensteller, die sich wie üblich wortgewandt aus der Affäre stehlen und ihren Jüngern (aka Legionen willfähriger Leser) Honig wohlfeil ums Maul schmieren. Wenn Schnutinger also auf gut Deutsch keinen Bock mehr hat, dann ist dies ihr gutes Recht. Es ist ihre Publikation, sie zieht dort ihren Schlußstrich nach eingenem Gusto, ebenso wie wir hier. Die üblichen Verdächtigen juckt das ohnehin nicht, die haben unlängst ein dickes Fell und können mit diesem medialen Trommelfeuer recht gut umgehen.

    Leider ist es so, dass viele zu feige sind die Großen der Szene anzugehen — man begnügt sich mit der Kritik an den kleineren Nebendarstellern und bläst zu einer grenzdebilen Hexenjagd. Ich würde dabei ebenso den Stecker ziehen — reiner Selbstschutz. Die Ursache ist wie üblich an der Spree zu suchen, nicht jedoch auf einem kleinen Cartoon-Blog.

  4. Seraphyn sagt:

    Daraus kann sich wirklich ein gutrer running gag entwickeln finde ich.…
    Gruss

  5. blödbabbler sagt:

    Ich kannte Frau Schnutinger bisher nicht, da die sinnfreie Kampagne des Zensurproviders in seiner Gänze — außer der Blogger Echos– an mir vorbeiging.
    Ihre Aussage, man müsse alles mal gemacht haben, halte ich für falsch — denn ich muss nicht an jeder Mülltonne schnuffeln um zu wissen wie Müll riecht. Sei es ‘drum — es ist offensichtlich ihre Idee vom Leben und Erleben und dafür sollte sie sich nicht rechtfertigen müssen.
    Ich kann Oliver da nur zustimmen und mache das mit einem Zitat von Wiglaf Droste der wiederum Dashiell Hammett zitiert:
    «Ich hasse Mobs und Lynchjustiz – mir wird schlecht davon.
    Egal, wie verworfen ein Mensch sein mag: Wenn ein
    Mob sich gegen ihn zusammenrottet, bin ich für ihn. Das
    Einzige, worum ich je zu Gott beten würde, ist die Chance,
    zu gegebener Zeit hinter einem Maschinengewehr zu
    sitzen und eine Lynchmeute vor der Mündung zu haben»,
    lässt Dashiell Hammett in seiner Erzählung Königsmacher
    die Hauptfigur sagen.

    Ich sehe auch eher bei den mächtig investigativen Journalistenblogs in den TOP100 Bedarf sich zu erklären, denn diese sind Meinungsmachend und haben sich mit dieser Aktion gute Teile des Vertrauens weggeworben.

    Gruß Blödbabbler

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