Yeah das nenne ich mal Schutz

Weil der durch die Telekom vertriebene Router Speedport 700V eine Lücke aufwies in einer bestimmten Firmwareversion und man nicht sicher sein konnte, das alle Kunden schon diesen gepatcht hatten, entschloß man sich mal gerade eben diesen besagten Port zu sperren für alle T-Online-User. Nun ist der Port 8085 gesperrt und die Kunden sicher, Problem dabei eine Bank nutze bei ihrer Software eben diesen Port. Was machen wir erst wenn Microsoft gefährliche Teile des Netzes abschalten läßt? 😉

heise

3 Antworten zu “Yeah das nenne ich mal Schutz”

  1. tontechniker sagt:

    Oder Yahoo. Oder China. Auf jeden Fall ein bedenklicher Schritt, wenn man davon ausgeht, dass nicht alle T-Online Benutzer einen derartigen Router benutzen. Ich würde sagen hier wird die Macht genutzt um eigene Fehler zu beheben. Immerhin wäre es möglich allen T-Online Kunden beim Login eine Warnung vorzusetzen oder ähnliches.

  2. Providerstories anyone? sagt:

    Mein Provider entschloss sich einmal, mir den Port 53 unzugänglich zu machen. War aber von kurzer Dauer.

    Anscheinend wird er auch böse wenn man FTP-Transfers macht, bzw. eigene (unverschlüsselte) Verbindungen laufen lässt.

  3. derfreak00 sagt:

    Wenn Microsoft gefaehrliche Teile des Netzes abschalten laesst?
    Ganz einfach, man schafft das gesamte Internet ab, da es komplett abgeschaltet und somit nutzlos ist. Bis auf die zweipunktnulligen Firmen sind alle glücklich, es sind keine Sicherheitsupdates mehr noetig, die Leute kaufen wieder Un-CDs, Zeitungen freuen sich ueber hohe Gewinne. Nur die Musikindustrie sowie die gaengigen Winkeladvokaten werden jammern, da ploetzlich kein Geld mehr mit Abmahnungen und aehnlichem zu machen ist, aber es ist sicher moeglich mp3-player nach poehser Terroristensoftware zu durchsuchen und nebenbei Geld fuer «zufaellig» gefundene Musikdateien einzustreichen.

    Oh, die meisten Zocker werden wohl ziemlich enttaeuscht den PC ausschalten und die verstaubten Buecher aus dem Regal da hinten in der Ecke ziehen, die Script-kiddies werden Suizid begehen, da sie in ihrem Leben keinen Sinn mehr sehen, und die Entwicklung groesserer freier Softwareprojekte ist nur noch mit hohem Aufwand moeglich. Aber das sind ja nur Marginalien, wer interessiert sich schon fuer die Nutzer…

    😉

RSS-Feed abonnieren