Wunder geschehen immer wieder

Die internationalen Journalisten haben entgegen früherer Zusagen der Olympia-Organisatoren in Peking doch keinen freien Zugang zum Internet.

futurezone.orf

Und auch werden wohl niemals die Legionen von Deppen aussterben, die im Vorfeld jegliche Kritik torpedieren und von den freiheitlichen Möglichkeiten vor Ort schwafeln. Letztendlich betätigte man sich dann doch nur als willige Schreibtischtäter — die Olympischen Spiele pushen, die Menschen mit Füßen treten. China verteidigt seine Zensur immer mit dem Hinweis, dass es in anderen Länder auch Sperren im Internet gegen «ungesunde Inhalte» gebe. Und auch diese Argumentation Chinas ist korrekt, diese Praxis ist schließlich auch in unserem Land usus. Auch hier also wieder ein Beispiel wie der Journalismus die Moral zurechtbog, um die lukrative Berichterstattung zu ermöglichen.

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3 Antworten zu “Wunder geschehen immer wieder”

  1. XiongShui sagt:

    Die Stadt Peking (und nicht China) hat die Ausrichtung der diesjährigen olympischen Spiele übertragen bekommen. Mit diesen olympischen Spielen neuer Zeitrechnung wollte der Gründer «nationale Egoismen überwinden und zum Frieden und zur internationalen Verständigung beitragen». Daher auch die Vergabe an Städte und nicht an Staaten.

    Seltsam mutet an, daß ein ähnlicher Sturm der Entrüstung, wie er sich jetzt gegen die Spiele in Peking richtet, nicht gegen die Spiele in Salt Lake City entfesselt wurde, denn sowohl an der Stadt, wie auch den Staat dürften sich einige berechtigte Kritikpunkte festmachen lassen. Aber das sind ja die USA.

    Welch seltsame Blüten diese Sinophobie treibt, läßt sich hier besichtigen.

  2. Chris sagt:

    Was für ein hanebüchender Blödsinn. Ich habe zum Beispiel die Coca Cola-Spiele von Atlanta schon kritisiert, da hattest Du noch nichtmal Internet. Nur um eine Beispiel zu nennen.

    Hier auf F!XMBR läuft diese Argumentation ins Leere, Du gegen die Wand. 😉

  3. Oliver sagt:

    Weißt du das Land mögen, Leute von dort kennen, die Kultur schätzen — alles eine prima Sache. Das Regime relativieren ist jedoch einfach nur unmenschlich.

    >Die Stadt Peking (und nicht China) hat die Ausrichtung der diesjährigen olympischen Spiele übertragen bekommen.

    Korinthenkackerei, auch bei uns schneidet man Berlin nicht von Deutschland los und erst recht klappt das nicht in einem Regime.

    Vielleicht folgt noch christlicher Übereifer oder westliches Überlegenheitsdenken. Derart niedriges Niveau bitte auch an entsprechender Stelle, nicht bei uns.

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