Writely kann auch ODF

Writely, Googles online Textverarbeitung, versteht auch ODF. Okay hab mir das ganze mal angeschaut, nette Sache, was da so alles möglich ist. Aber ehrlich? Wer schreibt online seine Texte in einem Browser? Ich nutze schon nicht die grottige Eingabe von WordPress, sondern arbeite mit Blogtk oder gleich mit Tags, von der Stabilität des Browsers ganz zu schweigen.

Writely

Egal ausprobiert, die Performance ist (noch) ganz passabel, die Erzeugung von pdf, rtf, odt, html geht ebenso in Ordnung. Allenfalls Bilder sind im pdf-Dokument zu klein, wahrscheinlich eine Einstellungssache.

Writeley PDF Ausgabe

Ansonsten bietet diese Textverarbeitung einen ähnlichen Leistungsumfang wie z.B. Wordpad, erinnert sonst aber mehr an einen spartanischen Webeditor, denn eine tatsächliche Textverarbeitung.
Sieht man mal von den üblichen Sicherheitsbedenken ab, sehe ich diese online Textverarbeitung als ähnlich sinnlos an, wie die vor einiger Zeit vorgestellte Tabellenkalkulation.
Eine Pferdefuß hat die Sache noch, Writely verweigert den Dienst unter Opera 9, sowie Seamonkey. Letzterer nutzt die identische Gecko-Engine von Firefox, aber nur FF läßt die Arbeit letztendlich zu. Vielleicht kann mal jemand Rückmeldung dazu geben oder auch wie es unter Safari, Konqueror oder IE ausschaut. Sorry für dieses kurze abwatsch-blabla, aber Wordpad würde heute auch keinen mehr vom Hocker reißen 😀

5 Antworten zu “Writely kann auch ODF”

  1. Greg sagt:

    Vielleicht kann mal jemand Rückmeldung dazu geben oder auch wie es unter Safari, Konqueror oder IE ausschaut.

    Ohne mich angemeldet zu haben: im IE scheint die Site zu funktionieren. Jedenfalls werde ich nicht auf die «unsupported browser»-Seite umgleitet, wie das bei Seamonkey der Fall ist. Wirklich arbeiten würde ich damit nicht, aber für ein paar kurze «Notizen» etc., die auch auch unterwegs schnell abrufen kann, finde ich es schon praktisch. Wenn die mich als Seamonkey-User aber nicht wollen, kann ich auch darauf verzichten. Googles Konkurenz schläft ja auch nicht…

  2. Sammy sagt:

    Google verliert wie mir scheint die Kontrolle über seine Tentakeln.

    Google Maps ist auch nicht mehr das was es mal war. Bei einem XP 2400+ stockt es beim Scrollen von popeligen Satellitenbildern unbedienbar nervig dahin.

  3. Greg sagt:

    Google Maps ist auch nicht mehr das was es mal war. Bei einem XP 2400+ stockt es beim Scrollen von popeligen Satellitenbildern unbedienbar nervig dahin.

    Kann ich nicht bestätigen. Bei mir (P4, 2,5 GHz) läuft das absolut flüssig. Würde mich auch wundern, wenn Google Performance-Probleme hätte…

  4. Oli sagt:

    Ein XP2400+ ist auch in keinster Weise mit einem P4 2500GHz zuvergleichen 😉 — zudem meint Sammy wohl eher die Performance die rüber kommt via Rechner, als die via Server.

  5. Greg sagt:

    Auch bei anderen, schlechteren Rechnern habe ich das aber noch nicht bemerkt. Zum Beispiel auf dem Notebook mit 1,7 GHz.

    Ob die gleichen Funktionen auch mit weniger clientseitiger Performance umzusetzen sind, kann ich nicht sagen (dazu ist das ganze ja viel zu komplex), aber ich denke eigentlich schon, dass Google da einen guten Job macht…

RSS-Feed abonnieren