Wollte der SPIEGEL Knut einschläfern?

EisbärGut, dass ein kleiner Eisbär in den Hauptnachrichten präsentiert wird, Nachrichtensender live übertragen, wenn er das erste Mal im Berliner Zoo der Öffentlichkeit präsentiert wird, das sagt viel über unsere Gesellschaft aus — Tiere sind den Menschen halt doch lieber als die Mitmenschen. Doch darum soll es nicht gehen. Auf R-Archiv.de bin ich gerade auf einen interessanten Artikel gestoßen. Zusammenfassung: Wegen einer eigens inszinierten Medienkampagne wollte der SPIEGEL vermutlich Knut einschläfern lassen. Das ist voll in die Hose gegangen. Tja, so weit sind sie beim SPIEGEL mittlerweile — werden von den Kollegen in der Republik ausgelacht und ignoriert… 😉

R-Archiv.de — Cute Knut und die Mechanismen der Meinungsmache

Bild: pieceoplastic unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

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2 Antworten zu “Wollte der SPIEGEL Knut einschläfern?”

  1. Christopher sagt:

    FAZ — Der Eisbär und die Giftspritze

    War wohl ursprünglich die Bild Zeitung, die diese Kampagne auf Grund eines falschen Zitates gefahren hat.

  2. Grainger sagt:

    Geklagt hatte A. in der Hoffnung, dass eines Tages das Züchten von Tieren in Zoos generell verboten wird.

    Was für ein Spinner!

    Für etliche in freier Wildbahn vom Aussterben bedrohte bzw. vermutlich bereits ausgestorbene Tierarten stellen Zoos die letzte genetische Reserve dar, sie haben in vielen Fällen quasi die Funktion einer modernen Arche Noah übernommen.

    Sollte die Menschheit jemals zur Besinnung kommen wird man vielleicht Nachzuchten wieder auswildern können.

    Aber der Argumentation von Herrn A. zu Folge ist es wohl besser eine Tierart aussterben zu lassen als sie im Zoo zu züchten.

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