wodnesdæg — die Links dazu

Die GEZ, offizielle Erben des Sheriffs von Nottingham, zeigen mal wieder Absurdität par excellence. Klar man lacht im ersten Moment drüber, im zweiten Moment aber sieht der vernunftbegabte Mensch Gelder versickern, dessen Verschwinden im allgemeinen gerne dem gemeinen Schmarotzer angelastet wird. Merke, der Schmarotzer ist natürlich immer der andere!

Bleiben wir bei Absurditäten und dem Staat, gestern schrieb ich noch etwas zum Denunziantentum, heute bekommen wir ein prominentes Beispiel aus China. Sicherlich erwartet niemand bei diesem Regime etwas anderes und es ist auf den ersten Blick auch vermessen dies mit unserer Demokratie zu vergleichen. Aber irgendwie fällts doch manchmal schwer das ganze so zu betrachten, vor allem bei den immensen Bemühungen den Rechsstaat/die Demokratie ad absurdum zu führen.

Schwenken wir mal rüber zum einfältigen Ami, der uns ja sooft mit augenscheinlich debilen News beglückt. So manches mal kommt dort aber anscheinend mehr Grips rum und die Masse folgt nicht unbedingt dem Herdentrieb. Googles Marktmacht ist hierzulande weitaus höher als in den Staaten.

Und weils so schön ist, Müntefering zeigt massive Planlosigkeit. Ergo packt man das alte politische Plazebo wieder aus, man subventioniert Firmen damit sie Arbeiter/Angestellte im Alter von 50+ Jahren einstellen, natürlich zu der Bedingung sich weit unter Wert zu verkaufen. Vielleicht ist ja fortschreitende Dummheit eine Alterserscheinung in der Politik, reguläre Menschen werden aber mit der Zeit erfahrener.
Und weil Dummheit ansteckend ist fabuliert auch Bundesbildungslücke Schavan von der Großzügigkeit des Staats und den immensen Chancen der Studenten. Das ist Wasser für die debilen Asozialen da draußen, denn ohne Hirn v1.0 zu nutzen, wird weiter gegenüber dem schmarotzenden Studenten schwadroniert. Das Bildung für die Eltern diese einen gigantischen Kostenaufwand darstellt, der vom Steuerzahler nicht einmal ansatzweise unterstützt wird — und das nicht erst heute — ist dabei nur als nebensächlich zu betrachten. Der deutsche Michel ist sich selbst halt immer der Nächste, dabei ist es durch die Republik immer ein Geben und Nehmen!

Neid: der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

Ambrose Bierce

Und nein, wir sind noch nicht am Ende. Microsoft, erklärter Gegner von Opensource, muß immer mehr klein bei geben, produzierte man früher noch Millionäre ( Ein Leben nach Microsoft ), muß man heute tiefer stapeln und Kompromisse eingehen. Xen, die bekannte Virtualisierungstechnik, wird Einzug in Vista erhalten, zuvor machte schon die zaghafte Unterstützung des Open Documents Formats die Runde, sowie die eigene Quellcode Lizenz, für beinahe offenen Code. In der Zwischenzeit verliert das Unternehmen konstant an Wert

Und noch einmal ein Sprung zu den Asozialen da draußen, gerade auf dem Schockwellenreiter getickert,

Freizeit war gestern. Heute ist Freiwilligenarbeit statt Faulenzen gefordert. Die Reformlawine hat längst auch die privatesten Bereiche erreicht. Natürlich haben sich immer schon Hunderttausende in Vereinen, gemeinnützigen Organisationen oder nachbarschaftlichen Initiativen engagiert. Doch angesichts der chronisch leeren öffentlichen Kassen wird die kostenlose Arbeit für immer mehr gesellschaftliche Bereiche unverzichtbar.
Telepolis.de

Und Chris und ich wissen es, die Wahrheit tut weh. Die Wahrheit darüber, das man doch als vermeintlich rechtschaffender Bürger, doch letztendlich überhaupt nichts als Mensch taugt mit einer derartigen Einstellung. Schande über euch!

Der gefährlichste Feind der Wahrheit ist die kompakte Majorität
Henrik Ibsen

Mal abgesehen von den gesellschaftlichen Falloutboys, hat auch Openoffice mit einigen Problemen zu kämpfen. Das französische Verteidigungsministerium bescheinigt diesem mangelnde Sicherheit, nicht zu verwechseln mit tatsächlichen Sicherheitslücken. Es geht darum, das OO nur allzu leichtfertig mit gerfährlichen Scripten umgeht. Den Bericht lassen die Franzosen den Mannen um OO zukommen.

Und last not least, hier kann der Mensch vom Tier lernen .…

Erdmännchen sind gesellige Tiere, die in Kolonien leben. Alle Mitglieder beteiligen sich an den sozialen Aufgaben und der Nachwuchsbetreuung, egal, ob verwandt oder nicht. Wie Zoologen in der aktuellen Ausgabe von Science (Vol. 313 vom 14. Juli 2006) herausgefunden haben, betätigen sie sich dabei auch als geduldige Lehrer, die dem Nachwuchs beibringen, wie er auch mit hochgefährlicher Beute umzugehen hat. Ihren «Lehrplan» richten sie dabei am Entwicklungsstand des Schützlings aus.
Telepolis.de

Eine Antwort zu “wodnesdæg — die Links dazu”

  1. Chris sagt:

    Das mit der Schavan hatte ich gestern schon in der Welt gelesen — pervers, wenn man bei dem Wort Kredit (ob da nun Studien vorsteht oder nicht, völlig egal) an Marktlücke denkt. Ein paar wenige debile Vollpfosten zerstören gerade den Sozialstaat, von dem sie ihr Leben lang profitiert haben — widerlich.

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