wird wohl nichts mit der Revolution

Auch hier gereichen die Fettnäpchen in die Microsoft fortwährend tritt desöfteren zu einer allgemein lustigen Runde, business as usual heutzutage im Netz. Aber wie schauts denn tatsächlich aus? Vista läuft mmh blöd und auch sonst ziehen die Jungens aus Redmond desöfteren den kürzeren im big business. Tatsächlich aber scheint dies jedoch nur das Bild zu sein, welches die Medien durch die Wahl der News vermitteln und die von Opensourclern und eigentlich sonst jedem, wer mag schon Microsoft, willig aufgegriffen und verbreitet werden. Dem ist aber nicht so, Microsoft ist im Prinzip kein schwankender Riese, immer schon gereichten deren Aktionen zu dem berühmten Vergleich mit dem Griff ins Klo, aber sie leben noch heute und stampfen kräftiger den je durch die Welt, trotz herber Rückschläge die für andere wohl gleichbedeutend mit einem finishing move wären 😉

Microsoft hat im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz überraschend deutlich gesteigert. Wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte, kletterten die Erlöse im ersten Quartal um 27 Prozent auf 13,76 Milliarden Dollar. Das sei der stärkste Anstieg in einem ersten Quartal seit 1999, hieß es weiter.

futurezone.orf

Bah ich mag Microsoft dennoch nicht und auch Apple nicht, aber nicht weils die großen bösen Firmen sind, sondern weil MS und nicht zu vergessen auch Apple einfach nur shayze sind in ihrem ganzen Gebaren. Firmen sind eben kommerziell, aber diese beiden bekämpfen auch alles was anders ist und darauf beruht die Dominanz des einen und die bloße Existenz des anderen. Aber auch F!XMBR muß sich in diesem Zusammenhang outen, wir beide mögen Bill Gates, wir finden ihn tatsächlich symphatisch und das ist wirklich kein Witz :) Aber das wars dann bei mir auch schon, über Ballmer und Jobs, diese beiden $#!§x%, über diese kann man gerne reden 😉

Last not least für die Revolution gibts in diesem Bereich ein einfaches Mittel, Qualität und die Kunde davon. Bloßer Hype wirkt auf Dauer nur lächerlich und nur weils Opensource ist, ist es eben nicht omnipotent überlegen, man erweist der Opensource-Community einen Bärendienst.

Und warum nun das ganze? Nun man kann zwar etwas nicht mögen und dagegen ankämpfen, mitunter aber bringts mehr Nachhaltigkeit, wenn man glaubhaft rüberkommt. Die Waffen des Gegners aufgreifen, ist nur in den allerwenigsten Fällen ein probates Mittel, um jenen effektiv zu bekämpfen. Mir war halt mal wieder danach, nach einer selbstkritischen wanna-be Analyse 😉

2 Antworten zu “wird wohl nichts mit der Revolution”

  1. Patrick sagt:

    Man mag dem Schreihals vom Dienst Ballmer kritisch gegenüberstehen und auch Steve Jobs beargwöhnen ob seiner quasi-messianischen Stellung im Cupertino-Konzern, aber Bill Gates gut finden?

    Nun ja, er trägt ordentliche Schuhe und Jackett und rennt nich wie Jobs in leichten Hochwasser-Jeans und Turnschuhen rum, aber wer Microsoft kennt, weiß auch, dass Vista und all seine Probleme viel mit Ballmer und Gates zu tun haben, welche ihre Ideen auf Teufel komm raus in das neue OS einbringen wollten — wieviel aus dem Gate’schen Longhorn geblieben ist, wissen wir ja.

    Dass der Office-Zweig im Redmond-Konzern so viel erfolgreicher als der Windows-Zweig ist, liegt u.a. daran, dass mit dem ehemaligen Lotus-Chef neuer Wind in das Unternehmen kam und auch neue Ideen gedeihen durften.

    Und OpenOffice.org hin oder her: Office 2007 ist einfach ein verdammt gutes und durchdachtes Produkt, der Workflow ist angenehm und war ob der immer komplizierteren klassischen Menüs schwer nötig. Dabei wurde im Grunde nur das Aufteilen des Interfaces in Aufgaben (Tasks) wie schon seit der Windows 95-Taskleiste wiederverwendet (ein Feature dass durchaus als eines der positivsten von Windows gilt und Mac OSX bis heute nichts ähnlich schlichtes entgegensetzen kann).

    Die (inoffiziellen) Hoffnungen im Hause Microsoft liegen daher in dem Abdanken von Allchin, Gates und Ballmer, damit neue vernünftige Ideen das Betriebssystem bestimmen können und nicht diffuse «Visionen» eines William Gates. Denn die führen zu Betriebssystemen, das Systemressourcen als Vorspeise vernascht.

  2. Oliver sagt:

    >aber Bill Gates gut finden?

    Symphatisch, nicht gut — das ist ein weiß Gott gewaltiger Unterschied.

    >Die (inoffiziellen) Hoffnungen im Hause Microsoft liegen daher in dem Abdanken von Allchin, Gates und Ballmer,

    Ich denke eher Ballmer setzte sich seit jeher durch und bestimmte die gewaltige Vergrößerung, die letztendlich zum Verwaltungswasserkopf führte, der auch bei Siemens schon Mitte der 90er bekannt war.

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