WikiaSearch — die soziale Suche




Jimbos Jüngstes
ging heute an den Start und nachdem ich mich schon seit ein paar Tagen dem Betatest hingeben konnte muß ich sagen mir gefällt was ich da sehe und ich bin gespannt wie sich die Sache entwickelt. Natürlich ist das ganze ein Community Projekt und auch eben diese wird über den Erfolg oder Mißerfolg des Projekts maßgeblich entscheiden, aber wenn zumindest all jene die fortwährend über Google jammern sich daran beteiligen, könnte es ein ebensolcher Selbstläufer wie die Wikipedia werden.


… man kann Freundschaften schließen 😉


… aber auch seine Privatssphäre wahren und das recht differenziert =)


… Bugs wollen berichtet werden, schließlich handelt es sich noch um eine Alpha-Version.


… und last not least wollen auch Miniartikel verfaßt werden, damit der Suchende auch behände eine Kurzinfo findet :-)

Transparenz ist das A und O bei WikiaSearch, selbst zur Erstellung der Index-Dateien findet Open Source Anwendung. Als Anwender kann man also nachvollziehen wie welches Ergebenis zustande kam und ich denke SEOs haben dort an für sich ausgespielt. Wobei natürlich schwarze Schafe, wie auch bei der Wikipedia selbst, immer wieder vorkommen. Man muß also abwarten was die Zukunft bringt, die Idee und die bisherige Umsetzung jedenfalls gefallen — es hat, denke ich, Potential 😀

12 Antworten zu “WikiaSearch — die soziale Suche”

  1. Chris sagt:

    Die Idee hat echt was. Kann man nur hoffen, dass die ganzen SEO– und anderen Spammer außen vor bleiben.

    Btw, das ist ja sowas von Web 1.0… 😀 Da wird auf die Privatsphäre geachtet — iehbaba. 😀 😉 Gefällt mir. :)

    Letztenendes wird einfach nur entscheidend sein — finde ich etwas unter meinem Suchbegriff, oder nicht. Wenn ich unter meinem Suchbegriff gleichwertige Sachen wie unter Google finde, bin ich der erste, der umsteigt. 😉

  2. Marc sagt:

    Wenn sich nicht die ganzen SEOs drauf stürzen, wer dann? Sieht doch bei Yigg & Co nicht unbedingt anders aus …

  3. Oliver sagt:

    >Wenn sich nicht die ganzen SEOs drauf stürzen, wer dann?

    Dann nichts, genauso wie es Trolle bei Wikipedia gibt und Blockwarte, so wirds diese Gesellen auch bei WikiaSearch geben. Aber, wenn die Community dran arbeitet gehts eben nicht, weils ebenso wie bei der Wikipedia nachzuvollziehen ist wer da herumtrollte. Yigg ist nicht offen, das ein geschlossenes System, das von ein paar Leuten gemacht und von einer Masse mit Infos gefüttert wird. Ich denke auf was WikiSearch basiert ist noch nicht ganz klar, es ist nich nur «open» für jeden, sondern auch tatsächlich *open* als System und somit transparent!

  4. Oliver sagt:

    Liebe SEO Aktivisten, wir hatten euer bla bla schon ein paarmal zum Thema hier und eure Abstraktion in puncto Maschinenlesbarkeit etc. mag recht edel klingen, macht das Gewissen froh, mehr als Viagra ist es dennoch nicht. Verdelt euren Käse erst einmal mit *Inhalt*, bevor ihr versucht Nullinger an den Mann zu bringen. Ihr dürft euch gerne auf euren Plattformen ausweinen, sofern diese jemand liest.

    Btw. gibts so etwas auch gegen SEO-SPAM? =)

  5. Chris sagt:

    Yigg wird teilweise von SEO’s betrieben, kein Wunder, dass das größtenteils eine Müllhalde geworden ist… 😉

    @Oliver: Wir sind aber immer fies, da muss ein sEO lange für cheaten, bevor er unsere Inhalte und Qualität erreicht… 😉

  6. Marc sagt:

    Ich meine, dass der Vergleich mit Wikipedia hinkt. Denn etwas Ähnliches und frei Verfügbares gab und gibt es nicht. Aber in der Websuche gibt es dutzende Alternativen, wenn überhaupt jemand schlechte Suchergebnisse bei Google –und andere sind ja nun wirklich nicht relevant– kritisiert. Ich sehe also nicht das Bedürfnis nach Veränderung bei den meisten …

  7. Oliver sagt:

    >Denn etwas Ähnliches und frei Verfügbares gab und gibt es nicht.

    Es paßt dennoch, denn es existieren zwar viele Nutzer, aber ob der Arbeit nur wenig Helfer im Vergleich.

    >Ich sehe also nicht das Bedürfnis nach Veränderung bei den meisten …

    Tatsächliche Transparenz. Ich kann selbst den Spider dort nehmen und nachschauen wie dieser Funktioniert, da Open Source.

  8. Marc sagt:

    Tatsächliche Transparenz ist nett. Aber wenn die Funktionalität nicht gegeben ist, dann interessiert es keinen … Und wenn es keinen interessiert und es nicht dichtgemacht wird, dann lebt die Suche von denen, die freiwillig mitmachen: SEOs …
    Denn für die anderen lohnt sich keine Suche, wenn es die (bessere) Google-Suche gibt. Und diejenigen, die sich um Datenschutz etc. kümmern, finden Alternativen in den unterschiedlichsten Add-Ons.
    Die Frage-und-Antwort-Portale bieten oft individuellere Ergebnisse und sind nach der dritten Frage auch für Normalsterbliche zu bedienen.
    Meine Einschätzung … Und wenn in drei Jahren Wikia ein absoluter Erfolg ist, dann lösch bitte meinen Kommentar hier 😉

    Gruß Marc

  9. Oliver sagt:

    Betrachten wir doch das Problem realistisch, da draußen sind eine Horde Meckermäuler die sich tagtäglich das Maul über die Google-Gefahr zerreißen und als Alternative ein Google-Pendant haben möchten, natürlich für lau und ohne Risiken und Nebenwirkungen. Auf dieser absurden Grundlage wird nun überall die *alpha*-Version von WikiaSearch beurteilt und zerrissen. Man möchte sich ins gemachte Nest setzen und konsumieren. Das ist auch das Problem von Open Source und Open Content per se, Konsumhaltung, in diesem Fall gar Schmarotzertum.

    Ich schrieb schon oben,

    Natürlich ist das ganze ein Community Projekt und auch eben diese wird über den Erfolg oder Mißerfolg des Projekts maßgeblich entscheiden,

    Über die Idee brauchen wir nicht zu streiten, diese ist gut. Über die Umsetzung brauchen wir nicht zu reden, das Grundgerüst ist offen und überzeugt, der Rest ist alpha und wartet darauf in der Praxis umgesetzt zu werden. Sollte die Sache selbst nach 1–2 Jahren nicht in die Gänge kommen ist das nicht eine Pleite von Wales, sondern primär ein Armutszeugnis für die sogenannte Community und jene die permanent über die Krake Google zetern.

    Ich schrieb auch dort etwas en detail drüber.

  10. […] zu dem Thema u.a. bei: Basicthinking, Medienkonvergenz, Fixmbr, Blog.Webmaster-Homepage Beitrag aus der Kategorie: Web Kommentar schreiben: […]

  11. Marc sagt:

    Ich bezweifele halt, dass momentan der Aufforderungscharakter für eine größere Community wirklich da ist … Aber lassen wir uns überraschen und arbeiten vielleicht etwas mit 😉

  12. […] bekannt geworden. Die Suchergebnisse können von den Benutzern selber gewichtet werden, sodass bessere Suchergebnisse entstehen sollen. Nach Presseberichten über Wikia kam der Suchmaschinenriese Google und lies […]

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