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	<title>Kommentare zu: Wie wollen wir die Kreativen im Netz bezahlen?</title>
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		<title>Von: Sein Wissen ins Netz stellen – WissensWert</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35672</link>
		<dc:creator>Sein Wissen ins Netz stellen – WissensWert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 06:24:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gerade noch mal nachlesen wollen, empfehle ich diese Seite . Einen sehr guten Kommentar habe ich hier [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] gerade noch mal nachlesen wollen, empfehle ich diese Seite . Einen sehr guten Kommentar habe ich hier […]</p>
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		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35645</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 20:08:48 +0000</pubDate>
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		<description>Apropos böhmische Blasmusik auf Schallplatten: Es gibt seitens der sog. Contentmafia Bestrebungen, den Handel mit gebrauchten Datenträgern einzuschränken (vulgo: zu kriminalisieren). Andere Maßregelungen (z.B. Regionalcodes oder andere Einschränkungen die Abspielgeräte betreffend) sind bereits an der Tagesordnung. Und wären sie Erfindungen des EDV-Zeitalters, würden Biblio- bzw. Mediatheken sicherlich ebenfalls bald dank Lobbydruck verboten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos böhmische Blasmusik auf Schallplatten: Es gibt seitens der sog. Contentmafia Bestrebungen, den Handel mit gebrauchten Datenträgern einzuschränken (vulgo: zu kriminalisieren). Andere Maßregelungen (z.B. Regionalcodes oder andere Einschränkungen die Abspielgeräte betreffend) sind bereits an der Tagesordnung. Und wären sie Erfindungen des EDV-Zeitalters, würden Biblio– bzw. Mediatheken sicherlich ebenfalls bald dank Lobbydruck verboten.</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35644</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 19:59:07 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Du bist die Diskussionen leid und klinkst dich aus?

Zeitmangel, Desinteresse und ich muß mich ganz real in meinem Job um Kultur kümmern. Neues habe ich selbst bei den Diskussionspartnern in der Regel bisher noch nicht entdeckt und ehrlich, ich kam mit manchen schon weiter ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Du bist die Diskussionen leid und klinkst dich aus?</p>
<p>Zeitmangel, Desinteresse und ich muß mich ganz real in meinem Job um Kultur kümmern. Neues habe ich selbst bei den Diskussionspartnern in der Regel bisher noch nicht entdeckt und ehrlich, ich kam mit manchen schon weiter …</p>
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		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35643</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 19:56:42 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich tue mir den Rest nicht mehr an&quot; - Hoppla, was ist denn jetzt los? Du bist die Diskussionen leid und klinkst dich aus? Ja wie willst du denn neue Wege entdecken, wenn nicht durch Diskussionen?

&quot;Neuschöpfungen [sind] kulturelle Remixe&quot; - Stimmt.

&quot;Kultur ist eben lebendig und durch Vielfalt geprägt&quot; - Genau.

&quot;Ob all dies teils arg austauschbar ist, was Kultur so en detail hergibt, wage ich zu bezweifeln.&quot; - Ich vergaß zu erwähnen, dass ich mit Jungle, Hiphop und anderer elektronischer Tanzmusik ziemlich viel anfangen kann. Aber auch mit böhmischer Blasmusik auf Schallplatten.

&quot;Schmarotzer nutzen und relativieren den Wert gleichermaßen&quot; - Wie bitte? Wie kann man Kunst schmarotzen, deren Wert &quot;sich heute dem naiv Wertenden vielleicht nicht erschließt&quot;?

&quot;Menschen mit Gerechtigkeitssinn und Respekt gegenüber dem kreativen Schaffen entlohnen denjenigen entsprechend ihren Möglichkeiten&quot; - Zum Beispiel mit Backlinks, Besprechungen und wenn mal genug Geld auf dem Konto ist mit Buchkäufen. Viel Geld/Monat geht bei mir für lebenswichtige(re) Dinge drauf. Für gesunde Nahrungsmittel beispielsweise. Deshalb nutze ich Bibliotheken, Onlinegalerien, Weblogs, Second- und Umsonsthandläden bin mir nicht zu fein, das zuzugeben.

&quot;Welpenschutz je nach Güte (Umfang etc. pp)&quot; - Am Beispiel Beuys-Schmalz wird klar, dass diese Abrechnungsvariante hakt. Willst du wirklich eine &#039;Best Newcomer&#039;-Hitliste?

&quot;die einen wollen halt für lau ohne Gegenleistung (aka Kulturbeutelmentalität)&quot; - Stimmt nicht. Denn auch Rezensionen, Parodien und Fanfiction sind Gegenleistungen. Nicht zu vergessen, dass jede Verfielfältigung das Werk bekannter macht und somit für spätere Generationen potentiell relevanter.

(&quot;Spock finds an obviously Terran book, entitled Chicago Mobs of the Twenties, presumably left behind by the crew of the Horizon. This book is now viewed as a holy relic by the Iotians, who have built an entire culture around what they refer to as &quot;The Book&quot;.&quot; http://en.wikipedia.org/wiki/A_Piece_of_the_Action_(Star_Trek:_The_Original_Series))

&quot;Kultur stirbt so oder so, oft in der Geschichte zu beobachten - damals allerdings selten ob monetärer Zwänge bzw. fehlender Einsicht.&quot; - Godwins Gesetz?

&quot;Mitnahmequalität war und ist die Praxis&quot; - Aber wenn es doch so einfach ist ;) Hey, du hast meine Forderung nach Bürgergeld überlesen. Ich habe nämlich keine Lust, Kunst und Kultur nach Checkheft abzuliefern. Das ist nämlich bereits auf kurze Sicht innovationsfeindlich.

&quot;Letztendlich verlieren beide.&quot; - Gewinner sind die lachenden Dritten, die währenddessen Mashups mixen, Collagen kleben oder unter dem Radar ungeahnte Dinge treiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«Ich tue mir den Rest nicht mehr an» — Hoppla, was ist denn jetzt los? Du bist die Diskussionen leid und klinkst dich aus? Ja wie willst du denn neue Wege entdecken, wenn nicht durch Diskussionen?</p>
<p>«Neuschöpfungen [sind] kulturelle Remixe» — Stimmt.</p>
<p>«Kultur ist eben lebendig und durch Vielfalt geprägt» — Genau.</p>
<p>«Ob all dies teils arg austauschbar ist, was Kultur so en detail hergibt, wage ich zu bezweifeln.» — Ich vergaß zu erwähnen, dass ich mit Jungle, Hiphop und anderer elektronischer Tanzmusik ziemlich viel anfangen kann. Aber auch mit böhmischer Blasmusik auf Schallplatten.</p>
<p>«Schmarotzer nutzen und relativieren den Wert gleichermaßen» — Wie bitte? Wie kann man Kunst schmarotzen, deren Wert «sich heute dem naiv Wertenden vielleicht nicht erschließt»?</p>
<p>«Menschen mit Gerechtigkeitssinn und Respekt gegenüber dem kreativen Schaffen entlohnen denjenigen entsprechend ihren Möglichkeiten» — Zum Beispiel mit Backlinks, Besprechungen und wenn mal genug Geld auf dem Konto ist mit Buchkäufen. Viel Geld/Monat geht bei mir für lebenswichtige(re) Dinge drauf. Für gesunde Nahrungsmittel beispielsweise. Deshalb nutze ich Bibliotheken, Onlinegalerien, Weblogs, Second– und Umsonsthandläden bin mir nicht zu fein, das zuzugeben.</p>
<p>«Welpenschutz je nach Güte (Umfang etc. pp)» — Am Beispiel Beuys-Schmalz wird klar, dass diese Abrechnungsvariante hakt. Willst du wirklich eine ‘Best Newcomer’-Hitliste?</p>
<p>«die einen wollen halt für lau ohne Gegenleistung (aka Kulturbeutelmentalität)» — Stimmt nicht. Denn auch Rezensionen, Parodien und Fanfiction sind Gegenleistungen. Nicht zu vergessen, dass jede Verfielfältigung das Werk bekannter macht und somit für spätere Generationen potentiell relevanter.</p>
<p>(«Spock finds an obviously Terran book, entitled Chicago Mobs of the Twenties, presumably left behind by the crew of the Horizon. This book is now viewed as a holy relic by the Iotians, who have built an entire culture around what they refer to as «The Book».» <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Piece_of_the_Action_(Star_Trek:_The_Original_Series)" >http://en.wikipedia.org/w.…._Series)</a>)</p>
<p>«Kultur stirbt so oder so, oft in der Geschichte zu beobachten — damals allerdings selten ob monetärer Zwänge bzw. fehlender Einsicht.» — Godwins Gesetz?</p>
<p>«Mitnahmequalität war und ist die Praxis» — Aber wenn es doch so einfach ist <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Hey, du hast meine Forderung nach Bürgergeld überlesen. Ich habe nämlich keine Lust, Kunst und Kultur nach Checkheft abzuliefern. Das ist nämlich bereits auf kurze Sicht innovationsfeindlich.</p>
<p>«Letztendlich verlieren beide.» — Gewinner sind die lachenden Dritten, die währenddessen Mashups mixen, Collagen kleben oder unter dem Radar ungeahnte Dinge treiben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35638</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:30:53 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Obwohl es darum geht, ob und wie die tewilweise arg austauschbaren* Kulturgüter in bare Münze umgesetzt werden können? 

Ich tue mir den Rest nicht mehr an, da ich diese Diskussionen und die Arroganz bzw. Einfalt beider Seiten leid bin. Aber soviel noch, ich erachte &quot;Neuschöpfungen&quot; als kulturelle Remixe, diese basieren auf Dingen die schon dagewesen waren. Nun gut, aber auch dabei wirkt ein kreativer Prozeß. Ein Prozeß der mir persönlich(!) zwar bei Fettecken a la Beuys irgendwie verlustig geht, doch Kultur ist eben lebendig und durch Vielfalt geprägt. Was sich heute dem naiv Wertenden vielleicht nicht erschließt, kann in hundert oder mehr Jahren dem Kulturhistoriker Aufschluß bezüglich dieser vergangenen Gesellschaft geben.

Ob all dies teils arg austauschbar ist, was Kultur so en detail hergibt, wage ich zu bezweifeln. Einfach aus diesem Grund, da viele meist nur ihren eng begrenzten Horizont diesbezüglich als Maß ansehen und die Vielfalt außer acht lassen. Bei Beuys dreht sich mir wie gesagt der Magen um, aber mitunter gab oder gibt er Anreiz zu eine kreativen Prozeß (und wenn nur ob der Antipathie ihm gegenüber) der mir gefällt(Gefallen ist etwas persönliches).

Wie entlohnt man ergo? Nun Schmarotzer nutzen und relativieren den Wert gleichermaßen, Menschen mit Gerechtigkeitssinn und Respekt gegenüber dem kreativen Schaffen entlohnen denjenigen entsprechend ihren Möglichkeiten. &quot;Welpenschutz&quot; je nach Güte (Umfang etc. pp) zw. 5-10 Jahren, Zeit genug sich zu finanzieren, respektive weiter der Kunst zu fröhnen - danach Gemeingut. Utopisch sicherlich, die einen wollen halt für lau ohne Gegenleistung (aka Kulturbeutelmentalität), die anderen wollen mehr und mehr mit stetig sinkendem Gegenwert (aka Content-Mafia). In der Mitte wird man sich nicht treffen und solange keine Revolution im Anmarsch ist, wird man mehr überwachen, drakonische Strafen ersinnen und den Michel, diesen Deutschen, kriminalisieren. Kultur stirbt so oder so, oft in der Geschichte zu beobachten - damals allerdings selten ob monetärer Zwänge bzw. fehlender Einsicht.

Diese Art von Diskussion führte ich schon bei der Mainstream-Etablierung von mp3 und sie fruchtete nicht - Mitnahmequalität war und ist die Praxis, Kultur war und ist, ebenso wie bei den Leitkulturochsen der Union, ein mißbrauchter Begriff.

Die einen werden also weiterhin nehmen, die anderen hart drauf einschlagen, Kultur fristet weiterhin ein Schattendasein - bleibt also alles beim alten. Letztendlich verlieren beide.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Obwohl es darum geht, ob und wie die tewilweise arg austauschbaren* Kulturgüter in bare Münze umgesetzt werden können? </p>
<p>Ich tue mir den Rest nicht mehr an, da ich diese Diskussionen und die Arroganz bzw. Einfalt beider Seiten leid bin. Aber soviel noch, ich erachte «Neuschöpfungen» als kulturelle Remixe, diese basieren auf Dingen die schon dagewesen waren. Nun gut, aber auch dabei wirkt ein kreativer Prozeß. Ein Prozeß der mir persönlich(!) zwar bei Fettecken a la Beuys irgendwie verlustig geht, doch Kultur ist eben lebendig und durch Vielfalt geprägt. Was sich heute dem naiv Wertenden vielleicht nicht erschließt, kann in hundert oder mehr Jahren dem Kulturhistoriker Aufschluß bezüglich dieser vergangenen Gesellschaft geben.</p>
<p>Ob all dies teils arg austauschbar ist, was Kultur so en detail hergibt, wage ich zu bezweifeln. Einfach aus diesem Grund, da viele meist nur ihren eng begrenzten Horizont diesbezüglich als Maß ansehen und die Vielfalt außer acht lassen. Bei Beuys dreht sich mir wie gesagt der Magen um, aber mitunter gab oder gibt er Anreiz zu eine kreativen Prozeß (und wenn nur ob der Antipathie ihm gegenüber) der mir gefällt(Gefallen ist etwas persönliches).</p>
<p>Wie entlohnt man ergo? Nun Schmarotzer nutzen und relativieren den Wert gleichermaßen, Menschen mit Gerechtigkeitssinn und Respekt gegenüber dem kreativen Schaffen entlohnen denjenigen entsprechend ihren Möglichkeiten. «Welpenschutz» je nach Güte (Umfang etc. pp) zw. 5–10 Jahren, Zeit genug sich zu finanzieren, respektive weiter der Kunst zu fröhnen — danach Gemeingut. Utopisch sicherlich, die einen wollen halt für lau ohne Gegenleistung (aka Kulturbeutelmentalität), die anderen wollen mehr und mehr mit stetig sinkendem Gegenwert (aka Content-Mafia). In der Mitte wird man sich nicht treffen und solange keine Revolution im Anmarsch ist, wird man mehr überwachen, drakonische Strafen ersinnen und den Michel, diesen Deutschen, kriminalisieren. Kultur stirbt so oder so, oft in der Geschichte zu beobachten — damals allerdings selten ob monetärer Zwänge bzw. fehlender Einsicht.</p>
<p>Diese Art von Diskussion führte ich schon bei der Mainstream-Etablierung von mp3 und sie fruchtete nicht — Mitnahmequalität war und ist die Praxis, Kultur war und ist, ebenso wie bei den Leitkulturochsen der Union, ein mißbrauchter Begriff.</p>
<p>Die einen werden also weiterhin nehmen, die anderen hart drauf einschlagen, Kultur fristet weiterhin ein Schattendasein — bleibt also alles beim alten. Letztendlich verlieren beide.</p>
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	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35637</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:53:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Oliver:

&quot;[Von Traumpreisschildern] redet hier keiner.&quot; - Obwohl es darum geht, ob und wie die tewilweise arg austauschbaren* Kulturgüter in bare Münze umgesetzt werden können? (*Stichwort Jungle; ein Musikstil, basierend auf einem sechssekündigen, illegal gesampelten Drumloop.)

&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Amen_Break&quot;&gt;Amen Break&lt;/a&gt;

Preisbindung funktioniert offline verhältnismäßig einfach, sofern man auf Tour oder Lesereise geht, Portraits malt oder im Auftrag anderer Texte verfasst. Online hingegen erzeugt so gut wie jeder &#039;Klick&#039; (auch so ein vonderLeyen-Fachbegriff) weitere Kopien.

Ich finde es übrigens auch unlogisch, wenn einerseits über die böse Musikindustrie und ihre Weichspülprodukte gelacht und gleichzeitig wöchentlich die TopTen filegeshared wird. (Wer auch immer das macht.) Wenn schon, dann konsequent sein und die Künstlern bzw. &quot;Künstlern&quot;, die unbedingt überbezahlt werden wollen, boykottieren.

Wobei: Wenn &quot;deren Selbstaufgabe &#039;im Namen der Kultur&#039;&quot; dazu führt, dass endlich ordentliche (weil nicht im Sinne alberner Urheberrechtsregelungen veränderte) Editionen diverser Filme und Serien auf den Markt kommen oder keine Jugendlichen mehr verklagt werden, die Youtube-Vids mit Sommerhits unterlegen, spricht wenig dagegen.

&quot;Ein überschätzt empfundene Wertigkeit des eigenen Tun und Handelns ist der erste Schritt hin zu einem übersteigerten Ego.&quot; - Andererseits gibt es zur Genüge Musikstücke, Filme und Kunstwerke, die nur deshalb weltberühmt sind, weil sie von Menschen mit übersteigertem Ego sowie einem pervers großen Werbeetat angepriesen wurden.

&quot;Menschen mit einer grundlegenden Intelligenz und breitgefächertem Wissen&quot; - Genau meine Rede. Jeder Lernstoff wird dank der Medien verbreitet. Auch Sprache ist ein Medium. Deshalb Medienkompetenz: Informationen verstehen, verarbeiten und durchdenken lernen.

&quot;Fachidioten existieren schon zu genüge&quot; - Und daran ist nichts falsch. Ich lese beispielsweise lieber Fachtexte über Erziehung von Psychologen oder Soziologen, als von Ex-Nachrichtensprecherinnen.

&quot;den Rest der Welt arrogant ignorieren&quot; - Vergleichbar etwa mit Prof. Dr. Dr. Gorny, der die &quot;three strikes&quot;-Regelung angebracht findet bei Menschen, die z.B. eine DJ-Bobo-Diskografie &#039;ins Netz stellen&#039;? (Und Taschendiebe dürfen nie wieder mit Bargeld zahlen.)

&quot;Bei Flickr prangt beim Gros der Werke ein (c)&quot; - Ich schätze mal, weil das die Standardeinstellung ist.

&quot;Respekt&quot; ja, aber nicht gegenüber Kulturbanausen wie Gorny und den Heidelberger Apellanten, die die Zukunft aufhalten wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver:</p>
<p>«[Von Traumpreisschildern] redet hier keiner.» — Obwohl es darum geht, ob und wie die tewilweise arg austauschbaren* Kulturgüter in bare Münze umgesetzt werden können? (*Stichwort Jungle; ein Musikstil, basierend auf einem sechssekündigen, illegal gesampelten Drumloop.)</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amen_Break">Amen Break</a></p>
<p>Preisbindung funktioniert offline verhältnismäßig einfach, sofern man auf Tour oder Lesereise geht, Portraits malt oder im Auftrag anderer Texte verfasst. Online hingegen erzeugt so gut wie jeder ‘Klick’ (auch so ein vonderLeyen-Fachbegriff) weitere Kopien.</p>
<p>Ich finde es übrigens auch unlogisch, wenn einerseits über die böse Musikindustrie und ihre Weichspülprodukte gelacht und gleichzeitig wöchentlich die TopTen filegeshared wird. (Wer auch immer das macht.) Wenn schon, dann konsequent sein und die Künstlern bzw. «Künstlern», die unbedingt überbezahlt werden wollen, boykottieren.</p>
<p>Wobei: Wenn «deren Selbstaufgabe ‘im Namen der Kultur’» dazu führt, dass endlich ordentliche (weil nicht im Sinne alberner Urheberrechtsregelungen veränderte) Editionen diverser Filme und Serien auf den Markt kommen oder keine Jugendlichen mehr verklagt werden, die Youtube-Vids mit Sommerhits unterlegen, spricht wenig dagegen.</p>
<p>«Ein überschätzt empfundene Wertigkeit des eigenen Tun und Handelns ist der erste Schritt hin zu einem übersteigerten Ego.» — Andererseits gibt es zur Genüge Musikstücke, Filme und Kunstwerke, die nur deshalb weltberühmt sind, weil sie von Menschen mit übersteigertem Ego sowie einem pervers großen Werbeetat angepriesen wurden.</p>
<p>«Menschen mit einer grundlegenden Intelligenz und breitgefächertem Wissen» — Genau meine Rede. Jeder Lernstoff wird dank der Medien verbreitet. Auch Sprache ist ein Medium. Deshalb Medienkompetenz: Informationen verstehen, verarbeiten und durchdenken lernen.</p>
<p>«Fachidioten existieren schon zu genüge» — Und daran ist nichts falsch. Ich lese beispielsweise lieber Fachtexte über Erziehung von Psychologen oder Soziologen, als von Ex-Nachrichtensprecherinnen.</p>
<p>«den Rest der Welt arrogant ignorieren» — Vergleichbar etwa mit Prof. Dr. Dr. Gorny, der die «three strikes»-Regelung angebracht findet bei Menschen, die z.B. eine DJ-Bobo-Diskografie ‘ins Netz stellen’? (Und Taschendiebe dürfen nie wieder mit Bargeld zahlen.)</p>
<p>«Bei Flickr prangt beim Gros der Werke ein ©» — Ich schätze mal, weil das die Standardeinstellung ist.</p>
<p>«Respekt» ja, aber nicht gegenüber Kulturbanausen wie Gorny und den Heidelberger Apellanten, die die Zukunft aufhalten wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35627</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:45:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Das ist dann der Punkt, wo aus der Urheberrechte-Diskussion eine über Bürgergeld und Systemänderung werden sollte.&lt;/blockquote&gt;

Ich kann und möchte das auch in keinster Weise trennen. So, wie mir das Wohl unserer Künstler am Herzen liegt, tut es dies auch für alle anderen Menschen, die mit ihrer Arbeit (ob nun bezahlt oder unbezahlt) zum Gemeinwohl beitragen. Es wird doch politisch nicht ohne Grund diese Art der Diskussion immer gegenüber anderen Diskussionen, die sich ebenfalls um das Ein- bzw. Auskommen einer Gesellschaft drehen, abgegrenzt und auf Inseln geführt. Damit bloß keiner merkt, daß dieser schwarz-rot-gelbe Unfug von Eigenverantwortung ganz großer Bullshit ist. 

Aber wie tief diese Denkweise schon indoktriniert wurde, sieht man allein an der Urheberrechtsdiskussion...ein Gemeinsam gibts für viele Menschen schon gar nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das ist dann der Punkt, wo aus der Urheberrechte-Diskussion eine über Bürgergeld und Systemänderung werden sollte.</p></blockquote>
<p>Ich kann und möchte das auch in keinster Weise trennen. So, wie mir das Wohl unserer Künstler am Herzen liegt, tut es dies auch für alle anderen Menschen, die mit ihrer Arbeit (ob nun bezahlt oder unbezahlt) zum Gemeinwohl beitragen. Es wird doch politisch nicht ohne Grund diese Art der Diskussion immer gegenüber anderen Diskussionen, die sich ebenfalls um das Ein– bzw. Auskommen einer Gesellschaft drehen, abgegrenzt und auf Inseln geführt. Damit bloß keiner merkt, daß dieser schwarz-rot-gelbe Unfug von Eigenverantwortung ganz großer Bullshit ist. </p>
<p>Aber wie tief diese Denkweise schon indoktriniert wurde, sieht man allein an der Urheberrechtsdiskussion…ein Gemeinsam gibts für viele Menschen schon gar nicht mehr.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35626</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:44:15 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Wer nun meint, die einzige Art, etwas zu professionalisieren sei, Traumpreisschilder draufzukleben, hat zu kurz gedacht.

Davon redet hier keiner.

&gt;Jetzt ratet mal, wieviel so ein Musikstück eigentlich wert ist

Ich denke Falk muß da kaum raten.

&gt;Flickr, Delicious, Wikipedia, Blogs, Jamendo, Archive.org, Flashgames und lbnl auch die Heiseforen und Abgeordnetenwatch etc. werden von recht wenigen Menschen mit unbezahlten, aber prinzipiell geldwerten Inhalten gefüttert?

Bei Flickr prangt beim Gros der Werke ein (c), bei diversen Weblogs ebenso. Andere lizensieren unter irgendeiner Lizenz und fordern jedoch allgemein uneingeschränktes Kopierrecht. Warum sollte ich einerseits deren CC respektieren und gleichermaßen das Recht der anderen auf ihr (c) mit Füßen treten bzw. deren Selbstaufgabe &quot;im Namen der Kultur&quot; fordern?

&gt;Wir müssen unsere Werke ernst nehmen

Schau ich nehme mich ernst und mache es dennoch mit Spaß an der Sache. Ich kritisiere, übe mich jedoch nicht im Diktat.

Um es mal etwas deutlicher auszudrücken mit den Worten Joseph Weizenbaums: &lt;em&gt;Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann.&lt;/em&gt;

Ein überschätzt empfundene Wertigkeit des eigenen Tun und Handelns ist der erste Schritt hin zu einem übersteigerten Ego. Was wir brauchen sind keine Medienkompetenzlehrgänge, sondern Menschen mit einer grundlegenden Intelligenz und breitgefächertem Wissen per se, sowie der Fähigkeit auch losgelöst vom Mainstream zu agieren. Daraus folgt Kompetenz in jedwedem Bereich, bzw. der Drang sich diese anzueignen bevor man &quot;Meinungen&quot; z.B. im Netz der Allgemeinheit wohfeil bietet und sich letztendlich nur der Lächerlichkeit preisgibt. Fachidioten existieren schon zu genüge, im Web, unter den &quot;Nerds&quot;, bei den ITlern usw., die vermeinen alles zu wissen und dennoch ebenso einzig ihr Medium der Wahl &quot;kennen und lieben&quot;, aber den Rest der Welt arrogant ignorieren.

Hier müssen sich &quot;beide Seiten&quot; entgegenkommen, Respekt ist das Stichwort und dieser ist vielen, wie man exemplarisch hier in diversen Kommentaren schaut, abhanden gekommen oder nie zuteil geworden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Wer nun meint, die einzige Art, etwas zu professionalisieren sei, Traumpreisschilder draufzukleben, hat zu kurz gedacht.</p>
<p>Davon redet hier keiner.</p>
<p>&gt;Jetzt ratet mal, wieviel so ein Musikstück eigentlich wert ist</p>
<p>Ich denke Falk muß da kaum raten.</p>
<p>&gt;Flickr, Delicious, Wikipedia, Blogs, Jamendo, Archive.org, Flashgames und lbnl auch die Heiseforen und Abgeordnetenwatch etc. werden von recht wenigen Menschen mit unbezahlten, aber prinzipiell geldwerten Inhalten gefüttert?</p>
<p>Bei Flickr prangt beim Gros der Werke ein ©, bei diversen Weblogs ebenso. Andere lizensieren unter irgendeiner Lizenz und fordern jedoch allgemein uneingeschränktes Kopierrecht. Warum sollte ich einerseits deren CC respektieren und gleichermaßen das Recht der anderen auf ihr © mit Füßen treten bzw. deren Selbstaufgabe «im Namen der Kultur» fordern?</p>
<p>&gt;Wir müssen unsere Werke ernst nehmen</p>
<p>Schau ich nehme mich ernst und mache es dennoch mit Spaß an der Sache. Ich kritisiere, übe mich jedoch nicht im Diktat.</p>
<p>Um es mal etwas deutlicher auszudrücken mit den Worten Joseph Weizenbaums: <em>Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann.</em></p>
<p>Ein überschätzt empfundene Wertigkeit des eigenen Tun und Handelns ist der erste Schritt hin zu einem übersteigerten Ego. Was wir brauchen sind keine Medienkompetenzlehrgänge, sondern Menschen mit einer grundlegenden Intelligenz und breitgefächertem Wissen per se, sowie der Fähigkeit auch losgelöst vom Mainstream zu agieren. Daraus folgt Kompetenz in jedwedem Bereich, bzw. der Drang sich diese anzueignen bevor man «Meinungen» z.B. im Netz der Allgemeinheit wohfeil bietet und sich letztendlich nur der Lächerlichkeit preisgibt. Fachidioten existieren schon zu genüge, im Web, unter den «Nerds», bei den ITlern usw., die vermeinen alles zu wissen und dennoch ebenso einzig ihr Medium der Wahl «kennen und lieben», aber den Rest der Welt arrogant ignorieren.</p>
<p>Hier müssen sich «beide Seiten» entgegenkommen, Respekt ist das Stichwort und dieser ist vielen, wie man exemplarisch hier in diversen Kommentaren schaut, abhanden gekommen oder nie zuteil geworden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35623</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:25:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35623</guid>
		<description>Oh, und noch was: Wer nun meint, die einzige Art, etwas zu professionalisieren sei, Traumpreisschilder draufzukleben, hat zu kurz gedacht. Denn je größer das Angebot ist, desto niedriger sind die Preise. Jetzt ratet mal, wieviel so ein Musikstück eigentlich wert ist, weil heutzutage jedermensch und seine Mutter emulierte Drumcomputer befüttern und CC-lizensierte Werke ins Internet Archive hochladen kann.

Was wir brauchen, sind Medienkompetenz-Lehrgänge, deren Teilnehmer nicht etwa hauptsächlich erfahren, dass Raubmordkopieren teh eevil ist und wie man iTunes bedient, sondern in denen logisches Denken und &#039;out-of the box&#039;-Ideenfindung trainiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, und noch was: Wer nun meint, die einzige Art, etwas zu professionalisieren sei, Traumpreisschilder draufzukleben, hat zu kurz gedacht. Denn je größer das Angebot ist, desto niedriger sind die Preise. Jetzt ratet mal, wieviel so ein Musikstück eigentlich wert ist, weil heutzutage jedermensch und seine Mutter emulierte Drumcomputer befüttern und CC-lizensierte Werke ins Internet Archive hochladen kann.</p>
<p>Was wir brauchen, sind Medienkompetenz-Lehrgänge, deren Teilnehmer nicht etwa hauptsächlich erfahren, dass Raubmordkopieren teh eevil ist und wie man iTunes bedient, sondern in denen logisches Denken und ‘out-of the box’-Ideenfindung trainiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35621</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:15:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35621</guid>
		<description>@Falk: Das ist dann der Punkt, wo aus der Urheberrechte-Diskussion eine über Bürgergeld und Systemänderung werden sollte. Wir erinnern uns: Genau wie das Denken und Kunstschaffen wird Hausarbeit wird nicht wirklich belohnt und ist somit &quot;nichts wert&quot; dank des superduper Kapitalismus.

@Oliver: &quot;Und dennoch partizipieren recht wenige&quot;. - Flickr, Delicious, Wikipedia, Blogs, Jamendo, Archive.org, Flashgames und lbnl auch die Heiseforen und Abgeordnetenwatch etc. werden von recht wenigen Menschen mit unbezahlten, aber prinzipiell geldwerten Inhalten gefüttert?

So habe ich das noch nicht gesehen.

Und wenn ja, dann liegt das sicher nicht an den Menschen, die bisher kaum oder keine (Web-)Contentschmiede sind, sondern an der fehlenden Aufklärung.

Die Einschätzung, &quot;wir machen es aus Spaß an der Sache&quot; hat nichts damit zu tun, ob das, was wir tun, honoriert werden sollte statt gemaßregelt oder als Freizeitgestaltung abgetan. Wir müssen unsere Werke ernst nehmen, sonst nehmen uns die Internetausdrucker ebensowenig ernst.

----

ZEIT ONLINE: Frau von der Leyen, verstehen Sie die Enttäuschung, wenn
Frau Heine sagt: Wir sind so viele, und niemand hört auf uns?

von der Leyen: Ich kann das Gefühl schon nachvollziehen, aber eine
Onlinepetition ist mit einem Klick unterschrieben ...

Heine: ... das stimmt nicht!

von der Leyen: Okay, vielleicht braucht es zwei, drei Minuten.

&lt;a href=&quot;http://images.zeit.de/text/online/2009/26/leyen-heine-netzsperren&quot;&gt;Ihnen ist egal, was wir denken&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Falk: Das ist dann der Punkt, wo aus der Urheberrechte-Diskussion eine über Bürgergeld und Systemänderung werden sollte. Wir erinnern uns: Genau wie das Denken und Kunstschaffen wird Hausarbeit wird nicht wirklich belohnt und ist somit «nichts wert» dank des superduper Kapitalismus.</p>
<p>@Oliver: «Und dennoch partizipieren recht wenige». — Flickr, Delicious, Wikipedia, Blogs, Jamendo, Archive.org, Flashgames und lbnl auch die Heiseforen und Abgeordnetenwatch etc. werden von recht wenigen Menschen mit unbezahlten, aber prinzipiell geldwerten Inhalten gefüttert?</p>
<p>So habe ich das noch nicht gesehen.</p>
<p>Und wenn ja, dann liegt das sicher nicht an den Menschen, die bisher kaum oder keine (Web-)Contentschmiede sind, sondern an der fehlenden Aufklärung.</p>
<p>Die Einschätzung, «wir machen es aus Spaß an der Sache» hat nichts damit zu tun, ob das, was wir tun, honoriert werden sollte statt gemaßregelt oder als Freizeitgestaltung abgetan. Wir müssen unsere Werke ernst nehmen, sonst nehmen uns die Internetausdrucker ebensowenig ernst.</p>
<p>—-</p>
<p>ZEIT ONLINE: Frau von der Leyen, verstehen Sie die Enttäuschung, wenn<br />
Frau Heine sagt: Wir sind so viele, und niemand hört auf uns?</p>
<p>von der Leyen: Ich kann das Gefühl schon nachvollziehen, aber eine<br />
Onlinepetition ist mit einem Klick unterschrieben …</p>
<p>Heine: … das stimmt nicht!</p>
<p>von der Leyen: Okay, vielleicht braucht es zwei, drei Minuten.</p>
<p><a href="http://images.zeit.de/text/online/2009/26/leyen-heine-netzsperren">Ihnen ist egal, was wir denken</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35619</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 12:16:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35619</guid>
		<description>&gt;Bereits jeder Blogbeitrag und jede dazugehörige Kommentarfeld-Diskussion ist eine Leistung, die es zu honorieren gilt.

Nein gilt es nicht, zumindest bei uns nicht. Wir machen es aus Spaß an der Sache, Respekt aber ist es, wenn man einsieht dass andere u.U. mit etwas Geld verdienen müssen. Nebenher werfe ich auch mal die Schöpfungshöhe in den Raum und es ist gut, dass es diese gibt.

&gt;Jeder PC hat das Potential zum Tonstudio, Schneideraum, Atelier oder Arbeitszimmer; Digitalkameras sind erschwinglich, kritische Texte bloggen und eigene Fotos hochladen alltäglich.

Und dennoch partizipieren recht wenige oder bieten meist nur ihre &quot;Werke&quot; recht eingeschränkt feil bzw.lapidar mit (c) versehen. Ihr gutes Recht in dieser unserer Freiheit, aber gleichermaßen finde ich unter jenen vermehrt Gesellen die wiederum von anderen eine Art von Freigiebigkeit fordern, die sie selbst nicht einmal im Traum verwirklichen. Ausnahmen? Im Web 2 die Regel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Bereits jeder Blogbeitrag und jede dazugehörige Kommentarfeld-Diskussion ist eine Leistung, die es zu honorieren gilt.</p>
<p>Nein gilt es nicht, zumindest bei uns nicht. Wir machen es aus Spaß an der Sache, Respekt aber ist es, wenn man einsieht dass andere u.U. mit etwas Geld verdienen müssen. Nebenher werfe ich auch mal die Schöpfungshöhe in den Raum und es ist gut, dass es diese gibt.</p>
<p>&gt;Jeder PC hat das Potential zum Tonstudio, Schneideraum, Atelier oder Arbeitszimmer; Digitalkameras sind erschwinglich, kritische Texte bloggen und eigene Fotos hochladen alltäglich.</p>
<p>Und dennoch partizipieren recht wenige oder bieten meist nur ihre «Werke» recht eingeschränkt feil bzw.lapidar mit © versehen. Ihr gutes Recht in dieser unserer Freiheit, aber gleichermaßen finde ich unter jenen vermehrt Gesellen die wiederum von anderen eine Art von Freigiebigkeit fordern, die sie selbst nicht einmal im Traum verwirklichen. Ausnahmen? Im Web 2 die Regel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35615</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 11:46:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35615</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;dass schon immer die wenigsten Künstler von ihrer Kunst leben konnten.&lt;/blockquote&gt;

Mittlerweile gibts sogar eine Menge Menschen hierzulande, die von ihrer Arbeit ebenfalls kaum oder gar nicht mehr leben können. Auch selbst schuld?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>dass schon immer die wenigsten Künstler von ihrer Kunst leben konnten.</p></blockquote>
<p>Mittlerweile gibts sogar eine Menge Menschen hierzulande, die von ihrer Arbeit ebenfalls kaum oder gar nicht mehr leben können. Auch selbst schuld?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: henteaser</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35595</link>
		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 23:12:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35595</guid>
		<description>Ein Punkt, der mir (zumindest beim Querlesen hier und anderswo) viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass schon immer die wenigsten Künstler von ihrer Kunst leben konnten. Dieser Zustand hat sich durch die technische Entwicklung eher verschlechtert. Jeder PC hat das Potential zum Tonstudio, Schneideraum, Atelier oder Arbeitszimmer; Digitalkameras sind erschwinglich, kritische Texte bloggen und eigene Fotos hochladen alltäglich.

Und nun sind zwar viel mehr Menschen als früher in der Lage, Kunstwerke zu schaffen, Texte zu schreiben usw. UND noch dazu ein riesiges Publikum zu erreichen. Doch sie (also wir alle) müssen, statt dass ihre Leistung unterstützt wird, für jede neugekaufte Festplatte und bald auch jede Speicherkarte an etablierte Unterhaltungsindustrielle Pauschalabgaben zahlen oder aber sich von Rechteverwertern wie Dung behandeln lassen.

(Beispielsweise, indem dieser Menschenschlag die DVD-Fassung beliebter Fernsehserien mit Ersatz-Soundtracks ausstattet, weil die echten Musikrechte zu teuer wären. Vergleichbar ist dieses Vorgehen mit der Entfernung markenrechtlich geschützter Begriffe aus Romanen.)

Ähm... Jedenfalls ist die Frage &quot;Wie wollen wir die Kreativen im Netz bezahlen?&quot; falsch gestellt. Bzw. klingt danach, dass es eine echte Grenze zwischen zahlenden Konsumenten und Denen, die kreativ und unterstützenswert sind, gibt.

Was nicht hinhaut. Bereits jeder Blogbeitrag und jede dazugehörige Kommentarfeld-Diskussion ist eine Leistung, die es zu honorieren gilt. Die Frage sollte also eher lauten, womit wir unseren KünstlerkollegInnen Respekt zollen wollen - mit Paypalcents, Verlinkung oder was auch immer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Punkt, der mir (zumindest beim Querlesen hier und anderswo) viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass schon immer die wenigsten Künstler von ihrer Kunst leben konnten. Dieser Zustand hat sich durch die technische Entwicklung eher verschlechtert. Jeder PC hat das Potential zum Tonstudio, Schneideraum, Atelier oder Arbeitszimmer; Digitalkameras sind erschwinglich, kritische Texte bloggen und eigene Fotos hochladen alltäglich.</p>
<p>Und nun sind zwar viel mehr Menschen als früher in der Lage, Kunstwerke zu schaffen, Texte zu schreiben usw. UND noch dazu ein riesiges Publikum zu erreichen. Doch sie (also wir alle) müssen, statt dass ihre Leistung unterstützt wird, für jede neugekaufte Festplatte und bald auch jede Speicherkarte an etablierte Unterhaltungsindustrielle Pauschalabgaben zahlen oder aber sich von Rechteverwertern wie Dung behandeln lassen.</p>
<p>(Beispielsweise, indem dieser Menschenschlag die DVD-Fassung beliebter Fernsehserien mit Ersatz-Soundtracks ausstattet, weil die echten Musikrechte zu teuer wären. Vergleichbar ist dieses Vorgehen mit der Entfernung markenrechtlich geschützter Begriffe aus Romanen.)</p>
<p>Ähm… Jedenfalls ist die Frage «Wie wollen wir die Kreativen im Netz bezahlen?» falsch gestellt. Bzw. klingt danach, dass es eine echte Grenze zwischen zahlenden Konsumenten und Denen, die kreativ und unterstützenswert sind, gibt.</p>
<p>Was nicht hinhaut. Bereits jeder Blogbeitrag und jede dazugehörige Kommentarfeld-Diskussion ist eine Leistung, die es zu honorieren gilt. Die Frage sollte also eher lauten, womit wir unseren KünstlerkollegInnen Respekt zollen wollen — mit Paypalcents, Verlinkung oder was auch immer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35583</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 21:04:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35583</guid>
		<description>Wir sprechen doch fortwährend über reale Sichtweisen, Fakten die man hinnehmen muß. Nun ein Fakt ist es ebenso, dass die &lt;em&gt;private Kopie&lt;/em&gt; unlängst einer Kopiermaschinerie im gigantischen Stil gewichen ist. Können wir doch auch als gegeben hinnehmen, oder? Nun dann stellt sich weiterhin die Frage: wenn ich für einen gerechten Umgang mit Kultur bin, wie handhabe ich dies alles? Wir müssen nicht über die wenigen Millionäre im Business reden, die Millionen verdienen, wenn sie sich im TV zeigen. Reden wir lieber über die Millionen kleinen Kreativen, die erst einmal die Mittel benötigen um ihrer Kunst überhaupt adäquat nachkommen zu können. Laissez-faire kann nicht die Antwort sein, denn wir alle wissen, dass es ohne ein Miteinander auch keine Lösung geben kann. Und eine Lösung kann nur auf gegenseitigem Respekt basieren. Es gehört btw. mehr dazu als kleine Gruppe ein Album unter der CC zu veröffentlichen, als beispielsweise 5€ an diese zu spenden. Nur eine Idee ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sprechen doch fortwährend über reale Sichtweisen, Fakten die man hinnehmen muß. Nun ein Fakt ist es ebenso, dass die <em>private Kopie</em> unlängst einer Kopiermaschinerie im gigantischen Stil gewichen ist. Können wir doch auch als gegeben hinnehmen, oder? Nun dann stellt sich weiterhin die Frage: wenn ich für einen gerechten Umgang mit Kultur bin, wie handhabe ich dies alles? Wir müssen nicht über die wenigen Millionäre im Business reden, die Millionen verdienen, wenn sie sich im TV zeigen. Reden wir lieber über die Millionen kleinen Kreativen, die erst einmal die Mittel benötigen um ihrer Kunst überhaupt adäquat nachkommen zu können. Laissez-faire kann nicht die Antwort sein, denn wir alle wissen, dass es ohne ein Miteinander auch keine Lösung geben kann. Und eine Lösung kann nur auf gegenseitigem Respekt basieren. Es gehört btw. mehr dazu als kleine Gruppe ein Album unter der CC zu veröffentlichen, als beispielsweise 5€ an diese zu spenden. Nur eine Idee …</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ein Mensch</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/wie-wollen-wir-die-kreativen-im-netz-bezahlen/#comment-35581</link>
		<dc:creator>Ein Mensch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 20:53:14 +0000</pubDate>
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		<description>@oliver: Ich habe deinen Beitrag noch einmal gelesen. Ich glaube wir reden aneinander vorbei und meinen eigentlich dasselbe.

&gt; Nur diese angestrebte goldene Mitte ...

strebt die Piratenpartei doch eigentlich auch an. Die Verkürzung der Schutzfristen sehen wir doch auch als sinnvollen Kompromiss, für die kommerzielle Nutzung. Unterscheiden tun wir uns also höchstens in der uneingeschränkten Anerkennung des Rechts auf Privatkopie. Wir meinen halt, dass nur das massenhaft kopiert wird, was eh schon kommerziellen Erfolg hat. Und bei den &quot;Kleinen&quot; führt die private Kopie eher zu einem Werbeeffekt, der dem Künstler eher von Vorteil ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oliver: Ich habe deinen Beitrag noch einmal gelesen. Ich glaube wir reden aneinander vorbei und meinen eigentlich dasselbe.</p>
<p>&gt; Nur diese angestrebte goldene Mitte …</p>
<p>strebt die Piratenpartei doch eigentlich auch an. Die Verkürzung der Schutzfristen sehen wir doch auch als sinnvollen Kompromiss, für die kommerzielle Nutzung. Unterscheiden tun wir uns also höchstens in der uneingeschränkten Anerkennung des Rechts auf Privatkopie. Wir meinen halt, dass nur das massenhaft kopiert wird, was eh schon kommerziellen Erfolg hat. Und bei den «Kleinen» führt die private Kopie eher zu einem Werbeeffekt, der dem Künstler eher von Vorteil ist.</p>
]]></content:encoded>
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