When in doubt, use brute force

  • Apache-Erfinder verlässt OpenSolaris-Projekt
    Tja wie erwartet ist Sun immer noch mehr an in-house Entwicklung interessiert, was z.B. der massive Aufkauf von Open Source Projekten zeigt, denn tatsächlichem Open Source. Vielleicht wirds noch etwas oder aber der Serversaurier aus den 80ern stirbt aus. Wie man sieht ist es äußerst schwer selbst einen schwankenden Giganten zu einer tatsächlichen Richtungsänderung zu bewegen, anstatt eines Schlingerkurses.
  • Android Code Day: gateway to a new kind of application
    Googles offene Plattform für das Mobiltelefon: Linux Kernel und kaum zu glauben die libc von OpenBSD/NetBSD.
  • AMD veröffentlicht 3D-Dokumentation für freien Treiber
    Letzte Geschenke vor dem endgültigen Absturz? AMD/Ati triffts ja in letzter Zeit recht hart, insbesondere den AMD Part in puncto Qualität und Fortschritt. Schade das es erst derlei Umstände brauchte, um AMD/ATI zum Umdenken zu bewegen. Eine gute Sache ist es aber so oder so :) Mehr dazu auch bei Phoronix.
  • Microsoft macht Schluss mit HD-DVD
    Auch Microsoft als einer der HD-DVD Initiatoren zieht die Notbremse. Kommt jetzt das Blu-Ray Laufwerk zur XBox360? Ich denke eher nicht, daß würde wohl einem Kniefall vor Sony gleich kommen. Eher denke ich, daß man ähnlich wie Apple mit Apple TV auf den Download von Filmen setzen wird. Imho auch die Zukunft.
  • FOSDEM: Ein Erfolg für die BSDs
    Die FOSDEM ist zu Ende, Axel ist heil zurück und es war wieder einmal der eindeutige Renner in puncto Open Source und natürlich auch für die freien UNIX-Derivate der BSD-Schiene. Videomaterial zu den Talks findet man z.B. hier.

Zitat: Kenneth Thompson

7 Antworten zu “When in doubt, use brute force”

  1. Ne, Solaris stirbt sicherlich nicht so schnell. Ganz im Gegenteil.

  2. Noch sind keine Videos online:
    http://ftp.belnet.be/mirr.….EM/2008/

    Btw. die Talks der BSDs sind auch allsbald online. Müssen noch geschnitten werden.

  3. Oliver sagt:

    Als letzter wirklich großer Vertreter seiner Art hat dieses lange überlebt, das ist okay. Aber dafür muß man heute auch etwas tun — konsequent, die expliziten Server-Systeme in ihrer Herrlichkeit, sind eine Domäne der Kommerzunices der 80er. Man kann auch dahinsiechen …

  4. Oliver sagt:

    Japp da war ich wohl zu voreilig, die Videolinks die ich erhielt waren da anscheinend privater Natur.

  5. Was wäre die Alternative zu Solaris? Bisher nur ein anderes der fetten *NIXEN, wie HP-UX, AIX und foo. Alternative nicht nur als System an sich, sondern das die Firma auch support für das OS bekommt und zertifizierte HW hat. Und das ist bei SOL einfach gegebenm daher wird es in grösseren Firmen immer noch fast ausschliesslich eingesetzt.

    Linux kommt dabei langsam ums Eck geschlichen mit IBM auf dem Buckel als Firma die support bietet. Welche Firma noch? Ja, Novell eben für SuSE. RedHat selbst.

    Alles Firmen. Da wird es *BSD schwer haben, als OS wo keine Firma dahintersteht und so auch kein support in diesem Ausmaße angeboten wird und werden kann.

    BSD stirbt weil Firmen support wollen? OMG… 😉

  6. Oliver sagt:

    Axel ich saß damals Anfang der 90er gerne an Irix, ich fand die Dinger einfach geil und dieses hatte auch damals sein Aufgabengebiet.

    Mit dem Advent von Linux (und auch BSD mittels seinen Forks) wurde jedoch der technische Pragmatismus sekundär und ich bevorzugte ganz klar Open Source. Und heutzutage ist Open Source für mich primär der Bringer und ich kann auf die Kommerzsysteme verzichten. Diese haben für mich keinerlei Sinn, weil sie etwas vergangenes repräsentieren, etwas vergangenes das stehen blieb und mir allenfalls noch in meiner Eigenschaft als Nerd in unserer Familie ein Leuchten in die Augen zaubert 😉

    Und zu Solaris, ich hab da nur rudimentäre Erfahrung, aber ich weiß auch eines — es existieren pflegeleichtere Systeme (Sun hat es _jetzt_ erkannt) und der Support ist dort in vielen Fällen einfach die letzte Möglichkeit, um überhaupt noch Herr der Lage zu werden. Ich weiß ja auch nicht was bei einigen Firmen so anders ist, ist es vielleicht mehr die Mär aus vergangenen Tagen die zu Solaris treibt oder fehlendes kompetentes Personal? An meiner alma mater beispielsweise besorgte noch Irix und Solaris bis Mitte der 90er das Gros der Arbeit. Dann setzte Linux ein und auch ein wenig BSD, die fähigen Leute kamen hinzu usw. Der Betrieb der dort aufrecht gehalten werden muß braucht sich hinter so manchen großen Firma nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil. Irgendwo hat also Solaris _noch_ seine Berechtigung und vielleicht schaffen sie auch den Sprung den sie im Moment mit OpenSolaris bzw. Project Indiana anstreben, aber es ist eben nichts das ich mit einer betriebssystemtechnischen Zukunft verknüpfen würde, ob nun nah oder fern.

  7. Joern sagt:

    Ich lese seit geraumer Zeit im OpenSolaris-Channel im Freenode mit. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das die meisten dort anwesenden Solaris toll wie es ist und das man daran ja nichts ändern sollte. GNU-Tools? Igitt! Anderes Paket-System? No way! Ian Murdock? Der Antichris! So wie es ausschaut ist nicht nur Sun als Firma nicht in der Lage den Wechsel zu vollziehen, es sind auch breite Teile der Firma und der Anwender.

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