Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave

  • Die SPD in der Zwickmühle
    Wolfgang Lieb über das von der Führungsspitze der SPD selbst geschaffene Schachmatt…
  • Ein Traum, vielleicht
    Die taz zum Freitagverkauf — wenn man zusätzlich das Interview mit Augstein in der SZ liest, bleibt Hoffnung. Siehe auch Jens zum Thema
  • Sag zum Abschied leise Werbung
    Patrick hat den sogenannten Blogblues — wo bleibt die neue URL und das neue Blog? Genieße den Urlaub und komme dann mit Elan zurück — ich Blogfundi werde auch dort Stammleser sein… 😉
  • Ein Tag wie heute mit Hartz IV
    Lesebefehl. Mama das hab ich noch vom Frühstück du musst mir nix machen. Wir essen wenn Papa wieder von der Arbeit daheim ist, sonst hat ja der Papa nix mehr zu essen. Mir steigen die Tränen auf und ich schau schnell weg. Ich überlege weiter soll ich Grießbrei machen??? Nein da ist mir die Milch zu teuer
  • Offener Brief an Dr. Rita Knobel-Ulrich
    Die Initiative Aktive Erwerbslose in Deutschland hat einen Offenen Brief an die sogenannte Journalistin geschrieben, die am Sonntag bei Anne Will aufgetreten ist. Ich darf aus rechtlichen Gründen leider nicht das schreiben, was ich über diese Person denke. Aber es ist schon amüsant zu lesen, wie mit einfachen Fakten diese meiner Meinung nach elitär-faschistische Hetze ganz einfach widerlegt wird…
  • Armut in Deutschland
    Die Gay Bar über die Armut in Deutschland…
  • Telekom schleuste Maulwurf bei Capital ein
    Das glaubt kein Mensch. Man habe gehofft, den Fall aus der Öffentlichkeit heraushalten zu können. Wenn das nicht PR-Sprech vom Feinsten ist…
  • Ein Tribunal gegen Gysi
    Kann vielleicht irgendwer mal die Karriere der ehemaligen Sekretärin für Agitation und Propaganda der FDJ untersuchen? Nein? Stimmt, sie ist ja in der CDU…
  • So wurde Schwan Kandidatin
    Wenn auch das Ergebnis diesmal durchaus in Ordnung ist. Wollen wir wirklich, dass unsere Demokratie so ausschaut???
  • Feierliche Verleihung: FoeBuD erhält Theodor-Heuss-Medaille
    Gratulation — da hat es mal die richtigen getroffen. Ich wusste übrigens mal, was FoeBuD bedeutet… 😀

Zitat: Aristoteles

10 Antworten zu “Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave”

  1. Oliver sagt:

    Ich sags mal ganz unverblümt ob nun Gysi nett oder Gysi der IM — keiner der drüben einer Partei angehörte und bei der Politik mitmischte hat hier etwas zu suchen in der Politik. Wir machten schon einmal den Fehler und bestückten nach der Zeit eines anderen Regimes unser Parlament mit Altlasten, mit deren Nachwirkungen wir noch heute zu kämpfen haben.

    Birthler ist bei den Grünen — sofern sie nicht wechselte, auch Kohl klagte gegen sie wegen seiner Akten und wegen Stolpes Stasi-Verstrickungen trat sie damals aus einem polit. Amt zurück.

    http://www.spiegel.de/spi.….,00.html

    Aus der FDJ trat sie schon in ihrer Jugend aus und führte früh einen evangelischen Verband an. Was durchaus als Opposition galt in dieser Zeit. Ich würde nicht sagen das sie gegen die Linken hetzt, ich würde sagen das sie schärfer vorgeht ob ihrer Vergangenheit. Ob eine solche Person natürlich dann ideal für ein derartiges Amt ist mag man dahinstellen.

    http://www.bstu.bund.de/c.….nnn=true

  2. Grainger sagt:

    Ich sags mal ganz unverblümt ob nun Gysi nett oder Gysi der IM — keiner der drüben einer Partei angehörte und bei der Politik mitmischte hat hier etwas zu suchen in der Politik.

    Sehe ich genauso, ganz egal ob Mitglied bei der SED oder bei einer der Blockpfeifen.

    Natürlich wäre Frau Merkel dann niemals Kanzlerin geworden, imho hätte sie noch nicht mal im Ortsbeirat eines hinterwäldlerischen Dorfes etwas zu suchen gehabt.

  3. Bogus sagt:

    Verstehe ich das richtig, ihr meint alle die in der Partei drüben waren oder gezwungener massen rein mussten, weil sie vielleicht kein Job bekommen hätten. Haben nichts in der Politik zu suchen ?
    Ihr macht den Fehler alle über einen kamm zu scheren.

    Gysi als IM ? Hmm .…. Einerseits kommt der Mann sympatisch rüber, aber anderseits ist man schon skeptis angesagt.

    Eigentlich macht Merkel ihren Job gar nicht so schlecht, nur halt sie mit der Zeit abgebaut. Da sie sich von der CSU zu sehr beeinflusst lässt

    Na und zu der Hetze gegen die HartzIV brauch man nichts mehr sagen, das gabs schon als es noch kein H4 gabs. Man sucht sich halt immer die schwächsten in der Gesellschaft aus und prügelt auf sie ein ..

  4. Oliver sagt:

    >Verstehe ich das richtig, ihr meint alle die in der Partei drüben waren

    Das hinter dem oder ist ein Hirngespinst davon war hier nie die Rede.

    >Ihr macht den Fehler alle über einen kamm zu scheren.

    Nein du offerierst uns hier leider mangelnde Geschichtskenntnisse und ebenso mangelnde Kenntnisse der staatlichen Strukturen dort drüben. Es gab die SED und es gab die SED, darüber hinaus noch die SED und die sogenannten Blockparteien waren schon seit den 50ern auch teils mit Gewalt gleichgeschaltete Parteien — d.h. sie dachten SED, sie träumten SED, sie lebten SED! Es mag also noch jene Widerständler geben, die innerhalb der sowjetischen Besatzungszone agierten, aber keinesfalls finden wir diese heute in der Politik wieder.

    Das wir nicht alle über einen Kamm scheren sollten dachte sich wohl auch die konservative Elite nach dem zweiten Weltkrieg und ließ es so zu, das ehemalige Größen aus der damaligen Zeit wiederum verantwortungsvolle Positionen in dieser Republik übernahmen. Was heute leider fehlt sind Dinge wie die APO oder auch die 68er, die eben diesen Umstand öffentlich ankreiden und genau diese Diskurs über Altlasten eröffnen.

    >Da sie sich von der CSU zu sehr beeinflusst lässt

    Ja die liebe Tante hat ein unheimliches Gespür die asoziale Doktrin der Union dem leichtgläubigen Volk zu vermitteln, aus diesem Grund war sie auch oft als Wasserträger unter Kohl zu beobachten und darf heute nun die Spitze anführen. Es verwundert also nicht das sie die Dinge der Union vertritt, sind wir doch immer noch eine Demokratie und kein Regime bei welchem ein Diktator den Kurs vorgibts. Das hatten wir zweimal, einmal im dritten Reich und dann wiederum in der inzwischen verklärten und beinahe schon heimelig anmutenden DDR.

  5. Falk sagt:

    keiner der drüben einer Partei angehörte und bei der Politik mitmischte

    Was verstehst du unter Mitmischen? Sowas wie: «Wenn sie nicht in die Partei eintreten, dürfen sie aber nicht als Lehrer arbeiten»? Was dann nach der Wende zu einem «Weil sie in der Partei waren, dürfen sie jetzt nicht mehr als Lehrer arbeiten» wurde…Meinst du sowas mit Mitmischen?

  6. Oliver sagt:

    >Meinst du sowas mit Mitmischen?

    *ächz* nein meinte ich nicht und eigentlich könnte ich es bei dieser Aussage belassen, weil sonst im Prinzip nur Hirntote mir eine derartige Pauschalisierung gegenüber gepreßten Politikern in jenem Regime unterstellen würden. Aber nun gut, mitmischen bedeutet sie arbeiteten auch aktiv an der Politik des Regimes mit. Was der aktive Partei-Gänger dort, der später hier in eine Partei seiner Wahl migrierte, jedoch mit dem ausüben des Lehrerberufs zu tun hat entzieht sich mir völlig. Es geht nicht um den Berufsverbot der dort usus und auch hier in Form des Radikalenerlasses verbreitet war bis anno ’90 (Bayern), sondern um die Ausübung eines politischen Amtes — welches eine ganz andere Dimension eröffnet, denkt man an *aktive* Förderer eines Regimes. Gleiches hatten wir nach dem dritten Reich, Glanz und Gloria der Partei durfte auch mal wieder und sogar auf höchster Ebene die Geschicke eines demokratischen Landes bestimmen — lamentierst du über heutige Zustände, solltest du dir auch über die Ursächlichkeit im klaren sein. Klar man kann das dritte Reich nicht so einfach mit der im Vergleich weitaus netteren DDR auf eine Stufe stellen (auch wenn diese sich viele Prinzipien aneignete z.B. in der Jugendarbeit), aber das wäre auch schon der einzige Punkt, bei welchem man gepflegt die Nase rümpfen dürfte in Anbetracht meiner jedenfalls hier in diesem Kontext recht kurzatmigen Aussage. Man kann natürlich auch das Hirn abschalten und sich dem Habitus der Nachkriegsgeneration hingeben, wir wußten nichts und wenn dann wurden wir alle gezwungen. 100-prozentig zu Ende gedacht, macht das wer hier(?), wäre das natürlich ebenso hirntot, aber kreative Zeitgenossen mit einem Schuß historischer Aufmerksamkeit werden wohl das neutige Maß an Differenzierung aufzubringen vermögen, ebenso wie bei meiner oben in den Raum gestellten Aussage. Ob genötigt oder nicht, kann man gerade bei der sprichwörtlichen Deutschen Gründlichkeit mit Leichtigkeit feststellen, sofern eifrige Zeitgenossen nicht in Anbetracht des nahenden Endes vorausschauend zerstörerisch wirkten oder später in entsprechenden Einflußbereichen agierten.

    Die Aussage bleibt jedoch, damals wie heute ließ man politische aktive Regime-Befürworter in demokratische Gefilde migrieren. Und den Diskurs wie demokratisch denn nun diese Republik hier ist, können wir an anderer Stelle fortführen — demokratischer als beide deutschen Regime ist sie allemal, sonst könnte ich derartiges hier nicht schreiben.

  7. Falk sagt:

    Die Frage war wirklich ernst gemeint. Und das Beispiel oben ist nur eins von vielen, denn wie bzw. wer definiert ein aktives Mitmischen in der Politik als Solches, wenn dieses Voraussetzung war, einen bestimmten Beruf ausüben zu dürfen. Nicht mehr wollte ich mit diesem einen Beispiel ausdrücken. Und im Grunde möcht ich auf dieses Hirntot-Argument von dir auch gar nicht weiter eingehen, das wäre müßig, es aus meinen Blickwinkel heraus erklären zu müssen, der mitnichten die damaligen Zustände gutheißt oder rechtfertigen möchte. Nur dünkt mir, daß auch in solcherlei Diskussionen gern übersehen wird, das die Lebensauffassung nunmal — geprägt durch einen Gesellschaft — schlichtweg eine andere als in der damaligen BRD war. Immer nur Dummheit als Argument zu nutzen, greift in meinen Augen einfach mal zu kurz.…

  8. Oliver sagt:

    >Immer nur Dummheit als Argument zu nutzen,

    Ich lebte zwar nicht in der DDR, war aber dennoch von dieser irgendwie mitgeprägt mittels der halben Verwandtschaft, wenn auch zugegebenermaßen die positive Verklärung durchaus fehlte. Ich halte auch keineswegs die Demokratie für das beste politische System, bei mir gelten Prinzipien des Humanismus als erstrebenswert, wobei die Demokratie noch am ehesten diesen nachkommt. Ich weiß selbst um den Kontext des dritten Reiches und das in diesem anders gedacht, gelebt wurde, was an den Ausartungen des Regimes jedoch nichts ändert und allenfalls Anlaß zu *einzelnen* Differenzierungen gibt.

  9. Jan sagt:

    Oliver,
    zu Deinem letzten Kommentar in Sachen Humanismus: Wo kann ich Unterschreiben? :)

    Dein Kommentar #2 in einem älteren Beitrag bringt es eigentlich noch viel besser auf den Punkt: http://www.fixmbr.de/ihr-.….dhammel/

    Das ist wirklich etwas, was anscheinend die wenigsten kapieren… Aber es ist schön, das es (noch) Leute gibt, die wissen was wirklich zählt.

    Ich bin zwar noch nicht lange Leser hier, aber aus mir habt ihr in kürzester Zeit einen Fan gemacht :)

    Weiter so, und vielen Dank :)

  10. cefeu sagt:

    Ebenfalls *ächz* …
    weil von der DDR lernen — heißt «siegen» lernen?!

    «[…] ‘wir’ haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit» (!) wurde zum 60-jährigen Bestehen der CDU geMERKELt. — Und bei diesem «Verständnis» von (noch nicht zerstörte/r/n) Demokratie und sozialen Errungenschaften lässt nun die Meldung unter
    http://schweizmagazin.ch/.….-29.html
    das Schlimmste befürchten.

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