Wenn die Wirklichkeit die Satire einholt

Was darf Satire? Die altbekannte Frage — und wenn man sich meine kleine Serie anschaut, wirkt manche Anspielung auf den ersten Blick hart an der Grenze, sehr derb. Manche Leute mussten in den Kommentaren gestoppt werden. Ich finde aber doch, es ist dringend notwendig — neben der Aufklärung, der Argumentation — die Dinge, die im Moment in Deutschland geschehen, aufrüttelnd zu thematisieren. Sonst wird Marktschreiern wie Roland Koch das Feld überlassen. Aktuell kann man es wieder in München sehen. Die CSU macht Wahlkampf mit einem Bild des Überfalls aus der U-Bahn. Einer der beiden Schläger tritt auf das Opfer ein, der alten Mann kauert am Boden, eine weiße Silhouette mit dem Text: Damit Sie nicht der Nächste sind. Ganz anderes Thema, aber auch bezeichnend:

Ursula von der Leyen ist Schirmherrin der Christival 2008. Dort bot man unter anderem Seminare an, Schwule zu heilen. Kein Scherz. Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen. Im Seminar geht es um Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Neigungen. Mittlerweile wurden diese Seminare abgesagt. Dagegen sind meiner Meinung nach NPD und Co harmlos. Man stelle sich mal den Aufschrei vor, hätte die Titanic ein Foto aus dem Überwachungsvideo verwurstelt, oder ein derartiges Seminar erfunden. Das glaube ich alles nicht. Manchmal ist Satire da wirklich ohne Belang, wenn man sich die Wirklichkeit anschaut.

P.S. Wer von dem Wahlkampfplakat der CSU ein Foto in groß machen kann, möge es mir bitte zuschicken. Los, liebe Münchener. Danke. :)

Plakat: F!XMBR, Foto Ursula von der Leyen: BMFSFJ, Logo: christival.de

29 Antworten zu “Wenn die Wirklichkeit die Satire einholt”

  1. Wenn man die Neigungen unserer Politiker zu Populismus und faschistoiden Verhalten heilen könnte, wäre uns weit mehr geholfen …

  2. tontechniker sagt:

    Ich finde aber doch, es ist dringend notwendig — neben der Aufklärung, der Argumentation — die Dinge, die im Moment in Deutschland geschehen, aufrüttelnd zu thematisieren.

    Die Frage ist doch ob es einen öffentlichen Aufschrei gibt oder ob nicht alles so dahin fließt wie bei Voratsdatenspeicherung und Bundestrojaner. Die meisten Menschen merken erst das es Probleme gibt wenn sie selbst betroffen sind oder eine umgreifende Medienkampange läuft.

    Dagegen sind meiner Meinung nach NPD und Co harmlos.

    Nun, ich glaube, dass weder die Veranstalter des Christivals noch Ursula von der Leyen dahinter stehen respektive das unterstüzen würden, man verurteilt ja auch nicht den Islam nur weil Extremisten ihn als Plattform nutzen. Zumal

    Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen.

    ja nicht umbedingt eine Diskriminierung darstellt.

  3. Chris sagt:

    Es wird keinen Aufschrei geben — schon gar nicht bei diesem kleinen Blog hier. Die Medien heulen mit den Hunden. 😉 Wenn der eine oder andere Leser nachdenkt, der Großteil ist eh aufgeklärt und wird vielleicht an der einen oder anderen Stelle lachen können, hab ich mein Ziel erreicht. Zumal ich eh nur für mich schreibe, es macht mir Freude.

    Zur Christival: Das sind alles überzeugte Christan. Frag die mal fernab der Öffentlichkeit, was sie von Homosexualität halten.

    Und natürlich ist der letzte Satz eine Diskriminierung par excellence — einen (Halb)satz einer ganzen Aussage zu zitieren, die Ausaage dann nicht wiederzugeben, im Gegenteil, das hat schon was von grober Fälschung. Ähnlich wie damals war nicht alles schlecht.

  4. BlackVivi sagt:

    Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen.

    Wie kann man das nicht als Beleidigung sehen oO’… Würde da stehen:

    Viele Homosexuelle leiden unter ihrer Homosexualität wegen solchem Vollpfostem wie von der Leyen

    Wäre es vllt keine Beleidigung (gegen Homosexuelle).

    Ansonsten wird doch hier Homosexualität mit Krebs und Aids gleichstellt. Es ist eine Krankheit, hat Symptome und sowas. Dabei is’s einfach nur’n Lebensstil… Warum geht das nicht in die Köpfe der Menschen oO Was is’n so schlimm daran, dass er mit Männern schläft. Sollen sie doch. Sie tun doch nichts. ICH VERSTEH ES NICHT. Vielleicht erklärt es mir jemand.

  5. ZEITungsleser sagt:

    Also bei diesem Artikel auf der Webseite der FTD fällt mir gerade nichts anderes ein, als deine Überschrift bereits aussagt.

    Gruß ZEITungsleser

  6. ZEITungsleser sagt:

    Satire/Sarkasmus/whatever-mode on:
    Ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis wir ein «ethnic-tagging» bekommen. Diese ganze xenophobe Paranoia geht mir so dermaßen gegen den Strich, dass ich , frei nach Alf, der Meinung bin, wir sollten vielleicht doch einmal in Erwägung ziehen alle unsere Haartrockner gleichzeitig einzuschalten. Gar nicht auszudenken wenn nach dem «First Contact» hier Vulkanier auftauchen würden.

    Mode off:

    So, und ich hoffe, dass dies jetzt Satire/Sarkasmus/whatever bleibt was ich da schrieb!

    Gruß ZEITungsleser

  7. Frank sagt:

    Wenn es nicht unbedingt ein Foto vom Wahlplakat sein muss: hier gibts das als .pdf zum selbst ausdrucken. Klasse!

  8. Chris sagt:

    Da lässt sich doch mit arbeiten, danke. :)

  9. Würgereizerregend übrigens auch mal wieder die Kommentare unter dem welt.de-Artikel. Erstaunlich, dass die SZonline-Redaktion sich ins Hemd macht wegen ihrer pöbelnden Kommentatorenschar und welt.de den Ausfällen ihrer Leser schon seit Monaten tatenlos zuguckt.

  10. Robert B. sagt:

    Die CSU ist mal wieder nicht konsequent genug: Es ist statistisch erwiesen, dass Männer überproportional stärker in der Kriminalitätsstatistik vertreten sind als Frauen. Folglich sollte eine aussagekräftige Statistik dem Rechnung tragen, damit geeignete Präventionsprogramme geschaffen werden können.

    Weiterhin gibt es mit Sicherheit auch bestimmte Berufe mit einem erhöhten Kriminalitätsrisiko, was bislang noch gar nicht erfasst wird (z.B. Politiker), folglich fehlen hier sogar Ansätze möglicher Prävention.

    Diese Typen nennen sich „Hardliner“ und bleiben immer auf halber Strecke stehen, unwählbar sowas.

  11. mireri sagt:

    Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen.

    Die Leute leiden, wenn überhaupt, am sozialen Umgang mit den sexuellen Neigungen, aber sicher nicht an den Neigungen selbst. Dazu kommt, dass Homosexualität in der Regel auf anale Penetration reduziert wird und von Liebe keine Rede ist. Wer leidet denn bitte an erfüllter Liebe?!?

  12. Fenrir sagt:

    Was darf Satire?

    Fast alles würde ich sagen. Satire muß auch wehtun, sonst ist sie keine. Es geht ja um überspitzte darstellung dierser EReignisse. In England istd as seit Jahrzehnten Tradition und sehr viel derber als hier.

    Die Freiheit satirisch zu schreiben ist ein hohes gut, auch wenn es manchmes mal unter die Gürtellinie geht.

  13. Oliver sagt:

    In Deutschland war es auch Tradition und wurde auch derbe umgesetzt, zeitgleich auch als Mittel um z.B. im dritten Reich Juden und andere zu diffamieren. Es ist also immer ein zweischneidiges Schwert und es somit auch mehr als legitim das derjenige, der sich der Satire ausgesetzt sieht, verteidigt. U.U. ist auch ein Gang vor den Kadi nötig, um die Sache abschließend zu klären. Darin sehe ich auch nichts schlechtes, sonst wäre der Verleumdung Tür und Tor geöffnet. Denn auch die Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße, wenn der Betroffene eben die Meinung hat nicht Satire zu sehen und das ist ein valider Punkt gegenüber der eigenen Person, welcher *keiner* eben dieser streitig machen kann. Das Problem das wir in Deutschland haben, daß wir die eigene Meinung immer als Einbahnstraße betrachten, ergo ist in letzter Instanz auch immer der Gang vor der Kadi unumgänglich. Und aus letzterem leite ich auch nichts negatives ab, da Meinungen/Satire/Humor/etc. pp. oft genug übers Ziel hinaus schießt. Und ich bin ehrlich gesagt froh das nicht jeder ungestraft alles äußern kann bzw. was derjenige *meint* äußern zu dürfen.

  14. Fenrir sagt:

    Es gibt schon einen Unterschied zwischen Diffamierung und Hetze (wie im dritten Reich) und Satire. Die Freiheit der Kunst sollte in 99% Prozent der Fälle gewahrt bleiben.
    Und leider tut gute Satire auch weh. Das es immer Leute gibt die so etwas falsch verstehen werden läßt sich leider nicht vermeiden.

  15. Oliver sagt:

    Und mein lieber Fenrir, diesen Unterschied legst genau *du* fest? Überschätzt du dich da nicht ein wenig? Wenn man sich denn nämlich mal tatsächlich mit der Satire in diesen Zeiten beschäftigt oder Satire im Lauf der Geschichte per se, fällts recht schwer diesen kleinen Unterschied so pauschal hervorzuheben. Zumindest mit der Satire im dritten Reich tat ich es, ob links oder rechts — ich kann dem nicht so einfach folgen, man kann damit Bände füllen. Ein dahingerotzter theoretischer Ansatz, der zudem über die Jahrhunderte stark divergierte, ist kaum ein probates Mittel, um den eventuellen Schuß übers Ziel hinaus valide zu rechtfertigen. Das was du äußerst ist ein *möglicher* Ansatzpunkt, aber ein Ansatzpunkt den ich auf gut Deutsch gegenüber «Meinungskotze» auch angreifen würde und das wäre ebenso mein gutes Recht. Wie gesagt vielen ist es kein Begriff wo die *eigene Meinung* aufhört und die *Meinung* des anderen beginnt bzw. dessen Persönlichkeitsrechte. Es existiert *kein* wirkliches Reglement für Satire — allenfalls Eckdaten, wer das behauptet hat die Form und Ausartungen(!) der Satire auch nicht im Ansatz verstanden. Und Satire war immer eine Art Meinungswaffe, eine Waffe die es manchmal auch zu entschärfen gilt. Und seien wir mal ehrlich derjenige der Satire äußert wird *immer* überzeugt sein das richtige zu tun, aber wie gesagt hier treffen oft genug Fantasie und Realität frontal aufeinander. Was mir als Satire wie Balsam den Rücken runterläuft, wenn ich diese höre bzw. lese, muß noch lange nicht als tatsächliche Satire durchgehen. Und die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen sind filigran, wenn man das versteht wird man vielleicht nicht der beste Satiriker, aber eventuell ein besserer *Mensch*.
    Wenn du im Ansatz von Kunst sprichst, dann muß auch der schöpferische Gedanke erkennbar sein. Z.B. müssen gerade Fotomontagen auch per se also solche erkennbar sein, ein Hinweis darauf genügt nicht. Oder aber es muß der fiktive Charakter offenbar sein, sprich ein recht abstruses Machwerk das stante pede als solches auch erkennbar ist!

  16. XiongShui sagt:

    Habe mir erlaubt, den Gag zu übernehmen…

  17. kobalt sagt:

    Also ist die christliche Rechte auch in Deutschland auf dem Vormarsch.

  18. Fenrir sagt:

    Na ja. Ich sehe das ganze etwas anders. Was Satire ist, ob nunb gestaltungshöhe oder nicht ist im Streitfall Sache der Gerichte.
    Und noch wird die Freiheit der Kunst und Datire sehr weit ausgelegt, was imho auch meine Meinung ist.

    Mit einem besseren oder schlechterem Menschsein hat das zunächst einmal nichts zu tun.

    Es gibt in Sachen Satire was ich angeht nur eine Grenze. Es geht nicht über behinderte und schlechter gestellte Menschen herzuziehen. Das wäre die einzige Grenze dieich für mich in Sachen Satire ziehen würde.

  19. Oliver sagt:

    Nun Gott sein Dank ist es nicht die einzige Grenze und auch explizit so festgelegt. Schlechter gestellte Menschen, also quasi a la «Robin Hood»-Mentalität? Die «Großen» darf man kloppen, die «Kleinen» nicht? Nein das entfernt sich bei mir auch zu sehr von dem Gedanken der Gleichheit und Menschlichkeit. Und mir ist durchaus bewußt das die wenigsten «Großen» dieses Prinzip von Gleichheit und Menschlichkeit leben, wenn nicht gar fortwährend mit Füßen treten, aber da wiederum kommt der «bessere» Mensch zu Tage, indem ich es ihnen nicht explizit gleich tue. Grundsätzlich versteht sich Satire seit der griechischen Antike als Kunstform und also solche möchte diese auch valide Ansätze «verhöhnen» dürfen — nun dann muß diese explizit auch als Kunst erkennbar sein, nicht mehr und nicht weniger.

    Im Allgemeinen kommt Satire recht unbescholten davon, allenfalls mal eine Empörung in den Medien und gut ist. In seltenen Fällen kommt es zum Rechtsstreit, recht kurzsichtig aber wäre es nun daraus auf allgemein valide Satire zu schließen. Viele Menschen wohl können auch über Satire hinwegsehen, die keinerlei Schöpfungswert besitzt, aber diesen Punkt muß ich in letzter Instanz dem Betroffenen überlassen und wie schon erwähnt final dem Gang vor dem Kadi.

    Schauen wir uns mal um, Satire kann so und so — Zensur, durchaus ein negativ belegter Begriff, kann auch so und so — einmal schützen, zum anderen mundtot machen. Ich denke einfach länger drüber nach und damit wäre so manches Problem vielleicht auch allgemein aus der Welt geschafft.

  20. XiongShui sagt:

    Wenn wir Tucholsky folgen, darf Satire alles.

    Einzelne oder Gruppen a priori auszunehmen, ist auch eine Diskriminierung.

    Sicher ist es nicht in Ordnung, einen Rollstuhlfahrer anzugreifen, weil er Rollstuhlfahrer ist. Wenn aber dieser Rollstuhlfahrer seine ganz persönlichen Furien auf die Mitmenschen hetzt, dann ist es sogar geboten, ihn anzugreifen. Denn es ist sein Tun und nicht seine Behinderung, die in der Satire der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

    Oft bleibt ja nichts als Satire, will man nicht zu Waffen greifen, um ein Handeln anzugreifen, daß wegen der Intransigenz des Handelnden auf andere Weise nicht zu verhindern und gleichzeitig gegen das Gemeinwohl gerichtet ist.

    So ist es auch mit dieser unsäglichen Veranstaltung in der rechte Kirchenideologen mal eben 15– 20% der Menscheit als «krank» erklären, obwohl ihnen jede medizinische Qualifikation zur Diagnosestellung fehlt und obwohl ihnen Mediziner schon seit langem erklärt haben, daß diese Form des Sexualverhaltens einfach eine Spielart der Sexalität ist, die nichts mit einer Erkrankung zu tun hat. Es wird auch nicht besser, durch die Herausnahme der Angebote «zur Heilung Homosexueller», das Denken dieser Leute hat sich nicht verändert. Aus diesem Grunde ist es nach wie vor beschämend, daß eine deutsche Ministerin diesen Leuten durch ihren «Schirm» Relevanz verleiht.

    Derartiges Verhalten mit den Mitteln der Satire zu kritisieren, ist nicht nur legitim, sondern wie schon oben gesagt, sogar geboten.

  21. Chris sagt:

    Ich wollte da jetzt eigentlich keine Grundsatzdiskussion auslösen. Ich gehe da mit Oliver konform. Gott sei Dank differenziert unser Grundgesetz. Ich vernehme da daraußen immer mehr Stimmen, die es hier wie in den USA zum Beispiel schade finden, dass der Holocaust nicht geleugnet werden darf. Sprich: Die wollen jeglichen Blödsinn äussern dürfen, auch vom Gegenüber ohne etwas befürchten zu müssen. Und das sind keine NPD-Deppen, sondern normale Leute wie Du und ich.

    Da schüttel ich dann auch immer mit dem Kopf. Schon schlimm genug, dass man erstemal in die Tasche greifen muss, um sich gegen Diffamierungen wehren zu können — sollte das aber gar nicht mehr möglich sein, ne danke. Das ist mal wieder so eine falsch verstandene Freiheit. Da leben irgendwelche Deppen ihre Freiheit auf dem Rücken anderer aus.

    Was ich da oben eigentlich sagen wollte: Meine Dinge sind da noch harmlos, eher ein kleiner Scherz, die eben mittlerweile fast alle von der Wirklichkeit eingeholt wurden.

  22. Chris sagt:

    XiongShui: Würdest Du da bei Dir bitte noch der Creative Commons-Lizenz genüge tun? Ich finde es sehr schade, wenn man ein Bild veröffentlicht, was hier noch gar nicht veröffentlicht wurde, sonder ich nur als kleinen Spoiler eingefügt habe. 😉

  23. Fenrir sagt:

    Ich finde jetzt weicht ihr vom Thema ab. Es geht nicht darum «alles» äußern zu dürfen. Sarire lebt von überspitzung. Ob sie gut oder schlecht ist, wird wie Kunst immer Ansichtssache bleiben.
    Damit müßen wir leben. Aber noch gilt das nicht ungestraft beleidigt werden darf, auch nicht von Satire. Wobei sich beleidigt fühlen, nicht immer unbedingt heißt auch beleidigt worden zu sein.
    Darüber müssen im Zweifel die Gerichte entscheiden. und die haben eine hohe Messlatte gelegt, zu recht. Was den Holocaust angeht, ihn zu leugnen zeugt ja eher von Dummheit und hat mit Satire nix zu tun.

    Letztlich ist die Freiheit der Kunst dazu zählt auch Satire, gerade in Anbetracht unserer Vergangenheit eines der wichtigsten Güter unserer Zeit.

  24. XiongShui sagt:

    Hallo Chris, tut mir leid, wenn ich Dir da vorgegriffen habe. Ich habe den Text und den Link auf Deine Grafik gelöscht.

  25. Oliver sagt:

    @fenrir,

    >Wobei sich beleidigt fühlen, nicht immer unbedingt heißt auch beleidigt worden zu sein.

    Auch das kann man an einigen Gesichtspunkten sicherlich festmachen, wenn ich mich z.B. explizit der Fäkalsprache bediene. Aber ansonsten ist das im weitläufigen Sinne auch eine persönliche Sache. Im Prinzip ist es doch recht einfach, man denkt zuvor. Versuche ich die Sache an irgendwelchen Formalien festzumachen scheitere ich so oder so, diese Formalien dienen allenfalls als grobes Verhaltensmuster, Vernunft sollte den Rest besorgen.

  26. Chris sagt:

    @XiongShui: Da mein Artikel mittlerweile raus ist, war das überhaupt nicht nötig. Die CC-Lizenz war das, war mir am Herzen lag. Also alles von vorne… 😀 😛

  27. Fenrir sagt:

    @ oliver

    «Vernunft sollte den Rest besorgen»

    Eben.

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