we will see

Aller Euphorie zum Trotz, we will see ist das jetzige Motto für die US-amerikanische Bevölkerung. Oder zumindest sollte es dies sein, eine Aussage diesbezüglich läßt sich ohnehin erst Ende 2009/Anfang 2010 treffen, wenn der Mann seine bis dato einjährige Amtszeit feiert. Diese mittels des Prinzips Hoffnung gewirkte Unschärfe ist seit Jahrhundert eine politische Taktik, die im Mittelalter wohl ihren Höhepunkt sah, als Argument jedoch heutzutage eine Beleidigung für jeden halbwegs intelligenten Zeitgenossen darstellt. Insofern, we will see!

Kleine Notiz am Rande, viele deutsche Publikationen projizieren dieses ureigene Wahlsystem hierzulande — falls überhaupt verstanden — auf die Staaten. Natürlich nicht 1:1 aber dennoch teils äußerst befremdlich. Dort herrschen keine direkten Wahlen des Präsidenten und kleine Staaten — nicht etwa große — spielen dort teils entscheidende Rollen. Einige sehen das als demokratiefeindlich, andere als probates Mittel um auch kleine Staaten in einer Demokratie adäquat zu berücksichtigen. Wiederum andere — die es nicht verstanden haben — nehmen dies gar als Anlaß Verschwörungstheorien zu wirken. Wobei da sicherlich Ansätze en masse existieren — aber selbst dabei darf das Hirn nicht verlustig gehen. Kurzum, we will see — ich bin tatsächlich gespannt und setze eine positive Wirkung einfach mal als gegeben voraus. In ein bis zwei Jahren wissen wir mehr …

It’s your turn Mr. Obama!

… hope we will see some change!

Bild: Wikipedia

Eine Antwort zu “we will see”

  1. […] | gelinkt | 5. November 2008 we will see Mein Wort zum (Wahl-)Sonntag, hätte denn in unsrigen Gefilden eine Wahl […]

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