war klar, ne

Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer habe sich erst am Computer in Stimmung geschossen, meint Pfeiffer. «Ich plädiere deshalb bei gewaltverherrlichenden Killerspielen für ein Werbe– und Verkaufsverbot. Für Spiele mit extremen Gewaltexzessen wie Der Pate, bei denen aggressives Töten mit Punkten belohnt wird, brauchen wir sogar ein strafrechtliches Verbot.»

heise

Hat wohl jeder erwartet das sich im Schatten dieser brutalen Tat eines einzelnen wieder die übrigen Trittbrettfahrer ansammeln, um ihr verzerrtes Bild der Realität zu postulieren. Die Zahlen mit denen diese Leute arbeiten, würden jedem *ernsthaften* Statistiker die Tränen in die Augen treiben … denkt auch dabei einer an die Opfer? Nein natürlich nicht nur Voyeurismus und ein ekelhaftes Politikum.

1913, Vaihingen an der Enz, 17 Tote (siehe Ernst August Wagner)
1927, Michigan/USA, 45 Tote (siehe Schulmassaker von Bath)
1949, Camden, New Jersey, 13 Tote (siehe Howard Unruh)
1964, Köln, 10 Tote (siehe Attentat von Volkhoven)
1966, Austin/Texas, 17 Tote (siehe Charles Whitman)
1996, Dunblane/Schottland, 17 Tote (siehe Thomas Hamilton)
1996, Port Arthur/Tasmanien, 35 Tote (siehe Martin Bryant)
1999, Littleton/Colorado, 15 Tote (siehe Schulmassaker von Littleton)
2001, Zug/Schweiz, 14 Tote (siehe Zuger Attentat)
2002, Erfurt, 16 Tote (siehe Amoklauf von Erfurt)
2006, Emsdetten, 1 Toter, 37 Verletzte (siehe Amoklauf von Emsdetten)
2007, Blacksburg/Virginia, 33 Tote (siehe Amoklauf am Virginia Tech)

aus der Wikipedia

2 Antworten zu “war klar, ne”

  1. Felix sagt:

    Der Link zum dem Wikipedia-Artikel ist mit dem zur Heise-Meldung identisch. (:

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