Wahl-O-Mat zur Europawahl online gestellt

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat heute den Wahl-O-Mat zur Europawahl online gestellt. 29 Parteien haben auf die Fragen der Bundeszentrale für politische Bildung geantwortet. Dem politisch interessierten Nutzer werden 38 Thesen vorgestellt, welche er präferiert, kann er auswählen, ohne zu wissen, welche Partei diese These vertritt. Zum Schluss folgt die Auswertung, welcher Partei der Nutzer am nächsten steht. Der Wahl-O-Mat versteht sich dabei aber nicht als Wahlempfehlung — eher als politische Weiterbildung, er ist ein Informationsangebot und soll Lust machen, sich weiter mit Politik und Wahlen zu beschäftigen.

Als wenn ich es geahnt hätte… 😀

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14 Antworten zu “Wahl-O-Mat zur Europawahl online gestellt”

  1. Oliver sagt:

    Mich würde interessieren, wie der Wahlomat dein Verhältnis zur Piratenpartei einschätzt?
    Mein Reihenfolge war: Piraten, Grüne, Linke, SPD

  2. Max sagt:

    Bei mir waren auch die Piraten vorne.
    Wie ist das eigentlich? Ein Kumpel hat mir erzählt, die hätten ernsthafte Chancen ins Parlament einzuziehen. Lohnt es sich die zu wählen?
    5%-Hürde müsste ja (da Wahlrecht EGV-widrig noch nur deutsches) ja bestehen. Unbenommen der Tatsache, dass ein Maltese 400 mal so viel zählt wie unsereins…

  3. Chris sagt:

    In Schweden besteht die Chance, auf 5% zu kommen und damit 2 Sitze zu ergattern.

  4. […] Prof. Dr. Stefan Marschall, Dr. Christoph Str?nck, Wolf Dittmayer und Christian K. Schmidt. (via F!XMBR) in Politik/Presse | Noch keine Kommentare | Keine […]

  5. @chriss713 sagt:

    Read: Wahl-O-Mat zur Europawahl online gestellt:
    Die Bundeszentrale für politische Bildung hat heute den W.. http://tinyurl.com/r6xut4

  6. @chriss713 sagt:

    Read: Wahl-O-Mat zur Europawahl online gestellt:
    Die Bundeszentrale für politische Bildung hat heute den W.. http://tinyurl.com/r6xut4

  7. Alex sagt:

    Interessant wäre so ein System mal, wenn man nicht die Thesen nimmt, die im Wahlprogramm stehen, sondern das, was die Parteien in der letzten Legislaturperiode gemacht haben. Zumindest bei denen, die dort vertreten waren. Das ist ja eigentlich das, an dem sich die Parteien messen sollten. Ich wage ja die These, dass das Ergebnis dann deutlich anders ausfallen würde.

    Zum Thema Piratenpartei: Ich höre oft das Argument, dass die Stimme «verschenkt» sei, wenn die Partei die 5%-Hürde nicht schafft. Ich sehe das nicht so. Jeder sollte nach bestem Wissen und Gewissen wählen. Verschenkt ist die Stimme eher, wenn man anstatt einer Partei, die die eigene Meinung auch vertritt, lieber eine schlechtere Partei wählt. Insbesondere verschenkt man damit das Potential, dass sich wirklich was ändern könnte.

  8. JumpingJakk sagt:

    iss ja witzig das Ding — bei mir kommen auch die Piraten raus, und die wollte ich so oder so wählen.
    Da nach folgen bei mir dann FDP, Die Linke, Newropeans und irgendwo ganz am Ende CDU & SPD 😉

  9. Anonymous sagt:

    für die piratenaprtei besteht glaub ich die chance, ab einem bestimmten prozentsatz wahlkampfunterstützung pro erzielter stimme zu erhalten. allein schon deswegen ist es gut die zu wählen. außerdem setzt man ein zeichen. wenn alle denken würden «ach die schaffen doch eh keine 5%» wird sie auch keiner wählen und die piraten schaffen es niemals in ein deutsches parlament, nur weil niemand daran glaubt. demokratie lebt doch gerade von der stimme jedes einzelnen.

  10. FieserKiller sagt:

    Bei mir habens auch die piraten auf platz 1 geschafft..
    Wobei der Wahlomat nicht mal viele fragen zu den piratenpartei fokusthemen gestellt hat (softwarepatente, urheberrecht, privatkopie, usw usf)

  11. Nico sagt:

    siehste, dann gibt es ja doch noch Hoffnung für Dich. :)

  12. John Dean sagt:

    Bei mir waren die Piraten vorne. Trotzdem: Auch die Piraten sind mir zu EU-selig. Ich gucke mir jetzt die übrigen Splitterparteien durch.

  13. John Dean sagt:

    Hmm. Es bleibt bei den Piraten. Ein immerhin enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD, ähem, und der PBC (deren christologische Sektiererei mir gründlich am, äh, an der Hüfte vorbei geht) — sowie den neo«liberalen» Lügenheinis von der FDP.

    Ich schätze mal, dass ziemlich die Piratenpartei bei ziemlich vielen Leuten vorne dabei ist.

  14. John Dean sagt:

    P.S.
    Ich bin im Übrigen sehr im Zweifel, ob diese massiv Geld kostende Industrie-Lobbyisten-Truppe namens «EU-Parlament» und «EU-Kommission» meine Stimme bei einer Wahl überhaupt verdient haben. Egal. Mit einer Stimme für die Piratenpartei kann man bei der Europawahl nichts verkehrt machen.

    Was hier an «Wahlkampfhilfe» verschenkt wird, das bekommen die anderen nicht!

    Schon das lohnt.

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