Verschwörungstheorien

Die Bahnprivatisierung ist unter Dach und Fach. Union und SPD haben das Verscherbeln des letzten großen Volksvermögens beschlossen. Ganz nach dem Vorbild England und Neuseeland — da kann dann ja nichts mehr schiefgehen. Beobachter der Bahnposse der letzten Monate rieben sich in einem Fall immer wieder verwundert die Augen. Die Eisenbahnergewerkschaft Transnet war für die Privatisierung. Transnet war damit weltweit die einzige Gewerkschaft, die für die Privatisierung des staatseigenen Betriebes eingetreten ist. In trauter Zweisamkeit traten Bahnchef Mehdorn und Transnetchef Hansen immer wieder vor die Kamera. Hansen und die Transnet stiegen mit der Bahn gemeinsam in den Ring, wenn es gegen die GDL und den dortigen Chef Schell ging. Amüsant zu beobachten war es schon. Wenn sich nun aber bestätigt, was das Bündnis Bahn für alle aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, dann schlägt das alle bisherigen Kommentare über Transnetchef Hansen: Er soll nämlich Personalvorstand der Bahn werden.

Damit wir uns klar verstehen: Das würde mindestens eine Verzehnfachung des Gehaltes bedeuten und Hansen würde dann zu denen gehören, die vor die Presse treten und mit Trauermiene verkünden: Um die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhalten, müssen 10.000 Menschen entlassen, zig Tausend Familien zerstört werden. Man kennt diese Pressekonferenzen zu Genüge. Wenn man Ähnliches vor Monaten auch nur angedeutet hätte, wäre man als Verschwörungstheoretiker abgetan worden — dieser Fall zeigt: Die nackte, blanke Realität ist noch viel besser. Wenn die Mondlandung nie stattgefunden hat, stattdessen die Aufnahmen auf dem Mars gemacht wurden, wenn Marilyn Monroe Kennedy aus Eifersucht umgebracht hat, heute undercover in Bielefeld lebt, dann kann man darüber lachen. Hier geht es um die Existenzen von unzähligen Bahnmitarbeitern, von den Auswirkungen auf die Kunden will ich gar nicht sprechen. Aber ich bin ja schon still — sind wir alle doch nur Verschwörungstheoretiker…

20 Antworten zu “Verschwörungstheorien”

  1. palindrom sagt:

    Tja, wenn’s man nur ‘ne Theorie wäre. Die Geschichte sieht doch eher nach geplanter Praxis aus! Aber wie funktioniert das noch im Kapitalismus: den letzten beißen halt die Hunde (da muß man also schneller sein)! Und das scheint dem Kollegen Hasen ja nun mal gelungen zu sein.
    p.

  2. kobalt sagt:

    Ich sage nichts, denn erstens regte ich mich auf und zweitens — was soll man angesichts der Unverfrorenheit, mit der Politiker und andere Führungskräfte das Volk verarschen, noch sagen?
    Jeder bescheißt ein bißchen, schummelt bei der Steuer, bei den Gebühren, parkt ohne Parkschein etc. Aber so unverforen, wie Merkel und Co. das machen, habe ich das noch nie erlebt. Schwafelt vom Aufschwung und ich seh’ die Schlangen an den Tafeln stetig länger werden. Das ist kein Aufschwung, wenn einer immer mehr arbeiten muß und am Ende doch nicht über die Runden kommt.
    Und wie war das mit «Leistung soll sich wieder lohnen»? Wenn ich meine Mutter sehe, die sich das Kreuz kaputt arbeitet und die mit ihrem Lohn kaum bis zum Monatsende hinreicht und die später als Rentnerin nur zweipfennigfuffzig über der Armutgrenze liegen wird — da könnte ich platzen.

    Ihr solltet eine Partei gründen, dann würde der gesunde Menschenverstand in die Politik zurückkehren, wir hätten wieder ein paar integere Gestalten an den Schalthebeln, denn das ist, was D.land braucht, Rückgrat und Ehrlichkeit und Mut.

    Ich könnt’ mich aufregen…

  3. Chris sagt:

    Das Ganze wurde nun bestätigt — und wer hat die Bahner wieder verraten? Die Sozialdemokraten…

    http://www.spiegel.de/wir.….,00.html

    Als brisant gilt die Tatsache, dass Transnet unter Führung des SPD-Mitglieds Hansen als einzige Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) den Privatisierungskurs der Deutschen Bahn unterstützt hat. Der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» zufolge wurde die Berufung Hansens vor allem von der SPD unterstützt.

  4. Loui sagt:

    @kobalt:
    […] und zweitens — was soll man angesichts der Unverfrorenheit, mit der Politiker und andere Führungskräfte das Volk verarschen, noch sagen?

    Revolution’ waer mal ein guter Anfang… 😀

    hoffentlich hab ich nun nicht den Verfassungsschutz an Hacken…

  5. kobalt sagt:

    Revolution — ich war 1989 dabei.

  6. Oliver sagt:

    >Revolution — ich war 1989 dabei.

    Mmh da hat man ja viel hinzugewonnen.

  7. Christian sagt:

    Vorhin im morgen-magazin ein Kommentar ungefähr so:
    «Ja Hansen ist ja SPD Mitglied und die SPD hat ihn die reingedrückt, damit er kontrollieren kann, dass keine Leute entlassen werden bei der Privatisierung.»

    Haha, ich hab ja so gelacht.

  8. kobalt sagt:

    «Mmh da hat man ja viel hinzugewonnen.»

    Wir haben einen undemokratischen Staat mit demokratischen Mitteln zu Fall gebracht.

    Ich denke inzwischen, daß die Sache zu früh endete und wir, statt die Situation zu verbessern, einfach nur eine andere Regierungs– und Staatsform erreichten.

    Wenn ich Frau Merkel und ihrem Gerede vom Aufschwung zuhöre, stellt sich dasselbe Gefühl wie damals ein: die Politikerwirklichkeit auf den einen Seite und die erlebte Realität auf der anderen.
    Dazu gibt es ein Überwachunsszenario, auf daß das MfS neidisch gewesen wäre. Es gibt viele Menschen, die sich nichts kaufen können, damals, weil es nichts gab und heute, weil sie es sich nicht leisten können.
    Was nützt einem die Reisefreiheit, wenn man den Flieger nicht zahlen kann?
    Was nützt die Meinungsfreiheit, wenn niemand zuhört?
    Ist eine Presse frei, deren Mitarbeiter aus Angst vor dem Arbeitsplatzverlust Gefälligkeitsartikel schreiben?

    Die Revolution endete zu früh, weil die Freiheiten, die sie erreichen wollte, für viele Menschen nur in der Theorie existieren. Die Menschen wollten sich damals befreien und landeten nur in einem anderen, freilich bunteren, Käfig. Jetzt gilt es, auch diesen zu überwinden.

  9. Oliver sagt:

    Ich würde mich nie hinreißen lassen ein Regime == einer Demokratie zu setzen, wie es viele heute gerne tun — allenfalls gewisse Merkmale. Andererseits besitzt die Einschränkung der Freiheit viele Gesichter, die beste ist es doch, wenn man glaubt diese Freiheit zu besitzen und sich ob der Vorsicht, Ungewissheit etc. selbst Tag ein Tag aus eben in dieser Freiheit beschränkt.

    >Die Revolution endete zu früh,+

    Wir haben in Deutschland ein Problem, die Nomenklatur. Denn eine wirkliche Revolution besaßen wir nie, wohl aber die Begrifflichkeiten.

  10. kobalt sagt:

    «Denn eine wirkliche Revolution besaßen wir nie, wohl aber die Begrifflichkeiten.»

    Welcher Begriff erscheint Dir da geeignet?

  11. Oliver sagt:

    Da war eine Idee, jedoch erlangte diese nie wirklich Momentum im Volk und verflüchtigte sich so recht schnell wieder im Ansatz. Per se ist es eine Veränderung gewesen, aber auch einige Gesetze stellen eine Veränderung dar und dennoch spricht man nicht augenblicklich von einer Revolution. Mir kommt somit nur eine Umschreibung in den Sinn, ein Sturm im Wasserglas.

  12. Oliver sagt:

    Eben weil es ein Fehler ist sich auf die Gralssuche nach einer passenden Regierungsform zu begeben — der Mensch steht im Mittelpunkt und dieser sollte sich auch wie ein solcher gegenüber seinen Mitmenschen artikulieren.

  13. blankeneserules sagt:

    Ich persönlich habe großen Respekt vor denen, die im Stasi-Staat mit auf die Straße gingen, und mit der einfachen Wahrheit «Wir sind das Volk» die leninistisch-stalinistische Zwangspartei bloßsstellten. Die Stasi-Zentrale zu stürmen — wow. Bis dahin, bis zu den runden Tischen, war es für mich auch eine, friedliche, moderne, Revolution. Dass dabei auch die SED klüger war als die KP in China (Tian-an-men-Platz-Massaker), dass auch der CIA die Stasi mit stürmte — geschenkt.

    Aber «Wir sind ein Volk», Begrüßungsgeldbananen, dann Rote-Socken-Kampagne und Helmut Kohls «Mantel der Gechichte», Treuhand und die Abzocker und SED-Wendehälse mit neuen CDU-Karrieren hatten für mich nichts mehr von einer Revolution, das war der patriotisch motivierte Anschluss der «neuen Bundesländer». Damals gab es ja Diskussionen, dass nun nicht nur im Osten, sondern auch im Westen vieles anders werden müsste. Aber wer weiß das noch? Die CDU hat diese Diskussionen dann ganz schnell erstickt, «Ihr» solltet einfach alles so machen, wie man es bei «uns» schon immer machte.

    Was aber bleibt, ist dieser Moment, wo Bürger einfach rausgingen, und sagten, «was soll der ganze Scheiß, wir machen nicht mehr mit». Wenn sowas nicht ab und zu passiert, erstarrt alles in Ritualen und Show, und die Hinterzimmer regieren unangefochten. Demokratie muss sich immer wieder erneuern und gelebt werden.

    Dass es heute so schnell keine Revolution gibt, hängt damit zusammen, dass viele Forderungen von zb 68 — etwa «Mehr Demokratie», Mitbestimmung in Betrieben, etc, zumindest formal bereits erkämpft wurden, und dass die ganze Bundesrepublik als sozialer Rechtsstaat nach dem 2. WK ja bereits ein Versuch war, solche sozialen Verhältnisse auszugleichen und zu befrieden. Eine Revolution unnötig zu machen. Nur diese Errungenschaften werden nun gerade wieder abgebaut, ihr Sinn wird bestritten, oder sie geraten zu erstarrten Ritualen und ihrer eigenen Parodie.

  14. Oliver sagt:

    >Ich persönlich habe großen Respekt vor denen, die im Stasi-Staat mit auf die Straße gingen

    Schön, du hast also einen wow-Effekt mangels historischer Kompetenz — geschenkt. Ich sprach aber auch nicht respektlos über diejenigen, sondern über jene die nicht mit einstimmten. Einem aufmerksamen Leser dieser Publikation wird das umgehend bewußt.

    >Dass es heute so schnell keine Revolution gibt, hängt damit zusammen

    Ich betrachte historische Begebenheiten in Relation und picke mir nicht Ereignisse der jüngsten Geschichte heraus, um diese getrennt zu betrachten — allenfalls exemplarisch.

    >Nur diese Errungenschaften werden nun gerade wieder abgebaut,

    Einige Errungenschaften dauern noch heute an, andere wurde nur halbherzig umgesetzt bzw. schon gänzlich torpediert, wiederum andere Dinge wurden ob der 68er etabliert, wie z.B. die bekannten Notstandsgesetze von denen heute noch viele rechtspopulistisch und vor allem legislativ zehren.

  15. blankeneserules sagt:

    Nichts gegen wow-Effekte! Nichts gegen solche Symbole. Nicht ohne Grund betracht man heute noch Bilder vom Sturm auf die Bastille 1789. Weil solche Ereignisse Geschichte fassbarer machen, auch wenn die ganzen Diskussionen ZUVOR fast wichtiger sind, als das resultierende Geschehen.

    Und historische Kompetenz hatten für mich diejenigen, die damals instinktiv verstanden, dass das ganze Gerede von friedlichem Sozialismus, und die erlebte Stasirealität, nicht zusammenpassten. Die, die die ganzen Lügen und die Bigotterie dessen ansprachen, Reformen verlangten. Oder das heute entsprechend tun.

    1989 und der «Zusammenbruch des Kommunismus» (des autoritär-bürokratischen Staatssozialismus im Ostblock ohne Demokratie) war, so gesehen, fast eine
    Grundbedingung für heutige Änderungen. Wer angesichts des Hochleistungskapitalismus einfach der DDR hinterherträumt, wie einige in der Linkspartei, hat nichts verstanden. Wer glaubt, mit dem Untergang der DDR sei nun alles in Butter, wie die CDU, aber auch nicht. Wie gesagt, die runden Tische der Bürgerrechtler, diese Art der direkten Kommunikation, sind für mich der Punkt, an dem es wieder anzusetzen gälte. Nicht ohne Grund war die CDU ja damals sehr bemüht, diese schnell wieder abzuschaffen.

    Zu 68 und «Revolution» nur noch das:
    «Die Bewegung war symbolisch sehr wichtig, sie hat die Gehirne verändert, also die Denkweisen und Wahrnehmungen etwa von Hierarchien, Autorität, dem Verhältnis zwischen den Geschlechtern — aber in der Wirklichkeit, und besonders im Schulsystem, hat sie nicht viel erreicht. Ich weiß noch, daß ich 68 von Fakultät zu Fakultät ging und sagte: ich bin mit Euch einverstanden, aber Achtung: es gibt nichts Schlimmeres als eine fehlgeschlagene Revolution! Denn die macht genauso viel Angst wie eine gelungene Revolution und ist doch nicht gelungen. Gegenwärtig sind wir nun tatsächlich in einer konservativen Revolution, meine ich, die zum Teil durch die Angst bestimmt ist, die viele Intellektuelle und andere im Mai 68 hatten, nicht nur in Europa, es war ja eine universelle Revolution von Berkeley bis Moskau.«
    – Pierre Bourdieu, 1998, und der muss es ja wissen (zitiert nach Wikipedia)

  16. Oliver sagt:

    Ich rede nicht von der Kompetenz Geschichte zu wirken, sondern von jener Geschichte zu erfassen. Ich brauche auch gewiß keine Lehrstunde in puncto 68er, da ich einer derjenigen bin, die den großen Nutzen und vor allem die Nachhaltigkeit dieser vertreten.Insbesondere die heutigen Angriffe, die mittels schon damals halbherziger Vertreter dieser Bewegung, welche sich zum Ziel setzen dies alles als große Dummheit in Abrede zu stellen.

  17. blankeneserules sagt:

    >Ich brauche auch gewiß keine Lehrstunde in puncto 68er

    –nahm ich auch nicht an, ich wollte ja nur meine Sicht schildern. Wir schätzen das wohl ähnlich ein. Dass vieles, was ich heute an Möglichkeiten schätze, da erkämpft wurde, war mir immer klar. Nur kommt es mir so vor, als wären die Renegaten wie Ex-Maoist Götz Aly nicht «halbherzig» dabei, sondern eher besonders kopflos-begeistert dabei gewesen, und müssten sich deshlab jetzt so verkrampft distanzieren. Daniel Cohn-Bendit wiederum, der damals eher auf der antiautöritär-anarchistischen Seite stand, hat sich anders angepasst und wurde liberaler Grüner. Beide halten aber ihre jeweiligen Fähnchen-nach-dem-Wind-Entwicklungen für logisch und sich selber für DIE Stellvertreter und Repräsentanten von 68 — DAS bezweifle ich aber sehr. Es waren Hunderttausende bis Millionen unterschiedlichster Menschen weltweit beteiligt damals, aus unterschiedlichsten Zusammenhängen und Gründen. Heute sollen es in den Medien nur Uschi Obermaier, Dutschke, Aly, Cohn-Bendit, Langhans und noch so 5,6 andere Führer– und Symbolfiguren «gewesen sein», an denen man sich dann abarbeitet. Ein Witz, bei so einer Bewegung, deren schlauere Teile sich das Misstrauen gegenüber Autoritäten undb Führern auf die Fahnen geschrieben hatte. Oder warum redet denn z.B. niemand mehr über Marcuse und seine damals so populäre Kritik? Zu brisant? Das diesjährige 68-Jubiläum gefällt mir jedenfalls bisher eigentlich ganz gut, denn der große einstimmige Abgesang, als der es zunächst geplant war, wirds wohl nicht mehr werden. Leute, die noch jünger als ich sind, haben plötzlich großes Interesse an dieser Zeit, was ich so mitbekomme, und zwar im Hinblick auf das Heute.

  18. Oliver sagt:

    >Nur kommt es mir so vor, als wären die Renegaten wie Ex-Maoist

    Es steht ja außer Frage, daß man im jugendlichen Eifer eventuell übers Ziel hinausschoß und das ganze im Nachhinein vielleicht etwas differenzierter betrachtet, aber grundlegenden Habitus wird sich wohl jedoch nichts ändern. Wenn doch muß man sich die Frage stellen wie derjenige ursprünglich motiviert war oder ob überhaupt Wissen dahintersteckte. Ohne letzteres kann man leicht von einer Verblendung in die anderere hinabrutschen.

    Gute Beispiel für diese findet man heute bei Vertretern der neoliberalen Politprominenz, die sich gerne als 68er outen, um diese in der Öffentlichkeit gekonnt zu zerreden.

  19. blankeneserules sagt:

    >Gute Beispiel für diese findet man heute bei Vertretern der neoliberalen Politprominenz, die sich gerne als 68er outen, um diese in der Öffentlichkeit gekonnt zu zerreden.

    Genau, und da kommt — im Fall der Ex-K-Gruppenmitglieder bei Grünen und auch SPD — noch ein weiterer Punkt dazu: Damals empfand man sich, nach Lenin etc, als Avantgarde und Elite, die den ungebildeten Proletariern die Revolution schmackhaft machen und sie dabei steuern sollte. Siehe auch Modell SED. Die Revolution und das Soziale hat man dann — in einem angeblichen «Reifungsprozess» — zwar längst verworfen, Elite und Gesellschafts-Steuermänner und –Frauen möchte man aber gerne weiterhin sein, um dem dummen Volk weiterhin beizubringen, was es so will und braucht — heute eben Neoliberalismus. Konstant war da nur das «Ich bin ganz vorne mit dabei». Basisdemokratie mochten sie auch nie wirklich, antiautoritär waren sie auch nie. Sie sind wohl eher jeweils auf einem Zeitgeist mitgesurft, und wenn der Wind dann entgegenblies, wechselte man einfach den Kurs. 1989 gab es das dann wieder — siehe ex-FDJ-Merkel und Ex-SEDler, die heute wieder hohe Partei– und Staatsämter innehaben, und nun auf neoliberal machen.

    Aber jetzt muss ich mal raus, in die Sonne.

  20. […] Satz perfektioniert worden. Als die etablierten Medien noch den Schlaf der Gerechten schliefen, hatte ich über Verschwörungstheorien geschrieben, als einer der ersten in diesem Land. Als ich schrieb, das Hansen der sein wird, der vor die […]

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