Ursula von der Leyen und die Pressefreiheit

Nach dem Demagogie-Ausfall der Ursula von der Leyen nun der nächste bedenkliche Vorfall. So langsam muss die Frage erlaubt sein, inwieweit Ursula von der Leyen befähigt ist, ein öffentliches Amt auszuführen. Steht diese Person noch mit beiden Füßen innerhalb unseres Grundgesetzes?

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15 Antworten zu “Ursula von der Leyen und die Pressefreiheit”

  1. Jetzt mal ehrlich: Wieso interessiert sich SpiegelTV für einen Kindertagesstättenbesuch in Ostfriesland? Eigentlich nicht das typische Thema der Spiegel-Clips und Sendungen. Also hatten sie entweder wirklich nichts besseres zu tun oder bei dieser Geschichte geht es um ganz was anderes.

    Da ich ersteres für unwahrscheinlich halte (passiert ja nun wirklich genug), werde ich das Gefühl nicht los, dass uns dieser Spiegel-Clip irgendwas verschweigt. Nun mag das aus Vergesslichkeit geschehen sein, aber es könnte ja auch so sein, dass der “Pressefreiheitsskandal” keiner mehr wäre, wenn bekannt wäre, was man wirklich dort wollte… oder liege ich da falsch?

    Denkt mal drüber nach. Es könnte ja auch mal sein, dass man Frau v.d. Leyen mit solchen Vorwürfen unrecht tut.

  2. ich, wer sonst
    22. August 2009, 10:08 Uhr @

    Um es ganz plumb zu sagen, dass ist die Freiheit, die sie (vdL & Co.) meinen.

  3. Kommt denn da nicht ein längerer Bericht zu in Spiegel-TV? Ich dachte das ist bloß ein Teaser, um uns vor den Fernseher zu locken! Bloß wann!?

  4. Zensursula macht ihrem Namen alle Ehre. Der Auftritt in Sulzbach (Saar) sorgte nicht nür für Freude, Friede, Eierkuchen. Kritische Kommentare auf der Webseite des dortigen CDU- Ortsverbandes wurden gelöscht:

    Wie Zensursula ihrem Namen gerecht wird(?)

  5. @André: Ich glaube nicht, dass du da recht hast. Ganz abgesehen davon, dass Spiegel TV sicherlich viele Sachen filmt, die dann später erst gebraucht werden (bei längeren Sendungen, etc.), kann es schon sein, dass sie über genau dieses Thema berichten wollten. Und wenn die Veranstaltung öffentlich ist, dann MÜSSEN sie darüber berichten dürfen. Und selbst wenn sie da irgendwas verheimlichen: dass man sie nicht berichten lässt, sieht man klar und deutlich.

    Zu Frau von der Leyen äußere ich mich nicht mehr…

  6. Das ist schon etwas älter, vom 11.Aug um genau zu sein, und war für die Ostfriesischen Nachrichten:

    Ursula von der Leyen in Ostfriesland

  7. @Andre: Vermutlich ahnte die Ministerin, dass sie vor laufender Kamera nach ganz anderen Themen gefragt werden könnte, als nach der Kindertagesstätte. Und diesen möglichen Fragen wollte sie sich nicht stellen. Das kann man sogar verstehen, zumal SpiegelTV in der Vergangenheit oft bloßstellend, entstellend und zynisch berichtet hat.
    Auf der anderen Seite: Interessiert sich eine Ministerin des Bundes tatsächlich für die Tagesarbeit von Kindergärtnerinnen in Ostfriesland? Hat sie nicht Wichtigeres zu tun und überlässt sowas den Kommunal- und Landespolitikern? Da wird einfach ein bißchen mit Kindern gekuschelt, damit das in den Lokalzeitungen nett aussieht.
    In Sachen Verdrehen, Überzeichnen, Verschweigen und Zurechtbiegen von Themen stehen SpiegelTV und Frau v.d. Leyen meinem Eindruck nach auf einer Stufe.

  8. Für mich verdeutlichte dieser Vorgang, dass diejenigen Stimmen recht haben könnten, die in der Frau Leyen eine unangemessen autoritär und beratungsresistente Politikerin sehen, die mit ihrem eiskalten Lächeln nicht überdecken kann, dass sie ihrem Amt nicht gewachsen ist. Besonders dreist fand ich, wie sie den eigentlich Ausschlag gebenden Wunsch der Gastgeberin, welche Spiegel TV dann doch herein bat, einfach überging.

    An Frau Leyen kann man schön sehen, was an unseren Eliten nicht stimmt. Sie haben weder Respekt vor der Demokratie, noch vor unserem Gemeinwesen. Sie haben gelernt, Macht auszuüben und sie haben gelernt, andere Menschen abzukanzeln – gleichzeitig leben sie in einer geistigen Welt, welche an Schlichtheit und Intoleranz nur schwer zu übertreffen ist.

    Ich möchte nicht von Leuten wie dieser Frau Leyen regiert werden.

  9. Die Von der Leyen mag einfach keine unerwarteten Besuche.. und unangenehme Fragen noch weniger..

    Als Familienministerin haette sie schon seit 5 Jahren ihren eigentlichen Job machen muessen und z.B. das RIO-Fakultativ-protokoll zur Kinderrechtskonvention ratifizieren müssen…

    Und Frau Von der Leyen blockiert seit Jahren auch Erfolgreich die Aufklärung der Situation der Heimkinder in Deutschland zw. 1949 und 1975.
    Unter den URLs
    Klick
    oder
    Klick

    gibt es mehr zu diesem traurigen Thema, das zuletzt in Irland einen grossen Skandal angerichtet hatte.

  10. Ich bin der festen Ansicht unsere Familienministerin steht nicht nur mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz, sie trampelt sogar darauf herum. Des weiteren denke ich, ist dies genau die Art von Pressefreiheit die Frau vdL vorschwebt: „Ich bin so frei, mir die Presse auszusuchen“

  11. Und weil Frau Von der Leyen nicht mehr Ministerin werden darf, gibt es hier einen Plakatomat mit dem jeder seinen eigenen Remix für ein Wahlplakat für Frau Von der Leyen erstellen kann …

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