UNIX Bits

Na was wohl? Klar Bits aus dem UNIX-Ländle, eben jene Bits die jene Welt am rotieren halten. Als erstes möchte ich da auf ein besonders feines Interview bei O’Reilly hinweisen, eine Menge OpenBSD Entwickler wurden zum gestrigen 4.2er Release des ultrasicheren freien UNIX-Derivats interviewt: Puffy’s Marathon: What’s New in OpenBSD 4.2. Dort erfährt man nicht nur technische Highlights, sondern erhält auch grundlegenden Einblick in die Vorgehensweise der dortigen Entwickler.

Ein Trauerfall begleitet dieses neuerliche Release von OpenBSD, Dr. Jun-ichiro «itojun» Hagino, ein langjähriger und erfahrener OpenBSD-Entwickler (IPV6 im BSD Netzwerk-Stack bzw. IPV6 per se), verstarb am 29. Oktober im Alter von 37 Jahren. Die nächtliche Zeremonie findet am 06.November statt, die Beerdigung am 07.November in Rinkai-Saijo, Tokjo. Wer seiner Familie Kondolenzschreiben zukommen lassen möchte, findet hier auf der FreeBSD-ML alles weitere. Ruhe in Frieden.

Debian macht Sicherheits-Informationen zugänglich. Und ich dachte Opensource würde es anders machen und den Nonsense a la Security by Obscurity Apple und Microsoft überlassen? Man lernt nie aus …

Sun macht ernst und veröffentlicht die erste Entwickler-Version von Projekt Indiana, ein pflegeleichteres Solaris auch passend für den Desktop: Projekt Indiana: Suns Linux-Alternative im Kurztest.

Last not least, Cyber-Kriminelle machen Jagd auf Mac-Anwender. Vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt, da die Basis eine gänzliche andere ist als z.B. bei Windows, aber man sieht das auch dort im Eyecandy– u. Usability-Reigen die Luft langsam dünn wird. Zumindest in diesen Kreisen nimmt man den Mac also inzwischen als Computer ernst.

Eine Antwort zu “UNIX Bits”

  1. Bernd sagt:

    Auf OpenSolaris bin ich wirklich mal gespannt, da ich von Solaris bisher keinerlei Ahnung habe. Ich hoffe, dass das System nicht gar so zur Frickelbude, wie GNU/Linux mutiert.

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