und auch Ede ..

Auch Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber mischt sich in die erneute Debatte um ein Verbot von Killerspielen ein. Bayern werde seine Bundesratsinitiative zum Verbot von Killerspielen neuerlich in den Bundesrat einbringen, nach dem Vorfall in einer Schule in Emsdetten dürfe es hier «keine Ausreden und Ausflüchte mehr geben».

Golem

Meldet sich flink zu Wort, vergißt aber das er aus dem Land der Schützenvereine stammt, die auch schon desöfteren herbe Kritik einstecken mußten ob der Waffennarren. Die Schüßwütigkeit in den dortigen Gefilden zeigte sich zuletzt bei der Hatz nach dem harmlosen Problembären. Nun ja, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

9 Antworten zu “und auch Ede ..”

  1. Chris sagt:

    Aufgepasst Ihr da draußen. Werde mir morgen Counterstrike zulegen… *rolleyes*

  2. itti sagt:

    was haben schützenvereine mit jägern zu tun?

    aber ich verstehe deinen punkt. das ede-geseier war zu erwarten. seine letzte «initiative» diesbezüglich war ja auf nem ähnlich gelagerten fall gegründet bei dem sich dann sogar rausstellte, dass der täter garkein cs-spieler war.

    ich finds halt gerade bei der thematik besonders erschreckend wie offensichtlich und reaktionär pauschalisiert und drauflosgeschlagen wird von seiten der politik und natürlich auch von seiten der medien. das ist natürlich nur so offensichtlich, weil man sich mit dem thema «killerspiele» persönlich auskennt. weitergedacht auf themengebiete bei denen man nicht so sehr durch persönliches interesse gebildet ist wirkts einfach nur sehr erschreckend.

    eine debatte über unser gesellschaftssystem wäre notwendig. eine debatte um den stellenwert der marktwirtschaft im zwischenmenschlichen leben, aber statdessen sparen wir lieber am schulsystem und teilen unsere mitbürger in verschiedene klassen.

  3. Volker sagt:

    Wer hat noch nicht, wer wil nochmal?

    «Der bayerische Innenminister Günther Beckstein forderte, «Killer-Spiele» sollten «in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt».
    «
    Quelle: http://tagesschau.de/aktu.….,00.html

    Kann mich mal jemand kurz aus dem Universum beamen — das ist mir alles viel zu blöd… :)

  4. Oli sagt:

    @itti, das geht meist Hand in Hand — sorry falls hier ein Jäger herumläuft, da halt ich auch nicht mehr davon … Waffennarren, mehr nicht.

  5. syrabo sagt:

    Na denn mal los mit den verbieten, denn gerade die verbotern Früchte, oder wie heißt es. Somit müssen dann die Kids ihr schwerverdientes Taschengeld nicht mehr in überteuerte Straßendrogen investieren oder in die Mobilfunkindustrie, sondern sie können es dann in überteuerten «Killerspiele» stecken, die sie beim «Nicht-Gefallen» oder nach Erstellung der Sicherheitskopie, weiter verkaufen können, mit Mehrwert versteht sich. Siehe einer da, man denkt also auch an die Geschäftswelt der Kids und bringt ihnen bei, wie die Markt funktioniert. Die Wortgruppe «Medienkompetenz erlernen» ist wohl immer noch nicht auf dem Lehrplan.

  6. EuRo sagt:

    Wenn ich jetzt anfange zu schreiben, hör ich nicht wieder auf — Volker, wenn du einen zum Beamen gefunden hast, nimm mich bitte mit!
    Die, die CS verbieten wollen, wollen gleichzeitig präventive Verteidigung und .…ich lass es…

  7. spiefelwuetz sagt:

    ?Der bayerische Innenminister Günther Beckstein forderte, ?Killer-Spiele? sollten ?in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt?.

    Ich hoffe mal, daß der IM Beckstein damit die Killerspiele unserer KSK in Afghanistan meint oder verwechsle ich da was.…

  8. Grainger sagt:

    Nun ja, auf Jäger bin ich im Allgemeinen nicht so besonders gut zu sprechen, ich habe da schon zu viele Idioten kennen gelernt.

    Einer der hiesigen Jäger hat scheinbar eine Art Paranoia in Bezug auf angeblich wildernde Hunde entwickelt und faselt bei jeder Gelegenheit davon.

    Nicht das mir in jüngster Zeit irgendwelche wildernden Haustiere hier begegnet wären, aber in unserem regionalen Käseblatt stand kürzlich das der zuständige Jagdverband voller Stolz verkündet hat das dieses Jahr vermutlich mehr als 16.000 (!) Stück Wildbret allein in unserem Landkreis erlegt werden, da käme es imho auf ein paar wildernde Hunde auch nicht mehr an.

    Ich habe selbst ein bißchen praktische Erfahrung im Umgang mit Schußwaffen, besitze selbst aber keine und will auch gar keine haben.

    Ich hätte auch kein Problem mit einem totalen Schußwaffenverbot in Deutschland (acuh für Schützenvereine und Privatjäger), dann muss die in unseren Zivilisationswäldern notwendige Ausdünnung des Wildbestandes eben von den staatlichen Förstern vorgenommen werden.

    Wenn man aufhört die Wildpopulation durch Winterfütterung künstlich hoch zu halten (damit die Jäger auch wieder was zum Abknallen haben) wird sich der Aufwand auch in Grenzen halten.

    OK, war jetzt ein bißchen OT (aber nur ein ein bißchen). 😉

  9. […] Warum sind die nur alle so berechenbar? Jemand sagt A, der andere B usw. Nun Stoiber gab seinen Senf hier schon zum Besten, zu einer anderen Sache — aber er wäre wohl kein Politiker, würde er auch nicht die Gunst der Stunde nutzen und noch die Kirche mit hineinziehen, sowie die Killerspiele abuwatschen. Was bleibt also über? Wieder nur Gezeter am Rande? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Immer dann wenn man das Volk mit Maßnahmen zuschmeißt und jeder nur noch abwinkt, bleiben gen Schluß ein paar Dinge über, die vom allgemeinen Interesse relativ unbehelligt blieben. Auch das Volk ist berechenbar Btw. das Debilo-Programm der ÖR, ist das denn nicht schon Deutsch genug? Ponyhof-Serien am laufenden Band, Stadl, alternde Showmaster mit Familienprogramm, Eisenbahnromantik etc. Bildungsauftrag? …. […]

RSS-Feed abonnieren