Twitterlesung und das Zitat des Tages von Frau Schnutinger

Lick my ass

In Zeiten, wo jeder Hype zum Geschäft gemacht werden soll, die Bezeichnung linker Neoliberalismus schon fast an die Bezeichnung national-sozial erinnert, sind die Worte der guten Frau Schnutinger ein wahre Wohltat.

Twitterlesung??? Jetzt mal ehrlich, da habe ich echt besseres zu lesen (aber vielleicht kannst Du trotzdem mal berichten, wie es so war).
Ich muss zugeben, obwohl seit knapp zwei Jahren selber sehr aktiv, kann ich dem ganzen Web 2.0 in künstlerischer Hinsicht noch nicht so wahnsinnig viel abgewinnen. Da wird viel Trash einfach furchtbar gehypt und als wahnsinnig innovativer Quatsch verkauft — von so paar Twitterstars (ich nehme an, der Lobo ist ganz vorne mit dabei?!). Sagen wir mal so, man kann im Web 2.0 irre viel Zeit mit vollkommener Idiotie verbaseln. Und wenn diese Web 2.0-Idiotie dann noch ins richtige Leben transportiert und zur großen Kunst oder Literatur erklärt wird — also nee.
Eine Freundin war letztens auch mal in so einer Web 2.0-Veranstaltung rund um Lobo (Riesenmaschine) & Co. und war mächtig enttäuscht. So richtig Qualitätvolles habe ich ehrlich gesagt im Web 2.0 noch nicht gesehen und gelesen (zumindest etwas, das sich von den bestehenden Angeboten in Qualität und Originalität wesentlich abhebt) — aber das kann sich vielleicht ja noch ändern. (Mich selber im übrigen in puncto Qualität miteingeschlossen — frage mich manchmal schon, ob das am Medium — also Blog — selber liegt bzw. der Art und Weise, wie man produziert, dass der Qualitätsabfall zu klassischen Medien so groß ist, oder ist es doch einfach die eigene Unfähigkeit???)
Na ja. Ich mache mir da jetzt einfach keinen Kopf mehr drum — wie bei vielem anderen Web 2.0-Quatsch auch — einfach mal abschalten und lässig am Arsch lecken lassen, meine, pardon, Herr Wirrkopfs Devise :-)

Danke dafür. Und keine Angst liebe Frau Schnutinger: Ihre Qualität ist weitaus höher als die der etablierten Medien oder gar derer, die versuchen, jeden Hype zu vergolden. Man muss sich nur von manchen Praktiken abgrenzen — und das tun Sie, wie andere auch. Manch feines Beispiel ist hier zu finden:)

Cartoon: Frau Schnutinger unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

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3 Antworten zu “Twitterlesung und das Zitat des Tages von Frau Schnutinger”

  1. Mark S sagt:

    Gab es eigentlich auch schon Klingeltonkonzerte? Nein? Ein Fall für Herrn Lobo!

  2. Chris sagt:

    Klingeltonkonzerte?!?

    Wie geil… 😀

    Ich liech lang… 😀

    Btw, @Frank Helmschrott:

    Auch wenn ich solchen Typen wie Dir keine Rechenschaft schulde: Sei sicher, dass ich Tag für Tag lache, Spaß habe, das Leben genieße. Weißt — es ist schon lustig. Da gebe ich ein Zitat wieder und aufgrund dass ich zitiere, ziehen solche Leute wie Du Rückschlüsse auf mein RL. Das ist schon selten dämlich — oder soll es einfach nur diskreditieren? Das kennt man sonst nur von den aufrechten Vollpfosten. Nachtigall, ick hör dir trapsen…

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