Alle Welt fliegt auf Twitter. Alle? Nein, ein von zwei unbeugsamen Bloggern bevölkertes Blog weigert sich – seitdem Robert Basic es das erste Mal The next big Thing genannt hat (Glückwunsch zum wahnsinnig guten Näschen) – standhaft, an diesem Blödsinn teilzunehmen. Twitter ist der Höhepunkt von Belanglosigkeiten, der Höhepunkt des Seelenstriptease – welcher der Damen und Herren Twitterer will denn noch ernsthaft um die Privatsphäre kämpfen, für den Datenschutz eintreten, wenn er selber weitaus mehr in die Welt bläst, als Schäuble, Bush & Co. jemals wissen wollen? Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdaten, Online-Durchsuchung, Rasterfahndung, um nur wenige Schlagworte zu bieten – sie alle sind ein Hühnerschiss gegen das, was man per Twittersuche findet. Der Mensch verliert das Können, zu kommunizieren – wenn er es denn jemals besessen hat. Er verliert die letzte Scheu, man hat ja nichts zu verbergen. Twitter ist belanglos, langweilig und auch gefährlich – der Mensch verlernt sich zu artikulieren, was auf Blogs, in Foren und auf Mailinglisten sowieso schon hart an der Grenze ist – allein die kaum vorhandene Möglichkeit richtige Emotionen zu zeigen, verschärft sich durch den Twitter-Blödsinn und die Beschränktheit auf 140 Zeichen noch einmal. Aber vielleicht gibt es Hoffnung – vielleicht überlebt das Geschäftsmodell Twitter den Twitterhype nicht. Ich hoffe es ganz ehrlich. Zwischen den Gang zur Toilette und dem Morgenkaffee Werbung für Viagra oder das Online-Casino – eine grandiose Vorstellung. Ich bin wirklich kein Mensch von gestern – aber verschlüsselte Kommunikation bietet dann doch weitaus mehr, als dieser Dreck, der jeden Kampf pro Privatsphäre, pro Datenschutz ad absurdum führt. Das Netz stellt sich mal wieder selbst ein Armutszeugnis aus – aber auch das ist ja bekanntlich nichts Neues. Wie ich da gerade drauf komme? Nun, ich habe gerade Gerrits Kommentar bei Thomas gelesen:
Vor ein paar Wochen fand ich Twitter noch total spannend und interessant, aber seit der re:publica habe ich auf den Infostress einfach keinen Bock mehr. Wenn ich online am Rechner sitze, wachen derzeit drei Programme über meine Kommunikation: E-Mail, IM-Client und Skype. Ein viertes Kommunikationsprogramm, wo alle paar Sekunden irgendein Schrott durchgepostet wird? Nicht mit mir!
Ja, Twitter ist genauso banal und sinnlos wie alle denken, wenn sie es das erste Mal sehen. Dass manche Leute es nach einigen Wochen doch toll finden, liegt mehr an einer gruseligen Eigendynamik, weil man denkt, man müsse jetzt doch mitschwimmen in der Avantgarde-Masse. Wäre ja schlimm, wenn man diesem Trend hinterherhinken würde. Man muss ja stets einer der ersten sein. Und meine ganzen coolen Netzfreunde finden Twitter auch toll. Also muss ich das ja wohl auch toll finden, oder?
Bullshit, ihr Mitläufer! Man wäge die Zeit ab, die durch die permanente Ablenkung entsteht. Und dann stelle man sich vor, man hätte diese Zeit für Recherche oder Bloggen oder Sport aufgewendet. Da fällt es mir nicht schwer, ein Urteil zu fällen.
Danke Gerrit…




15. April 2008, 09:13 Uhr @
Wenn das raushauen von Links, die keinen eigenen Blogpost rechtfertigen, Seelenstriptease ist, will ich nicht angezogen bleiben.
15. April 2008, 09:18 Uhr @
Drei Bloggers.
Die Zwitscherpest kommt mir nicht ins Haus.
15. April 2008, 09:29 Uhr @
Vier.
15. April 2008, 09:30 Uhr @
Fünf
Ich verstehe Twitter auch nicht.
15. April 2008, 09:34 Uhr @
>Ich verstehe Twitter auch nicht.
Das geht dem Gros der Bevölkerung mit Blogs ebenso, da hilft nur ausprobieren und den genehmsten Weg letztendlich zu nehmen. Ich hatte es auch eine Weile probiert (Twitter), einfach um über den Tellerrand zu blicken. Letztendlich ist der eigenen Mikrokosmos wohl immer der genehmste
15. April 2008, 09:47 Uhr @
@Peter: Ich will nicht bestreiten, dass es Ausnahmen gibt. Aber schau Dir mal die Tweets (Nennt sich das überhaupt so?) von Deutschlands sogenannten Top-Bloggern an. Das ist schon grandios zu beobachten…
Und die Medienlese ist auch lustig. Wirft mir vor, fishing for Klicks vor – schickt gleichzeitig nen Pingback… Was ist die Welt doch schön…
15. April 2008, 10:03 Uhr @
Die Alphamännchen mit ihren jeweiligen Hofstaaten benutzen Twitter bloß für Gesülze, das ist wohl wahr. Nur was bringt uns diese Erkenntnis? Allen, die noch einen eigenen Gedanken fassen können, sollte das Treiber derer da oben doch egal sein.
15. April 2008, 11:23 Uhr @
Also, vielleicht bin ich so ein dem Gruppenzwang unterzogener Mainstream-Fetischist und Mitläufer, jedoch ich persönlich finde Twitter nicht so abwegig. Ich meine, als Firefox-Plugin, nicht als eine extra besuchte Seite. Und nicht mit 2.000 followers, sondern mit denen, die in gemeinsame Projekte mit dir eingebunden sind. Wenn mich eine Frage quält, wenn ich nach einer Information suche, über die mein meilenweit entfernter Kollege verfügt – da schreibe ich kurz in den box – und bekomme gleich die Antwort.
FAZIT.
Twitter als Zeitvertreib – No, schlimmer als RTL.
Twitter als ein Werkzeug für Teamwork – Why not?
15. April 2008, 12:10 Uhr @
>Also, vielleicht bin ich so ein dem Gruppenzwang unterzogener Mainstream-Fetischist und Mitläufer
Das ist auch nur eine Meinung, eine pauschale, das Recht Twitter zu nutzen nimmt dir doch keiner, oder?
>Twitter als Zeitvertreib – No, schlimmer als RTL.
Prima Argument, aber nur für jene die sich dem Verblödungsstrahler überhaupt hingeben.
>Wenn mich eine Frage quält, wenn ich nach einer Information suche, über die mein meilenweit entfernter Kollege verfügt
Wiki im Intranet, hat sogar noch den Vorteil das man die wichtigen Dinge später noch nachvollziehen kann oder das Leute die dazustoßen zum Projekt daran effektiv partizipieren können. Wird übrigens mit Erfolg auch in diversen kleinen Firmen angewendet. Gaudi bei einer SMS-Kommunikation? Keine Frage, für einige gewiß. Nutzen für ein Projekt? Twitter ist noch jung, warten wir also die ersten Pleiten ab
15. April 2008, 12:14 Uhr @
Was bitte ist Twitter? Ich verpass wohl grad wieder den ganzen heißen Scheiß im Netz…
15. April 2008, 12:25 Uhr @
Stimmt, das, was zum Hype sich entwickelt, wird des öfteren zum Gefangenen dieses Hypes. Kann schon sein, dass auch Twitter bald das gleiche Schicksal ereilt wie z.B. Second Life…
Aber für kurze Fragen (besonders für die peinlich einfache Sachen, auf die man manchmal einfach nicht kommt) kann mir manchmal auch Wiki nicht richtig helfen, besonders, wenn ich in einer Definitionsklemme stecke (gibt’s ja so Momente
). Und dazu wenn ich mit meinem PDA unterwegs bin – dann hilft mir Twitter immer. (SMS meide ich ob deren sinnlosen Kosten, und beim Telefonat ist es oft schwer eine URL zu buchstabieren).
Auf alle Fälle, eine wichtige Nutzungsweise von Twitter habe ich ja ganz vergessen – bei Alternate Reality Games. Da ist dieses wenn auch gekünstelte “Pulsieren” unumgänglich, besonders, wenn man einer Figur auf ihren Irrwegen durch die fiktionellen Welten folgt.
15. April 2008, 12:44 Uhr @
>Was bitte ist Twitter?
Grob übersetzt “schnattern” und damit hättest du auch die Definition
15. April 2008, 12:45 Uhr @
Genau das nervt. Es nervt, daß alle Welt meint, immer und überall erreichbar, verfügbar und ansprechbar zu sein. Und diese eigene Erwartungshaltung dann auf andere projeziert und wehe, es wird auf eine Anfrage nicht binnen Sekunden reagiert…Was bitte ist das denn für ein Leben?
15. April 2008, 12:46 Uhr @
@Oliver: Ich wollt lediglich zum Ausdruck bringen, daß ich dies auch für Bullshit halte und nicht nutze
Mir war nur die Aussage “Ich bin Nummer 6″ zu lapidar *g* Nix für ungut…
15. April 2008, 12:54 Uhr @
Gibt es dafür nicht geeignetere Kommunikationsformen, vor allem auch solche mit Verschlüsselungsmöglichkeiten?
Ich habe es mit Twittern versucht, aber nach ein paar Texthäppchen war der Spass weg … jetzt «spamme» ich mein Twitter-Konto mit Hinweisen auf neue Einträge in meinem Blog!
15. April 2008, 12:59 Uhr @
@Falk,
ich verstehe (und teile) die Entrüstung über Kommunikationszwänge heutzutage. Wenn ich jedoch an einem Projekt arbeite, und zwar intensiv, nicht nur im Büro, wenn ich Ideen hineinbringen möchte und einen Brainstorming betreiben will, dann nutze ich diese Dienste doch gern. Ich erwarte auch nicht, dass die anderen gleich mit mir im Netz sind. Nur im Falle “wenn” – das hilft mir. Ansonsten, wenn’s zu viel ist, kann ich ja selbst offline gehen.
Bin nicht Twitter-abhängig und kann twitterlose Zeit verkraften
15. April 2008, 13:04 Uhr @
Was daran ist Twitter-spezifisch?
Dafür wäre doch ein gemeinsames Textdokument oder Mind Map sehr gut geeignet …?
15. April 2008, 13:11 Uhr @
>wenn ich Ideen hineinbringen möchte und einen Brainstorming betreiben will, dann nutze ich diese Dienste doch gern.
Aber hoffentlich werden keine für die Firma wichtigen Dinge über die Twitter-Server gesendet.
15. April 2008, 13:16 Uhr @
@MacMacken,
in Realtime: es ist besser, z.B. als Chat, weil man die Idee kurz und bündig formulieren kann.
@Oliver,
Keine Sorge, es geht eher um ARG-thematische Sachen, die vielleicht eher sonderbarer Art sind. Zum Beispiel, wenn mein im ARG (Alternate Reality Games) “The Lost Ring” nach einem Artefakt (oder anderen versteckten Gegenstand) suchen möchte und fragt die ganze Community (=follower in dem Sinne), wer da vor Ort sei, das man es schnell abholen kann. Oder wenn man (wie gesagt) unterwegs auf der Suche nach diesem Artefakt ist und irgendwelche Komplikationen entstehen. Das sind keine geheimen Sachen, das kann man auch im Forum im nachhinein austauschen. Nur bei Twitter rechnet man mehreren Mitspielern, die gerade online sind und dich von Zuhause aus assistieren können. (Ich weiss, das ganze kling etwas abwegig, aber so ist ARG halt
)
15. April 2008, 13:22 Uhr @
@Merzmensch: Ich möchte meine (derbe) Kritik weniger als Entrüstung verstanden wissen, sondern eher als Hinweis darauf, daß diese Formen der Kommunikation ja durchaus sinnvoll sein können, aber gerade im beruflichen Umfeld dann doch eher störend sind. Ich wage zu behaupten, daß durch die aufgebaute Erwartungshaltung, in Echtzeit zu kommunizieren, die Produktivität sogar sinkt. Schlicht, weil nicht mehr konsequent an einer Sache gearbeitet wird, sondern tausend Kleinigkeiten, der nächste Anruf, die dringende Mail, der Chef in der Tür, die Frage per SMS etc. pp nur ablenken, Aufmerksamkeit auf sich ziehen und letztendlich den eigenen Arbeitsfluss unterbrechen.
Und leider zieht sich dies bis ins private und ich musste schon desöfteren deutlich werden, daß niemand von mir *erwarten darf*, daß ich Zeit habe, wenn es ihm grad in den Kram passt. Ich hab mein Leben ein gutes Stück entschleunigt und finde, es ist besser, auf SMS, Messenger und Twitter zu verzichten. Ich hatte nämlich nicht vor, mit knapp 40 meinen ersten Herzinfarkt zu erleiden…
15. April 2008, 13:24 Uhr @
>Ich hab mein Leben ein gutes Stück entschleunigt und finde, es ist besser, auf SMS, Messenger und Twitter zu verzichten.
Das kommt gut hin, diese Vollbremsung legte ich auch vor kurzem hin
15. April 2008, 13:27 Uhr @
Wie sehr mit mit wenigen Zeilen vor der Arbeit hingeschrieben die Leute doch ins Mark treffen kann – herrlich zu beobachten. Wie der lütte 10-jährige, der Computer-Verbot bekommen hat. man schreckt aufgrund dieser wenigen Zeilen vor Beleidigungen nicht zurück, auch das Wort Troll fällt – von einam anonymen
VollpfostenMitläufer.Was es für Menschen gibt – herrlich.
Aber schön zu sehen, dass sich hier eine Diskussion entwickelt hat.
Kann da wenig zu sagen im Moment, da Mittagspause. Vielleicht heute Abend, wenn Lust und Zeit…
15. April 2008, 13:29 Uhr @
@Falk,
da möchte ich zustimmen: Twitter im beruflichen Umfeld ist sehr bedenklich, gar störend. Und eigentlich vielleicht auch kündigungstrachtend (kommt drauf an, was getwittert wird).
Ich habe mit Projekten, Brainstorming, Ideenaustausch und Ähnlichem eher den Unterhaltungssektor von ARG gemeint. Aber vielleicht ist es auch einer der wenigen Bereiche, wo man Twitter noch sinnvoll einsetzen kann.
15. April 2008, 13:32 Uhr @
seit wann ist denn ein chat nicht realtime? und ich habe noch nicht begriffen, was twitter kann, was ich mit den handelsüblichen im/irc oder mit email nicht auch kann…
15. April 2008, 14:13 Uhr @
Ein Glück, das ich nicht der einzige Twitterhasser bin – bei dem ganzen Hype hatte ich das eine Weile tatsächlich befürchtet.
Twitter (oder Realtime-Chat) bei der Arbeit? Grausame Idee. Der Sinn von E-Mail ist doch gerade, daß ich mich dann damit beschäftigen kann, wenn ich Zeit habe – und nicht, wenn dem Kollegen eine Frage in den Sinn kommt.
15. April 2008, 14:15 Uhr @
Das Twitter es mal als Thema in das respektable F!XMBR schafft und sich daraus eine Diskussion entwickelt, hätte ich nicht gedacht.
Ich werde mal rüber surfen und mir das selbst ansehen, dieses Twitter.
15. April 2008, 14:15 Uhr @
>Twitter (oder Realtime-Chat) bei der Arbeit?
Das Gros der administrativ tätigen wirst du zumindest idle im IRC hängen sehen
15. April 2008, 14:39 Uhr @
> Das Gros der administrativ tätigen wirst du zumindest idle im IRC hängen sehen
Ich bin ja auch kein Admin. Ich habe ja Arbeit zu erledigen
15. April 2008, 18:58 Uhr @
Der Verlauf der Diskussion ist schon göttlich, insbesondere die Aktionen jener von außen dreindreschenden Kritiker. Der einhellige Tenor ist durch die Bank just for fun, gleichermaßen aber wird die Nutzung Twitters vehement verteidigt. Warum liest man diese beinharte Kritik nur bei dieser profanen Meinung zu einer Banalität? Mitunter könnte man vermeinen, sonst interessiert wohl nichts da draußen oder ab man versteht komplexere Themen einfach nicht. So oder so ein Gaudi sondersgleichen
15. April 2008, 19:24 Uhr @
Der Vergleich zwischen Twitter und “verschlüsselter Kommunikation” war ja wohl ein absoluter Apfel-Birnen Vergleich. Chris, das kannst Du besser, setzen, sechs.
15. April 2008, 19:42 Uhr @
@Gusgus: Wieso denn? Wie man in verschiedenen Kommentaren lesen kann, nutzen anscheinend viele Benutzer Twitter trotz aller Öffentlichkeit als privates oder zumindest gruppen-internes Medium …
15. April 2008, 20:00 Uhr @
@ MacMacken, weil viele zwar “just for fun” vorgeben, aber dennoch wissen was sie da tun. Die obige Meinung wirkt dann wie ein Spiegel, man weiß es – möchte es jedoch nicht vorgehalten bekommen. Erinnert mich gerade an StudiVZ, jedenfalls die Reaktion.
Ich bin z.B. immer wieder erstaunt das z.B. dein Blog noch überlebt *g*
15. April 2008, 20:41 Uhr @
Ich kann mich deiner Meinung der Obsoleszenz von Twitter nur anschließen. Hatte neulich selbst geschrieben, Twitter anfangs skeptisch gesehen und von Anfang an für obsolet befunden zu haben, schließlich hat man ja sein Blog.
Dann habe ich auch eine Zeit lang getwittert, irgendwie was es ganz ok, aber auch nur wenn man Langeweile hat, oder? Wenn man sonst tagsüber etw. anders zu tun hat, hat man weder Lust gar Zeit die ganze Zeit in die Welt zu schnattern. Abends setzt sich das fort und man fragt sich, warum? Wenn man einige Gedanken hat, die man lauswerden will, bloggt man sie …auf dem eigenen Blog, nicht auf Twitter.
ME raubt Twitter eigentlich ganz schön Zeit, oder?
Gruß,
Tobbi
15. April 2008, 20:50 Uhr @
Mein Blog überlebt, solange ich Zeit für mehrere Beiträge pro Woche habe und/oder das Hosting bezahle … :)
Mein Hauptproblem mit Twitter ist die Ablenkung. Ich verfasse in erster Linie längere fachspezifische Texte oder bereite mich auf Besprechungen und Präsentationen vor – dabei lasse ich mich nur ungern ablenken. Wer damit klarkommt, soll ruhig twittern … in 10 bis 20 Jahren wird das Twitter-Archiv sehr amüsant zu lesen sein!
15. April 2008, 20:52 Uhr @
>Mein Blog überlebt, solange ich Zeit für mehrere Beiträge
Dir ist schon klar, daß das eine Anspielung auf die Thematik war
15. April 2008, 20:54 Uhr @
Ich behalte mir vor, nicht auf jede Anspielung wie erwünscht einzugehen …
15. April 2008, 21:19 Uhr @
Home sweet Home…
@Peter:
Das darf nicht sein, Peter. Selbst der großartige, liebevolle, Weltklasse-Blogger Malte Welding findet das alles gar nicht gut und hat mich heute richtig fertig gemacht, jawohl. Das finde ich ganz schlimm. Treffer, versenkt, würde ich fast behaupten…
@Falk:
Ich habe heute gelernt, dass Twitter die Ersatzvagina und der Ersatzpenis für Deutschlands Bloggerelite ist. Selbst im Blutrausch hat man mir nicht mehr Anfeindungen entgegengebracht wie heute nach diesem blödsinnigen Text, hingetippselt um 08.00h morgens vor der Arbeit…
@Merzmensch:
Das ist ja nun völlig fernab von Gut und Böse. Versteh mich nicht falsch – wenn es Dir Spaß macht, hey, dann gönne ich Dir das von ganzem Herzen. Aber mal ein kleiner Tipp: Allein den Satz mal jemandem zeigen, der nicht häufig online ist…
@kobalt:
Ich hätte mit 1, 2 Kommentaren gerechnet, vielleicht mit ein wenig mehr, ein wenig ablästern und fertig. Aber wenn man mal schaut, die Verlinkungen, innerhalb Twitter selber – ein mittleres Erdbeben…
@Gusgus:
Erstmal weiß ich, dass ich es besser kann…
Das war einfach nur hingetippselt. *g* Aber in beiden Fällen geht es im Kommunikation, die eine öffentlich, die andere privat verschlüsselt, den Unterschied meinte ich dort…
@All:
Ich glaube, Oliver hat ins Schwarze getroffen. Das scheint der berühmte Spiegel gewesen zu sein. Ein Volltreffer sozusagen. Dabei wollte ich das doch gar nicht…
Wenn irgendwer nur geantwortet hätte, ich finde Twitter geil – gerne, aber dieser Hass, diese Anfeindungen, die werden nicht unbeantwortet bleiben, so viel ist sicher…
15. April 2008, 21:26 Uhr @
Boah wunderbar, und ich hatte schon gedacht, ich verpasse was…
Gott sei dank habe ich mal wieder auf fixmbr geguckt.
15. April 2008, 21:30 Uhr @
Das mal wieder habe ich überlesen…
16. April 2008, 08:34 Uhr @
Ich bessere mich
16. April 2008, 10:18 Uhr @
Full ACK für das Post!
16. April 2008, 10:41 Uhr @
Falls ich mich irgendwie harsch ausgedruckt hatte, tut mir leid. Hatte nicht im Sinn, jemanden hier anzufeinden.
Grüße, Merzmensch
16. April 2008, 11:19 Uhr @
Hast Du überhaupt nicht – nur solche Aussagen sind *für mich* fernab jeglicher Realität…
16. April 2008, 14:49 Uhr @
Ich glaub, ich bin die Nr. 7 der Twitterverweigerer, wenn ich mich nicht verzählt habe.
Dass sich so ein Tool so durchzusetzen scheint, entsetzt mich nur noch. Vielleicht ist es aber nur ein Spiegelbild unserer oberflächlichen “Spaßgesellschaft”?
Naja, man muss ja auch jedem “Hype” hinterher rennen, um hip zu sein… und vergisst dabei, dass jeder einzelne in der Masse untergeht und nur noch ein kleines graues Steinchen im Ganzen ist.
Ich weiß nicht wieso, aber von der “ersten” Sekunde an interessierte mich dieser Mist überhaupt nicht. Eher rief er bei mir ein Kopfschütteln ob der “Mitmacher” hervor. Und das, was twittermäßig wohl auf der re:dingsdabummsda abgegangen ist, war für mich sowas von nichtig und billig… ich schaffte es, mir mal drei “Einträge” durchzulesen, dann überkam mich die pure Langeweile und Ödigkeit. Naja, hauptsache, man ist hip!
Chris, danke für diesen Artikel!!
16. April 2008, 16:32 Uhr @
Ist es evtl. von Vorteil,
wenn man keine Ahnung hat,
was Twitter ist
und wenn einen dies zudem
noch kalt läßt?
also so frösteln?
16. April 2008, 18:49 Uhr @
Naja, Twitter ist weder “the next big think” noch “der grösste Blödsinn aller Zeiten”, sondern ganz einfach eine weitere originelle Möglichkeit für den sinnvollen und sinnlosen Nachrichtenaustausch …
16. April 2008, 19:11 Uhr @
>sondern ganz einfach eine weitere originelle Möglichkeit
*hüstel* SMS *hüstel*
16. April 2008, 21:59 Uhr @
Dass dieser Artikel zu einer rechtlichen Auseinandersetzung führt, hätte ich auch nicht gedacht…
17. April 2008, 08:57 Uhr @
Danke für den Artikel -spricht mir aus dem Herzen. Vor alle ist Gerrits Aussage “Man wäge die Zeit ab, die durch die permanente Ablenkung entsteht. Und dann stelle man sich vor, man hätte diese Zeit für Recherche oder Bloggen oder Sport aufgewendet.” nicht von der Hand zu weisen.
17. April 2008, 09:52 Uhr @
@tboley, im Prinzip ist es nur eine Meinung und jeder kann dennoch tun was er möchte. Aber wenn du teils sehen würdest welchen Hass obige Meinung hervorruft, dann frägt man sich doch ob die Leute Twitter nicht viel ernster nehmen als sie gemeinhin zugeben.
17. April 2008, 13:24 Uhr @
Im Übrigen Gruß an alle Mister Wong-Nutzer. Was so ein dahingeschriebener Absatz alles anrichten kann. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus…
Aktuell populär…
17. April 2008, 13:32 Uhr @
Wenn man gegen twitter ist, muss man eigentlich gegen das ganze Web2.0 sein. Bei Last.fm z.B. teile ich ja die Musik die ich höre eigentlich auch mit anderen.
Share your Life – Web2.0 halt.
Intime Sachen haben natürlich nichts im Netz verloren.
- Ja, ich bin auch bei twitter
LG,
Hasan
17. April 2008, 14:08 Uhr @
>muss man eigentlich gegen das ganze Web2.0 sein
Zum Gros schon, Leute mit Grips nennen das differenzieren, andere bilden Blöcke weil sie zu nichts anderem in der Lage sind. Wiederum andere schauen sich diesen Block an und bemerken das hier nicht die Berliner Ponyhof-Blogger zu finden sind.
18. April 2008, 21:13 Uhr @
Bin auch der Meinung dass Twitter total überflüssig ist. Wie kann man seine Zeit mit einer solchen Belanglosigkeit verschwenden?! Total gestört…
20. April 2008, 17:09 Uhr @
«Berliner Ponyhof-Blogger» – das gefällt mir!
30. April 2008, 15:32 Uhr @
Ist schon etw. aelter, aber ich wollte auch nochmal kurz meinen Senf abgeben.
Ich bin mir ehrlich gesagt, noch nicht ganz sicher, welchen Nutzen twitter haben wird oder haben kann. Aber es macht es dem mobilen roadwarrior schon recht einfach eine kurze Nachricht schnell an ein grosses Publikum rauszuhauen. Ich habe schon davon gehoert, dass Leute ueber Twitter Aktionen wie spontandemos organisiert haben.
Der Vorteil liegt – zumindest fuer US-Amerikaner – in der leichten zugaenglichkeit (z.B. per SMS). Alternativ kann man uebrigens auch einfach ein kleines Blog aufsetzen und die Leute abonnieren einfach den RSS-Feed. Dann sind Aktionen auch nicht von einem einzelnen (zweifelhaften) Anbieter abhaengig.
Die Amis schwoeren ja drauf, aber am Ende sind die Userzahlen doch nicht so hoch, dass man bei Twitter von The next big thing sprechen kann.
20. Mai 2008, 12:52 Uhr @
Bis letzte Woche habe ich den Sinn in Twitter ehrlich gesagt auch nicht verstanden, doch jetzt haben wir endlich einen nützlichen Anwendungsbereich dafür gefunden: Wir setzten Twitter in der Firma ein, damit wir Informiert sind wer gerade an was arbeitet. Natürlich sind unsere Tweets nur privat innerhalb der Firma sichtbar. Ausserdem hilft die Liste am Abend beim Ausfüllen der Arbeitszeit und deren Zuordnung zu den Projekten.
20. Mai 2008, 12:55 Uhr @
Ein Wiki? Oder vielleicht ein Mindmapping-Tool mit Groupware-Funktionalität? Imho allesamt adäquatere Mittel zur Umsetzung von derlei Vorhaben und vor allem ausschließlich im Intranet heimisch.
20. Mai 2008, 13:49 Uhr @
@Oliver: Genau das. Firmendinterna bei Twitter? So was sollte man besser bleiben lassen!
20. Mai 2008, 14:45 Uhr @
Vielleicht ist es aber für den mobilen Roadwarrior
von Nutzen, wenn er firmeninternas bei Twitter findet.
Sorry, aber ich könnte mich über den von dakira in die Diskussion eingeführten mobilen Raodwarrior geradezu wegschmeißen, ich habe den eben erst entdeckt. *gröhl*
Irgendwie laufen vor meinem inneren Auge gerade alle möglichen Szenen aus der Mad Max-Trilogie ab.
20. Mai 2008, 14:48 Uhr @
>wenn er firmeninternas bei Twitter findet.
Also das könnte wiederum geradezu interessant werden für alle Whistleblowers weltweit
Aber auch ob dieses etwaigen Vorteils wäre gleichermaßen Chris Anliegen bewiesen *g*
5. Juni 2008, 13:00 Uhr @
Also, ich finde Twitter eine tolle Sache.
Wer nicht damit umgehen kann, ist doch selber schuld. Jeder kann die Medien nutzen, wie er sie für sinnvoll hält.
5. Juni 2008, 13:09 Uhr @
Klar wir sagen auch nur unsere Meinung, ein Verbot sprechen wir gewiß nicht aus. Jeder ist seines eigen Glückes Schmied.
5. Juni 2008, 13:39 Uhr @
@Angharad: Nicht mit umgehen können und nicht nutzen sind zwei verschiedene Paar Schuhe – das solltest du nicht durcheinander werfen.
5. Juni 2008, 13:48 Uhr @
@tboley: ich finde gut, es ‘mal auszuprobieren. Für mich z.B. Vielleicht kann man Twitter für sich in einem gewissen Rahmen nutzen.
Ich konnte nicht schreiben: “wer es nicht nutzen kann, ist selber schuld”. Wer es nicht nutzen will – der nutzt es nicht. Das ist doch kein Problem.
Von zu vielen Blogs halte ich auch nichts > die Fülle der Information ist mir zuviel. Sport ist gesünder und macht mir generell mehr Spaß.
@Oliver: Danke!
14. Juni 2008, 13:34 Uhr @
Es mag vielleicht sein, dass twittern verblödet. Jedoch kann man auch viel daraus lernen. Und es ist auch irgendwie total lusitg, gleich wie manch anderer Blödsinn, den Mensch so gerne macht. Es geht bei twitter ja auch nicht um Kommunikation (”twitter is not a chat”) sondern um das Teilhaben am Leben anderer und das ist spannend!
14. Juni 2008, 14:45 Uhr @
>Es geht bei twitter ja auch nicht um Kommunikation (”twitter is not a chat”)
Du solltest einaml Realität schnuppern bei den Partizipierenden.
16. Juni 2008, 23:58 Uhr @
What de helligkeit is going on ther inse world häää
5. Juli 2008, 11:14 Uhr @
ich finde eigentlich nur, Twitter müsste grundlegend anders aufgebaut sein. In der vorliegenden Form ist es tatsächlich sinnlos…
vielleicht stellt sich noch ein gutes system ein
vielleicht versteh ich es aber auch nicht…
13. Juli 2008, 23:18 Uhr @
Twitter ist garnicht so schlecht wie ich zuerst dachte… Gerade Mobil aufm Handy (wie z.B. iPhone) macht es echt Sinn… Und achja, man kann auch persönliche nachrichten Schicken, ohne das es ja gleich die ganze Welt mitbekommt… Und im Vergleich zu SMS ist es auch noch umsonst… Verschlüsselung? Tja, da sollte man erstmal alle die anprangern die Ihre EMails immernoch unverschlüsselt abrufen oder versenden
Im vergleich zu IM ist es z.B. praktisch, da man nicht zu dem Zeitpunkt online sein muß, wenn einem jemand etwas schreiben möchte…
Mein Fazit bevor ich es auf meinem iPhone hatte: Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten
Mein Fazit seit dem ich es auf meinem iPhone habe: Twitter – Das SMS 2.0 und IM 2.0
14. Juli 2008, 09:01 Uhr @
Ich fürchte, ich muss mich dem Kommentar von Bajoraner anschließen und mich selbst revidieren. Auf dem iPhone wird aus Twitter tatsächlich eine sinnige Applikation – eben SMS 2.0
25. August 2008, 11:32 Uhr @
Es ist sagenhaft, wie schnell Leute private Dinge über Twitter ausplaudern.
Bei einem Blog machen sich die Leute ja noch mehr oder weniger Gedanken um den ganzen Beitrag, aber bei 140 Zeichen schalten einige Zwitschervögel ihr Hirn bereits vor dem Absenden aus.
Dankbar für diese Entwicklung ist insbesondere mein Personalchef. Ich persönlich begrüße aus dieser Sicht diese Entwicklung. So hilft es uns doch ungemein bei der Personalfreistellung sowie natürlich im Vorfeld.
26. August 2008, 16:41 Uhr @
Eine Twitter-Hasstirade?!? Hat dich jemand gezwungen zu twittern, du wolltest es nicht und deshalb lässt du dich darüber aus? Wenn ja – alles klar. Wenn nicht, was geht es dich denn dann an, was Leute so machen?! Wieso denkst du, ist z.B. dieser Blog hier, legitimer als ein Tweet?!
Verstehe diese Hetze garnicht. Mann muss Twitter auch nicht “verstehen” – entweder man hat Lust drauf (ist ok) oder man findet es doof (ist auch ok), aber gleich darüber so abzukotzen?! Total daneben…
Trotzdem Grüsse – AFH
26. August 2008, 17:08 Uhr @
Da laufen Leute mit ner Keksdose im Kopf herum und das Krümelmonster hat auch einer losgelassen – kann ja nicht gut gehen … adios fanboy
15. September 2008, 22:32 Uhr @
Ich finde die Idee von Twitter eigentlich gar nicht so schlecht. Seit ich in ein anderes Land gezogen bin, bekomme ich das tägliche Leben meiner Familie und Freunde einfach nicht mehr so unmittelbar mit. Hin und wieder eine kurze Nachricht per Twitter, ein Blitzlich wie es jemandem geht und was er so treibt, finde ich da eigentlich sehr nett, auch wenn es inhaltlich belanglos ist. Da Twitter asynchron funktioniert, muss ich ja auch nicht die ganze Zeit “dran” sein.
Ich gewinne allerdings auch den Eindruck, dass Twitter für viele einfach eine neue, hippe Art Chat darstellt – und das wiederum kann ich nicht so gut nachvollziehen: da gibt es doch bessere Medien?
Was Datenschutz angeht: ich persönlich würde mich unwohl dabei fühlen, intime oder kritische oder geschäftliche Sachen über Twitter auszuplaudern. Dafür gibt es geeignetere Formen.
30. September 2008, 14:03 Uhr @
Habe Twitter auch nie verstanden. Bis jetzt. Seit zwei Tagen nutze und lerne ich es kennen.
[...] will denn noch ernsthaft um die Privatsphäre kämpfen, für den Datenschutz eintreten, wenn er selber weitaus mehr in die Welt bläst, als Schäuble [...]
>> Persönliche Angaben bei Twitter sind allerdings freiwillig. Außerdem kann jeder selbst bestimmen wieviel persönliches er in seinen Tweets schreibt und wer die Tweets lesen kann!
Da herscht ein großer Unterschied meiner Meinung nach.
16. November 2008, 10:17 Uhr @
ich selbst twittere täglich. Per skype bzw per iPhone…
twitter kann man von tausend seiten sehen. es nur vorn eienr seite zu betrachten ist eindimensional.
twitter ist tatsächlich ein TAGEBUCH und letztendlich schreieb ich das nur für mich umbestimmte gedanken schnell mal fest zu halten.
dabei ist die reduzierung auf 140 zeichen zwar nervtötend, aber es konditioniert auch dahin, dass man siene gedanken auf den punkt bringt und auf eine kurze formel reduziert. Von daher ist es sprachkunst (oder könnte es sein
)
Goethe sagte mal: Entschuldigung dass ich eine elangen brief geschrieben ahbe – ich hatte nicht die zeit einen kurzen brief zu schreiben”
man schwafelt sich gerne zu tode… mit twitter muss man sein gelaubere, auf das wirklich wichtige eindampfen. Oder das was man für wichtig hält
25. November 2008, 22:49 Uhr @
Nunja, dieser “Blödsinn” wie Du es nennst – wäre Facebook über 500 Mio. Dollar wert
2. Dezember 2008, 00:23 Uhr @
Das Internet wird sich niemals durchsetzen, ist bloß eine Modeerscheinung. Und Blogs: Pah! Lächerlich! Das wird doch nie was!
17. Dezember 2008, 17:26 Uhr @
Von wegen Datenschutz, Volkszählung (haahaa!), Fluggastdaten, Vorratsdatenspeicherung usw: Vielleicht ist diese Art der Massendatenproduktion der beste Datenschutz. Welche Jeans ich nicht trage, welches Bier ich nicht trinke, welche Drogen ich nicht nehme, welche extremistischen Ansichten ich nicht pflege, welche Atommülltransporte ich nicht blockieren helfe – kannst Du haben, lieber Stast! Wir scheißen Dich zu mit unseren 80 Millionen kleinen Leben, auf dass Deine Raster in all den Belanglosigkeiten Baden gehen.
Ist zumindest ein Gedanke, oder?
11. Januar 2009, 19:07 Uhr @
Bis jetzt gehts bei mir noch gut ohne Twitter. Ich werde das Phänomen aber weiterhin beobachten.
22. Januar 2009, 06:43 Uhr @
Twitter kann aber auch dem schellen Informationsaustauch dienen und durch den Einsatz am Handy, wird dabei sogar eine ganz neue Dimension erschlossen.
22. Januar 2009, 12:26 Uhr @
Twitter ist allenthalben noch interessant genug, als dass man es zum Topthema seines Blogs macht und somit tausende von Leute damit anlockt, die irgendwann mal was von Twitter gehört haben. Also, auch Du profitierst davon.
Grüße
HW
22. Januar 2009, 13:07 Uhr @
Genau, eine neue Dimension der Belanglosigkeiten. Hatten wir in der Form wirklich noch nicht und die gleichzeitige Beförderung der Legasthenie in allen ihren Ausprägungen. Wenn das die neue Dimension der Kommunikation ist, na dann viel Spaß damit.
23. Januar 2009, 11:10 Uhr @
@Heike Werneburg
Wir profitieren kein Iota dabei, warum auch? Weil Legionen von Leuten für Traffic sorgen und uns ihre Mär von microbloggingtechnischer Glückseligkeit verkaufen möchten? Oh wir werden bekannt … die grenzdebile Masse hat einen Grund mehr uns zu hassen, stutzen wir doch ihr Spielzeug zurecht eben auf die Dimension eines Spielzeugs. Wir *freuen* uns über die wenigen die unsere Inhalte verstehen und ob des Inhalts zu schätzen wissen. Hits und Verlinkungen erfreuen nur schlichte Gemüter mit einem 140-Zeichen Lebensinhalt …
Die Vielfalt ist der Vorteil des Webs, dazu gehört u.a. auch Twitter. Die ausschließliche Hingabe vieler jedoch gleicht eher Einfalt.
27. Januar 2009, 19:24 Uhr @
Eine Wohltat, hier bei F!XMBR Beträge zu finden, die noch den Regeln deutscher Grammatik folgen. Twitter? Überwiegend Zeitverschwendung und kein Informationsgehalt.
Brandaktuell und informativ fand ich allerdings die aktuell “eingepflegten” Wahlergebnisse in Bezug der Listenaufstellung auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen in Dortmund am 24., 25. Januar 2009.
Man konnte zeitnah die Abstimmungen aus der Ferne erfahren.
1. Februar 2009, 00:06 Uhr @
Hm. Ich bin recht oft online, kannte bis heute twitter aber noch nicht. Es erscheint mir ein Zeitdieb zu sein, in jeder Hinsicht. Fraglich ist, ob die Sofortverfügbarkeit von Informationen sinnvoll ist, zumal, wenn es sich um “Nachrichten” handelt, da diese dem systemimmanenten Fehlerquell unterliegen, dass sie von keiner Redaktion oder vergleichbarem in auch nur irgendeiner Weise auf Wahrheitsgehalt geprüft werden kann.
Ich lass sogar oft mein Handy zuhause wenn ich ausgehe. Da hab ich einfach keinen Bock drauf. Immer erreichbar, immer mitschleppen. Nee, das ist schön, so ohne Handy. Der Mann von Welt verzichtet ja inzwischen gänzlich darauf…
3. Februar 2009, 15:51 Uhr @
Danke für diesen Beitrag. “Banal und sinnlos”, das trifft es sehr gut. Twitter ist in meinem Augen nur eine weitere: ich messe anhand meiner virtuellen Freunde, wie wichtig ich bin und geile mich an mir selbst auf – Maschine, die in einem fort Belanglosigkeiten auswirft. Einzig amüsant zu lesen ist ab und an Harald Schmidt; und diverse amerikanische Programmierer, die Betrunkenes zwitschern. Der Rest kann weg.
4. Februar 2009, 08:40 Uhr @
Es handelt sich bei Twitter aus meiner Sicht nur um eine weitere Form des Zeitvertreibes im Internet. Derer gibt es aus meiner Sicht bereits viele andere, welche jedoch als so selbstverständlich wahrgenommen werden, dass den meisten schon garnicht mehr auffällt, dass sie in den meisten Fällen eigentlich garnicht mehr der sinnvollen Kommunikation dienen:
Beispiele: SMS, ICQ, MSN. usw., ihr kennt dort sicherlich mehr als ich.
Von vielen anfangs verschmäht, sind sie mit der Zeit zu Standards im Bereich der modernen Kommunikation geworden. Dennoch weiß sich kaum jemand gepflegt und pointiert über diese Kommunikationsformen zu artikulieren. D. h. es kommt auch immer auf den Nutzer an. Man kann es also, richtig eingesetzt, auch sinnvoll nutzen.
Es gibt viele Blogs bei denen die Autoren mit Hilfe von vielen Wörtern nicht schaffen das auszudrücken, was so mancher Nutzer von Twitter in 140 Zeichen im Stande ist zu vermitteln.
Wie sagt man so schön: “Viel hilft nicht viel!”
Desweiteren finde ich es, und das muss ich leider so deutlich sagen, eine ungeheure Frechheit sich derart über etwas (oder noch schlimmer, aber hier nicht zutreffend: Jemanden) auszulassen ohne vorher an dieser Sache partizipiert zu haben oder sich eingehender damit beschäftigt zu haben. Soetwas gehört sich nicht und ist leider immer wieder der Grund für die überzogenen Reaktionen (nett ausgedrückt) und Texte in der heutigen Internetlandschaft. Nicht jeder der eine Meinung hat sollte diese auch offen äussern, wobei ich natürlich niemandem das Recht der freien Meinungsäusserung absprechen möchte.
Vorbildlich wäre aus meiner Sicht gewesen zumindest beide Seiten zu beleuchten.
Somit bist du Teil der Internetlandschaft und des Internetalltags die/den du, in weiten Teilen, verteufelst und du stellst dir selbst damit das Armutszeugnis aus das sich das Netz angeblich von selbst ausstellt.
Wenn du etwas ändern willst, dann mach es besser als die anderen!
15. Februar 2009, 10:49 Uhr @
Twitter !! Wieder einmal etwas was die Welt nicht braucht. Ich hoffe der Blödsin hat bald ein Ende.
18. Februar 2009, 14:04 Uhr @
Jedem das Seine. Wem’s Spaß macht bitte.
26. Februar 2009, 22:46 Uhr @
Ich frage mich immer wer auf diesen Schwachsinn kommt……wer benötgt solch einen Mist???
6. März 2009, 10:33 Uhr @
Im Prinzip wären mir solche Portale wie Twitter egal, da ich sie selbst nicht benutzen werden und falls es es jemals tun würde nur mit falschen Daten.
Ich verstehe nicht das sich die Leute zwar über stattliche Überwachung aufregen aber für solchen Unfug alle ihre persönlichen Daten für jedermann zur Verfügung stellen.
6. März 2009, 17:22 Uhr @
@ Dirk:
- Na, ach was?, wenn ich mal so frech sagen darf. Welche Minderheit ist denn da schon mit ihrem richtigen Namen unterwegs? Kaum einer.
- Das ist ja wohl der nächste Scherz. “Alle persönlichen Daten”? Da kann man schon wieder fragen: Wer bitte schön macht denn dergleichen?
Desweiteren ist der Vergleich zu staatlicher Überwachung ebenfalls sehr holperig. Ob ich einer Schar auserwählter Online-Freunde etwas bestimmtes aus meinem Tagesablauf erzähle oder ob ein Fremder mein gesamtes Leben observiert – nun, ich würde das durchaus einen Unterschied nennen.
Es ist, wie jemand anderes bereits gesagt, einfach nur eine Form der Unterhaltung. Wer sich gerne kurz und gebündelt schriftlich ausdrückt, wer gerne 2 Jahre zurückblickt und lesen mag, was ihn genau an diesem Tag bewegt hat – selbst wenn es ein noch so triviales, subjektives Geschehen gewesen sein mag – na, wunderbar. Wo ist da der Schwachsinn? Nicht jeder hat Freude am Bloggen oder Tagebuch schreiben. Kleine Erinnerungen kann er trotzdem schön finden.
Und nun vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
14. März 2009, 01:46 Uhr @
Habe das alles gelesen. Hat mich neugierig gemacht! Werde mal bei Twitter vorbeischauen, um den Unterschied zu suchen!
19. März 2009, 21:32 Uhr @
…und ich dachte schon, ich stünde mit meiner Meinung ganz alleine da. Sehr schöner Bericht. Für die Freiburger Kulturzeitung “Kultur Joker” schrieb ich einen ähnlichen Artikel, der den Hass der Zwitscherkommune auf mich zog. Hier kann man ihn lesen:
http://www.kulturjoker.de.....facebook
P.S.: Werde diesen Artikel verlinken…
24. März 2009, 15:48 Uhr @
Wo haben hier den die Promies reingeschrieben
?
30. März 2009, 21:17 Uhr @
also Twitter hat auf jeden Fall hier eine rege Unterhaltung angestossen, incl. spürbarer Emotionen (die ohne Emocons), und hier wird doch auch heftigts getwitter, oder heisst das hier gebloggt/ggert ??? Als ich anno dazumal mich mit meinem 56k Modem in den noch nicht so weiten Weiten des WWW bewegte, da hieß das noch Forum… und man erstellte einen Thread… .
Ich blogge hiermit grad zum ersten mal, habe seltenst gethreadet (oder so ähnlich) und werde eventuell mal auf Twitter vorbeischauen, nur um mich dann ans Telephon zu setzen, einen freund anzurufen um mich zu einem Caffee in der real World zu verabreden, so mit real Emotions und ner 1to1 Realcamsicht… ohne ruckeln und Werbung…
in diesem Sinne,
Animal
7. April 2009, 21:58 Uhr @
N’abend auch,
wunderbarer Artikel und ja: Es gibt ein Video in genau dieser Kerbe von mir dazu, siehe About:Twitter… für alle die den “Trend” nicht mitmachen wollen und am Leben anderer auch in der realen Welt teilhaben möchten. Mal im Ernst, geht lieber an die Luft oder treibt Sport und trefft Euch in Gruppen/mit anderen Leuten und tauscht Euch aus…
Das “Web 2.0″ ist vermutlich das, was man als Spielwiese zum Austoben von Unternehmern mit selbsternannten großen Würfen in der Gesäßtasche bezeichnen kann… und wir schlucken alles bereitwillig gegen viiiieeele Lemming-Dollars…
14. April 2009, 13:47 Uhr @
Schön, so einen Artikel nach einem Jahr zu entdecken und dann rechts das Twitter Icon zu sehen. Scheinbar schafft selbst der größte Blödsinn aller Zeiten es, sich irgendwann durchzusetzen, wenn genug Leute mitspielen
15. April 2009, 14:27 Uhr @
Es kommt sicher darauf an wer wie und warum twitter nutzt. Man kann Spam- und RSS-Accounts, genauso wie jeden anderen ungewünschten Account blocken und somit sehr genau kontrollieren wer einem folgt. Man muss auch nicht jedem x-beliebigen Account folgen.
Letztendlich ist twitter auch nur ein Kommunikationsmittel, mit dem Vorteil zu herkömmlichen messengerdiensten, das man nicht nur 1 Person erreicht sondern 1+n Personen und man somit auch mehr als nur 1 Reaktion bekommen kann.
Ob nun Twitter sinnvoll ist oder nicht, ob man es nutzen will oder soll, darüber lässt sich vorzüglich streiten, aber letztendlich ist Twitter auch nur ein weiterer Schritt vom p2p-Messenger zu einem p2all-Netzwerk.
18. April 2009, 10:37 Uhr @
Ich bin kein Blogger, aber wenn die leute möchten…
Aber Twitter ist der größte scheiß des Jahrhunderts!
21. April 2009, 09:28 Uhr @
Ist das Leben nicht schön! Da flattert mir ein Newsletter über Twitter in die Mailbox, ich auf der Suche nach Twitter, lande letztendlich hier und lese plötzlich genau dies was ich schon immer über Twitter dachte … Doch offensichtlich brauchen wir (also nicht wir hier, aber die da schon) ja eine weitere sinnlose Plattform um noch oberflächlicher miteinander zu kommunizieren, ich verschicke keine sms, was soll ich also mit 140 Zeichen …
Ach manchmal wünscht ich mir dieses Internetdingsda wäre nicht so eine geniale Erfindung, wo sich jeder Hans & Wurst recht simpel präsentieren können. Aber so ist der Lauf der Zeit, zu normaler zwischenmenschlicher Beziehung nicht in der Lage aber Twittern wollen …
btw. schöner Blog hier, bin von der regen Anteilnahme beeindruckt und werde mal weiter stöbern
Grüße aus der Hauptstadt V.
23. April 2009, 20:39 Uhr @
Lese: Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten http://tinyurl.com/6nrwqe
23. April 2009, 20:39 Uhr @
Lese: Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten http://tinyurl.com/6nrwqe
25. April 2009, 12:30 Uhr @
Ich vertsehe nicht ganz, wie man für´s Bloggen einstehen und Twittter als Mikro-Bloggen dann doof finden kann? Es ist doch bloß eine neue Technik, eine neue Art der Kommunikation, die ich nutzen kann, wie es für mich passt.
Da gibt es wieder sone und solche: manche meinen, sie müssen Follower jagen und Vertriebs-Tweets raushauen – dann klickt man halt “unfollow” oder gar nicht erst auf “follow”. Ich kann entscheiden, ob ich Deinen Blog-Beitrag lese oder nicht. Ich kann entscheiden, ob ich den Beitrag gut und empfehlenswert finde oder nicht.
Die Diskussion hier ist in jedem Fall spannend und interessant. Wenn Ihr erlaubt, werde ich diese seite mal eben tweeten…oder habt Ihr was gegen neue Besucher?
25. April 2009, 15:34 Uhr @
Ich vertsehe nicht ganz, wie man für´s Bloggen einstehen und Twittter als Mikro-Bloggen dann doof finden kann?
unendlich viel platz versus 140 zeichen? reicht dir das?
27. April 2009, 10:18 Uhr @
Ich wollte es einfach mal ausprobieren und war bereits nach zwei Tagen extrem gelangweilt von dem Bullshit den diese mitteilungsbedürftigen Leute von sich geben. Was interessiert es mich, ob es bei jemandem Pizza oder Pasta zum Mittagessen gibt? Noch besser sind die Nachrichten, mit denen man uns über den Status der Körperhygiene auf dem Laufenden hält: “I take a shower now” – who cares?
27. April 2009, 13:10 Uhr @
[twitter] Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten " F!XMBR http://tinyurl.com/6nrwqe
27. April 2009, 13:10 Uhr @
[twitter] Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten " F!XMBR http://tinyurl.com/6nrwqe
27. April 2009, 16:36 Uhr @
also twitter ist eigentlich voll cool ihr müssts nur mal ausprobieren…
27. April 2009, 17:59 Uhr @
Voll doof ist es jedenfalls zu glauben wir hätten es nie getan. Richtig Banane ist es gar zu glauben, Menschen die des eigenständigen Denkens fähig sind bedürften einer praktischen Erfahrung. Okay Leute die mal eben lesen lernten sind gewiß mit 140 Zeichen überfordert, aber das sind eben Ausnahmen.
29. April 2009, 16:10 Uhr @
Ganz ehrlich? Ich hab mich eben mal versucht in Twitter einzufinden. Entweder mit meinen 39 Jahren bin ich zu alt – oder zu reif. Was genau ich nun bin, versuche ich erst noch zu ergründen…
29. April 2009, 19:26 Uhr @
Lese: Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten http://tinyurl.com/6nrwqe
29. April 2009, 19:26 Uhr @
Lese: Twitter – Der größte Blödsinn aller Zeiten http://tinyurl.com/6nrwqe
3. Mai 2009, 02:00 Uhr @
Damit ich auch noch meinen Senf dazu abgeben kann
.. meine “Freundinnen” haben jetzt Twitter neu entdeckt .. XD (hat etwas gedauert bis die Nachricht von einer weiteren unnützen Seite in die Welt der “wannabe-Modepüppchen” durchgesickert ist), und seitdem liegen sie mir in einstimmigen Tenor in den Ohren “Lexa, meld dich doch auch an, meld dich an, meld dich an.”
Ist Twitter der neue Massenhype? Phänomen unter pubertierenden Jugendlichen?
Die Zeit, in der Leute die nebeneinander sitzen, aber dennoch nur noch über E-Mails !!! miteinander !!! kommunizieren !!! ist gekommen.
Und versucht man, all den Online Schaumärkten zu entkommen – den Orten der Zuschaustellung der allerletzten und -tiefsten Winkel der menschlichen (immer menschlich???) Seele – so kann es sein, dass man dennoch in irgendeine “Die-Leute-wollen-wissen-was-du-24h-rund-um-die-Uhr-sogar-während-dem-schlafen-Seite” gerrät. (So geschehen). Zumal der Druck von außen “MELD dich ENDLICH an” immer größer und größer und größer. …. wird.
5. Mai 2009, 13:26 Uhr @
Zusammenfassung: twitter suxx.
Ob Twitter sinnlos sein soll steht wohl noch aus. Dass die meisten Leute Twitter nur zum Schrott verbreiten nutzen ist deren Problem.
Im Bereich Wissensmanagement macht Twitter wiederum Sinn.
5. Mai 2009, 16:55 Uhr @
wissen, gemanaged mit 140 zeichen? was weißt du denn????
13. Mai 2009, 06:05 Uhr @
Ich hab Twitter sebst noch nicht ausprobiert, es hat mich schlichtweg nicht angesprochen und war ziemlich überfragt, als es mir zum ersten mal in den Gehörgang ging.
Weil hier alle davon reden, das man bald nichtmehr mit einander redet, habe ich noch was zuzutragen. Es gibt es wieder was neues fürs Handy und das nennt sich BuddyFinder! Über dieses Programm kann man andere Leute, die sich in der Nähe befinden, die dieses Programm auch auf ihrem Handy haben finden und anschreiben. Ich frage mich wie weit soll das gehen? Iwann sitzt man in der Stadt und man hört keine einzige Stimme mehr reden und das einzige Geräusch was die Stille durchbricht, wird nur der Wind und das -Klick- -Klick- von der Handytastatur sein?! Also ehrlich mal iwann reichts!!!
2. Juni 2009, 17:40 Uhr @
Ich hab Twitter gestern mal ausprobiert und den Account heute wieder gelöscht. Das fällt für mich unter die Rubrik “Dinge, die die Welt nicht braucht”.
3. Juni 2009, 01:33 Uhr @
Ich @coraxaroc fetz mich grad mit @simoncolumbus über die Dämlichkeit von @buetikofer und @zeitrafferin nicht rechtzeitig auf eine interessante ZDF Sendung über Europa hinzuweisen in der Buetikofer Gast ist. Vier Tage vor der Wahl bei der er kandidiert. Völlig bescheuert. Nachdem er so mit seiner Netzkompetenz und seinem twitteraccount geprahlt hat.
*facepalm*
3. Juni 2009, 01:35 Uhr @
Bzw. ersetzt “rechtzeitig” mit “etwa eine halbe Stunde vor Sendebeginn” und nicht Stunden oder Tage vorher.
3. Juni 2009, 07:09 Uhr @
Wurde wahrscheinlich vergessen, menschlich oder? Egal, mich freuts denn TV und Intelligenz widersprechen sich ohnehin.
3. Juni 2009, 19:21 Uhr @
Menschlich ja, aber auch sonderbar, hat er kein Wahlkampfteam?
Und das Intelligenz und TV sich widersprechen kann ich auch nicht so pauschal unterschreiben. Es ist ja wohl ein Unterschied ob ich Supernanny auf RTL oder eine Diskussionsrunde zur Europapolitik auf dem ZDF sehe. Mit welchem anderen Medium willst du denn sonst einen möglichst großen Querschnitt der Bevölkerung (und um die gehts ja) erreichen? Das sich natürlich nicht besonders viele grade um Mitternacht für Europa interessieren steht ja noch mal auf nem anderem Blatt. Und die Perlen unter dem ganzen Müll (spannende Dokus) im Netz die sind auch nicht originär für gugel oder jutjub gedreht worden, sondern fürs TV. Das aus dem Kasten zu 95% nur Schrott kommt, dafür kann das Medium ja nix, dafür gibts halt Programmzeitschriften und nen Aus-Schalter.
3. Juni 2009, 19:56 Uhr @
>Menschlich ja, aber auch sonderbar, hat er kein Wahlkampfteam?
Tja Pfeifen halt, ich mein ja jeder Politiker – zumindest jene großen – verlassen sich auf ihre Helfer und Helfershelfer, ob in Fragen ihrer Kernbereiche oder eben den Wahlkampf. Was ich gerade im Wahlkampf schon erlebt habe, grausam … Aber ehrlich, wer sich vom Wahlkampf lenken läßt hat Demokratie weder verstanden, noch diese verdient. Es kostet Mühe, aber für eine lebendige Demokratie braucht es auch beim Wähler Sachverstand und das Wissen, um die aktuelle Politik der letzten 2-5 Jahre. Gibt es etwas wichtigeres? Nein, dies kann man weder mit Wahlomaten, Twitter, Spots oder ähnlichem kompensieren. Wer keine Zeit hat, braucht auch nicht zu zetern ob verfahrener Situationen und der Titulierung als Wahlvieh.
>Und das Intelligenz und TV sich widersprechen kann ich auch nicht so pauschal unterschreiben.
Das oft genannte Beispiel RTL & Co oder Privatfernsehen tangiert mich nicht im mindesten – geistiger Sondermüll, mehr entlockt man mir diesbezüglich nicht. Nein meine TV Kritik bezieht sich einzig und alleine auf dieses Staatsfernsehen und der damit einhergehenden Verblödung, Leute die meinen mittels einer Sendung und der gegenübergestellten Konsumhalt Informationen zu kompensieren, für die andere ihre wertvolle Freizeit opfern. Selbst die oft geschmähten Printmedien bieten ein gewaltiges Plus an Information, von Büchern, Bibliotheken und dem Netz ganz zu schweigen. Zuviel Arbeit? Tja, Twitter dir einen. Ich nutze letzteres btw. auch (wieder), aus Langeweile und weil ich ein paar interessante Dinge aus dem In- u. Ausland verfolge. Reichweite dort hat etwas von den altbekannten “Schwanzvergleichen” – gleichsam infantil und inhaltsleer.
3. Juni 2009, 20:17 Uhr @
Du machst dir das wieder sehr einfach. Ich sage, dass nicht grundsätzlich alles am Fernsehen schlecht ist, (der Meinung kann man ja durchaus sein) und du machst daraus ein: mir mache es zuviel Arbeit mich woanders zu informieren und ich würde weder Netz noch Print noch Bücher nutzen.
Bißchen unfair, oder? Außerdem unzutreffend.
3. Juni 2009, 20:43 Uhr @
>mir mache es zuviel Arbeit mich woanders zu informieren
Deine Interpretation, nicht meine Absicht. Wenn ich allgemein rede, meine ich es auch allgemein – meine ich eine Person, dann spreche ich diese auch persönlich an. Geschah dies oben? Nein, es ist eine Ergänzung zu meiner vorherigen Aussage in puncto Fernsehen ohne näher auf deinen Kommentar einzugehen.
5. Juni 2009, 20:27 Uhr @
..wozu soll dieser Mist gut sein? Surf gerne im Netz herum, aber so einen Quatsch braucht eigentlich niemand,- ähnliches gibt es doch schon lange oder irre ich mich?
24. Juni 2009, 23:53 Uhr @
Muss man denn Twitter verstehen, um sich über Clicks drüber zu freuen?
Wer es als privates Tagebuch nutzt, der darf sich nicht beklagen.
Ich möchte nicht wissen, wer schon für einen falschen Twitt im Job gekündigt worden ist.
Heute kann aber niemand bestreiten, dass die Bewegungen im Iran sehr von Twitter profitieren, weil der Staat andere Komunikationswege blockiert.
25. Juni 2009, 20:13 Uhr @
Ja, richtig, nicht jeder Mensch mag Twitter, wie auch nicht jeder gerne fern sieht, nicht jeder Radio hört und nicht alle Menschen einen Blog betreiben. Hi, mir macht Twitter Spass und wer Lust hat darf mir gerne folgen
aber Vorsicht hin und wieder twittere ich auch Blödsinn follow me.
Gruß Ortwin
20. Juli 2009, 23:30 Uhr @
… NOT.
7. September 2009, 10:21 Uhr @
Kann dem ganzen nur zustimmen!
Twitter ist Zeitverschwendung und totaler Schwachsinn.
Wozu muss ich ständig wissen was andere tun… son belangloser Mist.
Und mann muss sich auch noch ständig mit dem Rotz befassen,
wenn man mitreden will… Nein Danke!
Bei uns im Studiengang (Kommunikationsmanagement) ist es “der” Trend.
Ich beschäftige mich lieber mit Sport und “echter” zwischenmenschlicher Kommunikation, anstatt ständig vorm Rechner oder iPhone zu hängen.
Naja ich lass die Spinner mal ihr Privatleben öffnen und lebe lieber
in meiner kleinen Welt mit einigen echten Freunden, anstatt
meine vielen Freunde im Netz mit Belanglosigkeiten zu erfreuen.
8. September 2009, 18:53 Uhr @
hab mir gerade twitteracount gemacht
“what are you doing now?” frage mich ob ich …..oder twitter zu blöd ist?
4. Oktober 2009, 11:08 Uhr @
Zz…^^
Ich wollt mich da ja eigentlich anmelden aber ihr habt echt recht -.-
Ich lass es mal lieber so wie ihr das beschreibt (: