«Tumult» im Linux-Ländle

Andrew Morton wirft zukünftige Blicke auf den Kernel und spricht Problematiken an, die gelöst werden müssen, insbesondere in puncto Storage-Lösungen. Altes Lied, das passende Filesystem, das eine zu alt, das andere zu anders, dies zu high-end, jenes zu low-end und nicht zu vergessen, die böse Lizenz stellt sich da oft genug recht bockig an, denn Opensource != Free Software 😉

Power-Management ist ebenso eine problematische Ecke, so manche Hardware wird schlafen geschickt, während ein Teil wie im Rausch weiterläuft, gar so mancher Rechner wacht überhaupt nicht mehr aus seinem Dornröschenschlaf auf. Wobei man hier bemerken muß, unterm Strich schneidet Windows da zwar besser ab, im Einzelfall kanns jedoch oft genug auch haarsträubend sein.

Darüber hinaus mahnt, neben Andrew Morton, auch diesmal wieder Adrian Bunk mangelnde Fehlerkorrekturwilligkeit im Kernel an und mag seine Arbeit da so gar nicht mehr weiterführen, da sich eh keiner wirklich drum zu kümmern scheint. Linus hat anscheinend ein Problem damit mal einen Gang zurückzuschalten und stattdessen ein wenig mehr die Qualität voranzuschreiben, während das ein immer öfters gehörter massiver Kritikpunkt in den erlauchten Reihen der Linux-Entwickler darstellt und für ellenlange Diskussion auf den MLs sorgt. Das Google seit Monaten einen fähigen Entwickler in puncto Bugfixing des Kernels sucht, sprich Bände. Weniger wirds wohl an fähigen Leuten mangeln, eher an willigen.

Man wird sehen, so richtig sterben kann Opensource ja nie, egal wie man sich auch verrennen mag :)

heise

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