Tragikkomödie in Hessen

Der Beck, der hat jetzt erst einmal alle Hände voll zu tun mit seinen Memoiren — die wollen geschrieben werden und der Ghostwriter benötigt zumindest ein paar Eckdaten. Insofern heißt es für Genossin Ypsilanti sich im Freischwimmen zu üben, ganz alleine auf hoher See. Das ist zunächst erstmal eine Entscheidung der hessischen Freundinnen und Freunde. Da kommt eh nichts bei herum, Ypsilanti wird wohl als tragische Figur in die Geschichte eingehen und wer wollte nicht schon immer mal solche Freunde haben? :-)

Der Mensch aus Bayern, Beckstein, hingegen sieht die drohende Gefahr von Links, weiß er doch um die Linken die nur mittels des antilinken Schutzwalls, gemeinhin als SPD bekannt, in Zaum gehalten werden können. Quo vadis SPD? Die Reaktion in Form der Union und des bajuwarischen Anhängels mag nicht mehr mit diesen, schließlich wildern diese Genossen in den ureigenen erzkonservativen Gefilden. Allerdings fürchtet man doch auch den Fall der mit roten Socken bewehrten Mannen um Beck, würden doch derart ungehemmt die linken Horden gen Berlin stürmen. Und diese sind zwar alles jedoch (noch) nicht derart flexibel wie die SPD.

Bleibt also nur vorerst den weisen Worten eines Pfälzers zu lauschen der da schon für seine Memoiren probt: Irgendwann werden die Leute fragen, was ist da an Substanz. Außer Polemik kann ich nicht viel erkennen. Andererseits, diese Definition ist vielleicht ein Novum für die politische Klasse höchstselbst, dem gemeinen Mob ist diese schon unlängst hautnah zu erfahrende Realität.

Stirbt also die SPD, wandelt sich die Union? Ich denke nicht, vielmehr offenbart sich eine seit Jahrzehnten angestaute Problematik: wir sind das Volk, war in diesen Gefilden nie wirklich eine Maxime.

via tagesschau

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Eine Antwort zu “Tragikkomödie in Hessen”

  1. […] glaube Ypsilanti in Hessen packt das schon alleine, ähnlich dem Kapitän Enternix in Asterix, welcher sich im […]

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