to boldly go where no man has gone before

7 Antworten zu “to boldly go where no man has gone before”

  1. kobalt sagt:

    Zu. «BSD auf Lenovo ThinkPad? Eure Stimme zählt»

    Was meinst Du woran es liegt, daß BSD im Vergleich zu Linux so wenig bekannt ist?

  2. Oliver sagt:

    >Was meinst Du woran es liegt, daß BSD im Vergleich zu Linux so wenig bekannt ist?

    Gute Frage, ist es das denn? Man müßte wohl eher Distros in Relation setzen. Ubuntu *ist* bekannt, Slack heute weniger, alles was bunt daher kommt und mit dem Attribut «leicht» versehen mimt in Opensource-Gefilden behände den primus inter pares.
    Darüber hinaus ist zum Teil auch die Masse an Linux Distros schuld, nicht nur das dortige gute Systeme ein Schattendasein fristen, auch *BSD ist davon betroffen. Viele kennen den Namen, halten es jedoch für eine Linux-Distro.

  3. tante sagt:

    Für viele Menschen ist Ubuntu heute synonym mit Linux, einfach weil der Rechner einfach nur eine magische BlackBox ist.

    Dieses «eigentlich hab ich keine Ahnung, warum das irgendwie geht» zeiht sich nicht nur durch OttoNormalDauGruppen sondern findet sich auch gerne bei Windows-«Fachleuten», die halt bei Problemen dann doch auch nur Windows neu installieren bzw. den Installer der Software zig-mal laufen lassen bis es vielleicht funzt.

    Wenn man dann so wenig Wissen/Bezug zum Gerät hat, ist es wirklich schwer da noch durchzublicken bzw. Unterschiede aus zu machen: Den meisten Menschen kann man doch nicht mal mehr ernsthaft den Unterschied zwischen Gentoo und Ubuntu erklären, geschweige denn *BSD und Linux (und was passiert erst bei Mischwesen wie Gentoo/FBSD [Gentoo Linux mit FreeBSD Userland/Kernel]?).

    Die Menschen suchen, wie Oliver schon richtig sagte, immer das «einfache», irgendwer hackt dann das 100ste Ubuntu Derivat zusammen, das dann auch noch Unterstützung für MEDIACODEC_XY mitbringt out of the box (die rechtliche Situation meist einfach ignorierend).

    Das Problem ist wohl eher, dass man Menschen seit Jahren darauf hin konditioniert, dass man sich Software halt eben «besorgt» wenn man sie «braucht» (denn jeder braucht Photoshop und MS Office Professional!). Wenn man diese Geisteshaltung hat, dann kann man natürlich auch nicht einsehen, warum zum Beispiel das installieren proprietären Scheißes so «schwer» ist.

  4. Bernd sagt:

    @tante
    Also den letzten Abschnitt verstehe ich jetzt nicht ganz. Willst Du damit sagen, dass man lieber illegal M§ Office und Windows einsetzt als GNU/Linux, BSD und Umsonstoffice — und wenn man es dann mal einsetzt man sich einen Abbricht, wenn man prop. Software unter den freien Systemen installieren möchte?! Sorry bin leicht verwirrt.

  5. tante sagt:

    @Bernd:

    Nein, ich versuche es nochmal anders zu formulieren.

    Worum es mir ging, war, zu beschreiben, welche Art von Nutzer immer nur nach dem «Einfach-Weg» umsieht ohne vielleicht auch mal zu gucken, warum was wie ist (was dann erlauben würde, auch mal zu verstehen, was BSD ist, und was die Unterschiede zu Linux sind z.B.).

    Diese Nutzer sind gewohnt, auf ihr geklautes Windows geklaute Software zu packen (was dann ja auch läuft, da sie seit Jahren auf «Doppelklick-auf-Setup.exe» konditioniert sind).

    Eben weil für sie alle Software ja schon «umsonst» bekommen und, obwohl sie natürlich wissen, dass es illegal ist, sich keinen Kopf darum machen, sind sie

    a) oft nicht bereit, sich mit anderen Optionen zu beschäftigen («Wieso ich hab für Windows auch nix bezahlt, und wenn Kopierschutz oder DRM kommt, cracke ich das eben»)
    b) haben oft keinerlei Bewusstsein für die Probleme, die freie Betriebssysteme zu lösen haben und sehen die Möglichkeiten, die die freien System anbieten nur als Hindernis an.

    Ich sehe also in der «Ich krieg jede Software umsonst, notfalls illegal»-Kultur das Problem, welches dann dazu führt, dass sich niemand wirklich mit Alternativen Betriebssystemen beschäftigt.

    Ich hoffe das war klarer?

  6. Bernd sagt:

    Glasklar sogar :) und danke für die nähere Ausführung. Ich weiß nicht, ob es noch erwähnenswert ist zu sagen, dass ich diese Ansicht zu 100 % teile. Irgendwie schon lustig, denn hier könnten verschärfte Kopierschutzmechanismen den Gebrauch (und evtl. einhergehende Beschäftigung damit) alternativer Betriebssysteme erhöhen, was zu dessen Verbreitung und vermutlich deren Akzeptanz auch bei den Hardwareherstellern führen könnte. Kurzgesch(l)ossen und trügerisch vereinfacht: Bessere Kopierschutzmechanismen sorgen für mehr freie Treiber. 😀 *weiter träum*

  7. BlackVivi sagt:

    Passt zwar nicht soooo perfekt in das Thema, aber weil wir grade von BSD und GNU/Linux und sowas reden:

    Windows, Linux & Mac OS von Grund auf fehlerhaft?

    UND BSD NICH 😛 ^___^

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