Tierschutz in der EU

Mehr Platz für Masthühner: In Ställen dürfen künftig pro Quadratmeter höchstens 20 ausgewachsene Tiere gehalten werden. Das haben die EU-Landwirtschaftsminister beschlossen. Tierschützer sind trotzdem unzufrieden.

SPON

Pro m² höchstens 20 Hühner, das einen guten Kompromiss zu nennen, ist wohl schon das erste Anzeichen für eine ausgeprägt, perverse Vorstellung von Leben. Nein bei solchen Kompromissen kann man wirklich nur kotzen …

2 Antworten zu “Tierschutz in der EU”

  1. bernd sagt:

    Für mich stellt sich die Frage, ob ein Betreiber von solchen Anlagen seine Tiere als solche überhaupt anerkennt oder ob es für ihn nicht nur Kapital resp. Inventar ist. Ich jedenfalls, möchte weder Huhn, Pute, Hase, Kuh oder Schwein sein und selbst als Bär ist man heute nicht mehr sicher, zumindest in Bayern.
    BTW: Irgendwie erinnere ich mich gerade wieder an den Film Chicken Run 😀

  2. Schon 10 Hühner pro qm sind eine Qual, ich würde selbst bei 5 noch Bauchschmerzen bekommen, aber damit könnte man noch gerade so leben. Aber die EU ist ja nicht erst seit gestern zu einer EU der Schlotbarone, der Finanzwirtschaft und der Tierfarm-Besitzer degeneriert. Überhaupt sind die meisten Regelungen und Subventionen der EU in Sachen Agrar-Wirtschaft ein einziger Wahnsinn. Ich empfehle dazu das Buch «Bananen für Brüssel», sehr gut zu lesen und es beleuchtet die Umtriebe in diesem Sektor recht umfassend anhand einiger konkreter Beispiele.

    Gruß

    Alex

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