The Story of Cosmetics (2010)

via storyofstuff

«The Story of Cosmetics examines the pervasive use of toxic chemicals in our everyday personal care products, from lipstick to baby shampoo.»

, , , , , ,

5 Antworten zu “The Story of Cosmetics (2010)”

  1. Hendrik sagt:

    Aus 2t Hand Erfahrung: In der EU ist das Gegenteil der Fall.
    Hier wird (wiedermal) mehr reguliert, als ein Mensch der sich nicht gezielt damit beschäftigt wissen kann. Und die erlaubten Mengen werden seit 2002 beinahe jährlich deutlich reduziert.
    Dem Video nach sieht das in den USA drastisch anders aus — ganz schön erschreckend.

  2. Oliver sagt:

    Vieles wird importiert und die Verordnungen der EU sind Papiertiger.

  3. Ein Mensch sagt:

    Das wichtigste ist erstmal Transparenz, d.h. auf dem Produkt muss draufstehen, was drin ist, und wer als Hersteller dagegen verstösst muss hinreichend sanktioniert werden, dass das auch keiner macht.

    Verbote sind erst in zweiter Linie wichtig, denn in der Regel haben die «giftigen» Inhaltsstoffe auch irgendeinen Nutzwert. Die werden ja nicht da spezifisch reingemacht, um uns zu vergiften, oder weil man das in den 1950ern halt so gemacht hat. Nicht immer kann man bedenkliche Inhaltsstoffe gegen unbedenkliche austauschen. Die unbedenklichen haben oft auch irgendwelche Nachteile.

    Mit hinreichender Transparenz und Aufklärung der Nutzer kann jeder selbst sein eigenes Risiko kalkulieren und informiert entscheiden, ob und in welchem Umfang er das Produkt nutzt. Er kann dann auch dem Hersteller mitteilen, wie er die Risiko-/Nutzenabwägung vornimmt, was ggf. zu einer Produktänderung führen kann.

    So kann man entscheiden, ob man lieber riskiert, dass das Shampoo nach einer bestimmten Zeit mikrobiell bedenklich sein könnte, oder dass da irgendwelche komischen Konservierungsstoffe und Fungizide drin sind. Wenn ich weiss, dass ich das Shampoo schnell verbrauche, dann nehme ich es ohne Konservierungsstoffe. Wenn ich weiss, dass es jahrelang in der Ferienhütte stehen wird, und ich es dann aber nur ein paar Tage im Jahr nutze, dann nehme ich vielleicht das mit den Zusatzstoffen. Oder ich nehme die Unbequemlichkeit in Kauf und fülle mir eine kleine Portion von zuhause ab.

    Prägnante Beispiele sind Zucker und Salz. In hoher Dosis giftig oder gesundheitsschädlich, dienen sie aber auch dazu, den Geschmack zu verbessern. Wenn ich weiss, dass ich nicht so viel Salz essen sollte, dann esse ich halt nur ein Achtel der Tüte Kartoffelchips, statt die ganze. Es macht aber keinen Sinn, das Salz per Gesetz so zu reduzieren, dass die Chips nicht mehr schmecken, oder der Hersteller auf Geschmacksverstärker ausweichen muss.

    Wenn auf der Zutatenliste von Räucherspeck der Marke A nun Zucker draufsteht, dann kann ich den liegenlassen und Marke B kaufen, wo keiner drin ist. Schwierig wird es dann, wenn es keine Alternative gibt, also z.B. abgepackte Wurst nur noch mit Zucker zu haben ist. Dann kann ich noch so oft draufschauen, ich kann mich gegen den versteckten Zucker nicht wehren.

    In solchen Fällen muss man sehr sorgfältig überlegen, ob und wie man staatlich eingreift.

    Auch wenn ich das Video an sich nützlich finde, um Aufmerksamkeit zu schaffen, ist das Problem leider deutlich komplexer, als dort dargestellt wird.

    Auf der einen Seite ist Sicherheit der Produkte gut, auf der anderen Seite muss man aufpassen, dass man nicht durch die Hintertür einen Nanny-State bekommt.

  4. >Auch wenn ich das Video an sich nützlich finde, um Aufmerksamkeit zu schaffen, ist das Problem leider deutlich komplexer, als dort dargestellt wird.

    Sensibilisierung … Beispiel Datenschutz, Privatsphäre, jedoch auf jede Problematik anwendbar.

RSS-Feed abonnieren