The Last Ninja

ninja startWie lange habe ich damals (und auch in den letzten 2 Tagen) The Last Ninja und seine beiden Nachfolger gespielt (naja, den dritten Teil eher weniger, aber der zweite Teil war ebenso genial)? Unzählige. Wer von Euch aber hat die Hintergrundstory noch im Kopf (ja, es gab eine, wie sollte es bei so einem Spiel auch anders sein)? Der brutale und grausame Shogun Kunitoki wollte hinter die Geheimniss der Ninjitsu kommen und sie vernichten. Diese Chance war gekommen, als sich alle Ninjitsu auf der Insel von Lin Fen versammeln, um — wie alle 10 Jahre — den Schrein der weißen Ninjas anzubeten. Mit seinen Kämpfern überwältigt er die Ninjitsu und fängt an, seine Kämpfer in der Ninja-Kunst auszubilden. Doch Kunitoki hat einen Ninja übersehen: Armakuni wird vom Spieler durch 6 unterschiedliche Level gesteuert.

Das Ziel des Spiels war eigentlich relativ leicht — musste man doch nur das Ende von Level 6 erreichen. Hier wurde die heilige Schriftrolle der Ninjitsu aufbewahrt, hatte man dies geschafft, war Kunitoki besiegt und Armakuni hatte die Ehre der Ninjitsu wieder hergestellt. Am Anfang des Spieles musste man seine Gegner noch mit den Fäusten besiegen, doch schon bald findet der Spieler in der — für damalige Zeiten — wunderschön gezeichneten Landschaft erste Waffen, wie z. B. das typische Ninja-Schwert oder auch die berühmten Ninja-Sterne. Auch konnte man unterschiedliche Extras finden, musste Rätsel lösen, sei es durch das Auffinden von den Extras oder auch in den heiligen Tempeln. Ein wirklich kurweiliger Spaß, auch wenn ich fast genauso oft geflucht habe, wie ich gespielt habe — immer wenn ich im Wasser oder im Sumpf versunken bin.

Die Grafik von The Last Ninja war einfach wunderschön, das 3D-Gefühl seiner Zeit weit voraus, und auch der Sound war richtig klasse. Die Steuerung indes ein wenig gewöhnungsbedürftig — ein Knopfdruck und eine Lenkung in die unterschiedlichen Richtungen löste dementsprechend unterschiedliche Reaktionen aus. Wie oft nahm man einen Gegenstand auf, obwohl man mitten im Gefecht war. Hatte man die Steuerung im Griff, war es ein unglaublicher Spielspaß — einfach Kult.

Wertung:

Grafik:
ninja level90 von 100 Punkten

Sound:
80 von 100 Punkten

Spielspaß:
90 von 100 Punkten

Heutiger Kultfaktor:
100 von 100 Punkten

Btw. auch Spieletester können irren — in der Happy Computer bekam das Spiel damals von 2 Testern jeweils nur ein Geht so, die Gesamtwertung war gerade noch Durchschnitt. 😉

Video:

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Eine Antwort zu “The Last Ninja”

  1. Oli sagt:

    Gerade mal nachgeschaut, Heinrich Lenhardt und Boris Schneider vergaben dieses «geht so»? Klarer Fall, meine Kulttester hatten recht, IK+ gefiel mir besser. 😀

    Ok der Sound war allerste Sahne, Grafik auch — das Spiel — sprich Actionadventue — so la la. Kurzweilig auf jeden Fall 😉

    Mit solchen Spielen tu ich mir schwer — Diablo war auch irgendwie klasse als Action-RPG, aber als waschechtes RPG eher lau. Ebenso gehts mir mit diesem hier, «Action-Adventure» — aber von beiden Genres, für meine Verhältnisse, doch eher ein bissel wenig 😉

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