Terrorism: if you suspect it, report it

Klick für höhere Auflösung!

flickr, creative commons, via boingboing

Today I spotted this sign at a Tesco’s grocery store in Islington, London — it might just be the single stupidest salvo in the war on terror to date, courtesy of the London Metropolitan Police.

Wie man dem Plakat entnehmen kann, können Terroristen überall in Erscheinung treten, Überall! Drum ist es für die britische Polizei nicht mehr als recht und billig die Paranoia zu schüren, indem sie diesen Gedanken auch in den Hirnwindungen der Bevölkerung verankert. Denunziantentum ist immer eine gute Sache, im Fall der Fälle hagelt es Fehlalarme und vielleicht lyncht der Mob auch jemanden vor Ort und Stelle. Nicht auszudenken wenn die Sturmtruppen gar höchstselbst kurzschlußerprobt handeln mittels shot to kill–Order. brainfuck!

, ,

10 Antworten zu “Terrorism: if you suspect it, report it”

  1. Markus sagt:

    Widerlich!
    So kann man das gesellschaftliche Dumm denken auch fördern. Hoffe nur, dass die meisten Menschen, die solche Plakate sehen, die Perfidie dahinter durchschauen. Hab allerdings meine leisen Zweifel dran.

    Nach den Überschriften der Bildbeschreibungen käme ja jeder Geschäftsmann in Frage! Auf sie mit Gebrüll!!

  2. rajue sagt:

    Ja, die spinnen, die Briten. Vor ein paar Monaten gingen die schon auf die Fotografen (http://photoappar.at/foto.….oristen/) los — jedenfalls auf solche, die in der Nähe von Spielplätzen oder öffentlichen Gebäuden fotografierten oder eben einfach nur eine «große» Kamera hatten.

    One nation under CCTV!

  3. Andreas sagt:

    Der freie weiße Streifen rechts ist doch geradezu eine Einladung noch was dazu zu setzen.
    Auf Flickr in den Kommentaren gibt es ja auch schon die ersten Ideen dazu.
    «TERRORISTS NEED TO SHIT: Have you seen someone going to the toilet in private? Did it make you wonder what they were doing?«
    Wer ist fit in Photoshop? ;-)

  4. […] Hexenjagt 2.0 […]

  5. Die britische Polizei hat noch mehr Primärkriterien für Terrorverdacht herausgegeben, u.a. «in London fotografieren» und «schwanger sein». Der Versuch, wirklich absolut jede denkbare Eventualität zu erfassen, verwandelt die Sicherheitsbemühungen in eine Monty Python Dauershow.

  6. Phil sagt:

    Man sollte Blair und die anderen Blagen da anschwärzen :D

  7. Stefan sagt:

    Es gibt nicht nur solche poster. in so ziemlich jeder londoner U-Bahn und Bus-Station gibt es dieses poster:

    «Don’t make your luggage a suspect»

    Auch schön war, der McDonalds im Liverpool Street Bahnhof in London. Als ich dort mal fragte, wieso die eigentlich keine McMülleimer und keine Tabletabstellwagen haben, antwortete man mir, wegen dem Terrorismus. Es könnte ja jemand eine Bombe im Litter verstauen…

    angenehmer nebeneffekt war, dass man seinen tisch nicht selber abräumen musste. das war wirklich nett.

  8. […] (via) 1. September 2008 | […]

  9. reaper sagt:

    Lassen Sie mich mal den Inhalt dieses Werbemittels analysieren… Ja ich stelle fest umziehende Softwareentwickler sind Terroristen. Ich mein ganz klar, der Kleintransporter für das Equipment welches exemplarisch in Form einen TFTs und einer Tastatur aufgezählt wird. Dazu die vom Handy getrennte Digitalkamera (Informatiker sind ja bekanntlich eher Qualitätsgeil und da kommt eine Handyknipse nicht in Frage). Und der Koffer? Na irgendwo müssen doch das Notebook und die Ersatzakkus rein.

    Was ich mich jetzt nur Frage… Wo ist die Bombe ;)


RSS-Feed abonnieren