Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes*

Vodafone15. Februar 2009
Wir planen eine neue Kampagne. Scholz & Friends hat uns geraten, ins Web 2.0 zu gehen. Das sei überhaupt kein Problem. Man kaufe einfach ein paar Blogger und schon läge uns die deutsche Blogosphäre zu Füßen. Klasse, wir freuen uns. Bald gehören wir dazu.

09. März 2009
Die deutschen Top-Stars unter den Bloggern, Sascha Lobo und Nico Lumma, sind bereits eingekauft worden. Mit ihnen wird unsere Kampagne die erfolgreichste der letzten Jahrzehnte. Da bin ich mir ganz sicher. Das sind Profis. Bald werben alle Blogger kostenlos für uns, schließlich gehören wir jetzt dazu. Ich überlege, ob ich mir einen E-Mail-Account anlege. Das Web fasziniert mich. Da gibt es alles kostenlos, sogar Werbung für uns.

27. April 2009
Wir haben mit Adnation die deutschen Top-Blogs eingekauft. Sie werden Werbebanner für uns schalten. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, so wird uns von Johnny Haeusler und Rene Walter versprochen. Wir gehören dazu. Ich bekomme meine erste E-Mail mit einem Link von Johnny Haeusler. Ich klicke auf den Link und sehe einen pummeligen Jungen, der mit einem Besenstil Star Wars nachspielt. Ich lache den ganzen Abend. Ich frage mich allerdings, ob der Junge die Urheberrechte mit George Lucas abgeklärt hat. Ich werde da mal nachfragen. Privat habe ich jetzt auch einen Internetzugang.

08. Juli 2009
Unsere Pressekonferenz wird live im Web übertragen. Das ist toll. Blogger werden darüber berichten, auf Twitter wird in Echtzeit unser Unternehmen beworben. Das Paradies auf Erden für jede Firma. Und wir sind darauf gekommen. Das Web 2.0 ist unbeschreiblich schön. So einfach ist es also, will man dazugehören. Es werden sogar Kommentare aus Facebook eingebunden. Wir haben keine Zeit, sie zu lesen. Macht nichts, wir gehören ja jetzt dazu. Sie sagen bestimmt, dass wir die besten sind.

09. Juli 2009
Die üblichen Verdächtigen und Krakeler melden sich zu Wort. Wen interessiert das schon? Darauf hat uns unsere Werbeagentur Scholz & Friends mit den Beratern Sascha Lobo und Nico Lumma vorbereitet. Die Diskussion, ob Blogger werben dürfen, ist ja sowas von old school. Damit lockt man heute doch keinen Leser mehr hinter dem Ofen hervor. Und diese Zensurschreier sollten endlich mal verstehen, dass die Netzsperren gegen Kinderpornografie eingesetzt werden. Wir werden diese Diskussion für beendet erklären, dann halten diese Nerds, die nie eine Frau abbekommen werden, endlich den Mund. Wir dürfen das, schließlich gehören wir dazu. So einfach ist das. Basta.

10. Juli 2009
Wir feiern eine große Party mit unserer Werbeagentur. Sascha Lobo und Nico Lumma sind auch da. Ich besorge mir von den beiden Autogramme für meine Kinder. Ich bin stolz, dass wir von Vodafone nun endlich dazugehören. Zur Feier des Tages habe ich am Abend einen One-Night-Stand. Mit mir selbst. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Mutter hat immer gesagt, Onanie macht blind. Gehört meine Mutter eigentlich auch dazu, wenn ich dazugehöre? Das muss ich klären.

12. Juli 2009
Noch immer schreiben die Blogger undifferenziert und laut krakelend über unsere neue Kampagne. Nur die PR-Blogger halten zu uns. Sascha Lobo und Nico Lumma meinen, das wäre zu erwarten gewesen. Die positiven Meldungen werden bald überwiegen. Wir sollen keine Angst haben, wir gehören doch jetzt dazu. Das habe ich mir schon gedacht. Die beiden wissen, wovon sie reden. Es sind immerhin die deutsche Topstars. Ich habe meine erste Spam-Mail erhalten. Ich fühle mich geehrt, jetzt gehöre ich wirklich dazu. Ich drucke die Mail aus und lasse sie an alle Vodafone-Mitarbeiter verschicken. Damit sie verstehen.

15. Juli 2009
Krisensitzung des Vodafone-Vorstandes. Zwei Kollegen greifen mich laut und sehr undifferenziert wegen der grandiosen Kampagne an. Ha, die haben doch nichts verstanden. Ich antworte, dass wir doch jetzt dazugehören und bald alle Blogger positiv über uns berichten werden. Was glauben die denn, wofür wir das ganze Geld ausgegeben haben? Kopfschüttelnd verlasse ich die Krisensitzung. Als ich durch unsere Büroräume gehe, werde ich von anderen Mitarbeiter wegen der ausgedruckten Mail angegriffen und beleidigt. Haben die jetzt alle ihr Rückgrat verloren, nur weil es am Anfang nicht gleich läuft? Mit mir nicht. Ich verschicke Abmahnungen mit dem expliziten Hinweis, dass die Mitarbeiter, machen sie so weiter, nicht mehr dazugehören. Das wird ihnen eine Lehre sein.

16. Juli 2009
Im Web werden viele neue Namen für Vodafone kreiert. Wir heißen nun Vodafail, Yodafone, Zensurfone und Vaderfone. Wir brauchen größere Visitenkarten. Das Vodafone-Desaster ignorieren wir. Das sind alles nur Neider. Sascha Lobo und Nico Lumma versprechen uns erneut positive Blogartikel. Schließlich gehören wir nun dazu. Wir freuen uns. Jetzt geht es endlich bald los. Die Kritiker werden uns noch kennenlernen. Die geben bald auf und unsere Sonne geht auf. Das habe ich im Gefühl.

18. Juli 2009
Noch immer gibt es bis auf die PR-Blogger und eingekauften Blogger keine positiven Reaktionen auf unsere neue Kampagne. Mein Vorstandskollege, der mich vor drei Tagen so unflätig angegriffen hat, ruft an. Er fragt, wann es denn nun endlich losgehen würde. Das Lachen zwischen den Zeilen habe ich verstanden. Ich bin doch nicht blöd. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, wir gehören schließlich dazu. Dem werde ich es zeigen. Ich schwärze ihn beim Aufsichtsrat an. Der wird nicht mehr lange lachen.

20. Juli 2009
Geschockt sitze ich in meinem Büro. Noch immer gibt es kein positiven Reaktionen. Selbst unsere PR-Meldungen und Pressemitteilungen, die wir in Blogform veröffentlicht haben, helfen nicht. Was ist nur schiefgelaufen? Ich rufe Sascha Lobo auf seinem neuen HTC Magic an. Der Teilnehmer ist zurzeit nicht erreichbar. Ich versuche es auf seinem iPhone und erreiche ihn sofort. Er lacht und meint, wir sollen uns keine Sorgen machen. Wir gehören doch jetzt dazu. Ich bekomme stündlich Memos vom Aufsichtsrat. Ich ignoriere sie. Was wissen diese ignoranten Schlipsträger schon?

25. Juli 2009
Der Vorstand beschließt, die Kampagne sofort zu stoppen und mit einem neuen Werbespot an den Start zu gehen. Ich muss mir viel Kritik anhören. Pah, was denken die, wer sie sind? Jetzt haben wir verloren. Wir gehören doch dazu und stellen uns nun gegen das tolle Web 2.0? Das kann nicht gutgehen. Vorsorglich lösche ich meinen E-Mail-Account. Ich überlege, zur Telekom zu wechseln. Das iPhone ist schon eine feine Sache.

29. September 2009
Unsere neue Kampagne startet und wird ein voller Erfolg. Was haben wir damals nur falsch gemacht? Ich treffe Sascha Lobo und Nico Lumma. Sie zeigen mir exklusiv das neue iPhone. Ich gehöre immer noch dazu. Ich strahle wie ein Honigkuchenpferd. Als ich mich verabschiede drehe ich mich noch einmal um. Sascha und Nico stecken die Köpfe zusammen und lachen lauthals. Das sind schon zwei witzige Typen.

15. Januar 2011
Sascha Lobo und Nico Lumma ziehen ins Dschungelcamp ein und twittern für RTL und die Telekom mit ihrem neuen iPhone Double X live aus Australien. Stefan Niggemeier berichtet darüber in seinem Blog. Mensch, warum sind wir damals nicht darauf gekommen? Nun gehört die Telekom dazu. Ich werde melancholisch und werde dem Vorstand berichten. Nur schade, dass ich als Angestellter der Postabteilung nicht mehr großes Gehör finde.

03. Juni 2013
Bald wird Vodafone sein neues Handy vorstellen. Es ist Mikrowelle, Kühlschrank und Spaceshuttle in einem Gerät. Für die neue Kampagne verspricht Scholz & Friends den Weg ins Web 3.0. Ich freue mich. Bald werden wir wieder dazugehören. Die Generation World wartet auf uns. Das ist alles so wunderbar…

*Name der Redaktion nicht bekannt.

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33 Antworten zu “Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes*”

  1. Muriel sagt:

    Üble Verleumdung… Weiß doch jeder, dass Sascha Lobo sein iPhone kaum noch benutzt. Er mag das HTC Magic jetzt viel lieber. Das hat er schließlich selbst in seinem Blog geschrieben, und er muss es doch nun wissen, oder?

  2. Marc sagt:

    Was soll man tun, viele verkaufen sich sofern die Summe nur hoch genug ist. Und was kann man (ich) machen? Vorerst: Die Vodadingenskirchensmitläufer aus dem Feedreader rausgeschmissen. Wobei Lobo und Co. in meinen Augen eh nüscht Relevantes von sich gegeben haben. Netzrauschen vielleicht. Es spricht nicht für Vodadingenskirchen, wenn solche Personen/Blogs als Opinionleader begriffen werden. :)

  3. Cartagena sagt:

    Wunderbare Persiflage, Chris. You made my day! 😀

  4. Actro sagt:

    Ironiere einfach solange, bis Du einen Sarkasmus hast…

  5. Da haben die beiden Gockel den Vodaphonern ein paar dicke und faule Eier ist Nest gelegt Netzgockel

  6. Mit einem Wort: Genial 😮

  7. MissGeschick sagt:

    Ach was solls denn?
    Fragt doch ma in eurem Umfeld, wieviele den rothaarigen Kammträger da im Bus, singend? Kennen, meine Eltern wären erstaunt wenn ich ihnen sagen würde, dass ich den da von Twitter her schon mal gelesen habe.
    Hab mich auch zu wenig über ihn informiert, war einfach nur in dem netten Glauben, er ist ein richtiger Netzi und weiss worum es allen geht, aber anscheinend muss hier mal wieder nur die Kohle passen.
    Frustriert es nicht? Wieviel frag ich mich, wieviel Geld braucht es, bis Menschen lernen, dass es eben gar nichts braucht um das zu erlangen, wonach jeder letztendlich strebt?
    Gute Nacht Lobo #vodafail

  8. cinsosol sagt:

    lol sehr geil XD

  9. Heiko C. sagt:

    Tja, virales Marketing schön und gut… das dumme an einem Virus ist nur, dass es gerne mal bis zur Unkenntlichkeit mutiert.
    Mal sehen ob Vodafone sich wieder von dieser Kampagne erholt, ich denke aber das Attribut «Zensurprovider» wird erst einmal hängenbleiben.

  10. […] gleich mal vorweg, ich hab den Text nicht selber geschrieben, ich hab ihn nur kopiert – von F!XMBR um genau zu sein. Aber er ist einfach so genial, dass ich ihn hier haben wollte. Damit ich die […]

  11. err0r-passiver netzbürger sagt:

    hehe…
    #vodafail

  12. phoibos sagt:

    ach, ich denke, gerade die begrifflichkeit «zensurprovider» ist nur innerhalb der webzwonulligen gesellschaft verbreitet. die masse da draußen interessiert sich leider nicht dafür.

    zumal, wo fängt unser protest denn an, wo hört die zensur auf? cisco, siemens, nokia, yahoo, bahn, lidl, vodafone, die reihe ist endlos…

  13. Chris sagt:

    Erstmal fängt *mein* Protest da an, wo ich es für richtig halte. Zweitens läuft das nicht nur hier auf dem Blog. 😉

    Will sagen: Ich kann vielleicht nicht die Welt verändern. Im Rahmen meiner kleinen Möglichkeiten kann ich aber zumindest etwas tun…

  14. Maschinist sagt:

    Also ich bin kaum älter als Herr Lobo und bin auch Werber. Gelernt habe ich den Beruf in den frühen 90ern, nur bin ich da nicht stehen geblieben — offensichtlich im Gegensatz zu Herrn Lobo und erst recht der ehemals guten Adresse S&F. Ich hatte echt mal überlegt mich bei denen zu bewerben.
    Es ist für mich wirklich traurig. Was hätte man mit EUR 200 Mio. alles tun können…
    Service? Tarife? Freundlichkeit? Nicht machbar! Angeblich…

    Deswegen fang ich aber nicht das Bloggen an, schwurbel mir bestimmt nicht die Haare zu Berge.
    Ich lach mit dem einen und heul mit dem anderen Auge vor mich hin…

    Nach dem rosa– gibt es seit der Zensur-Unterschrift halt noch einen roten Teufel. So what?
    Es gibt mir das «Empowerment» mich mit den grünen und blauen Dämonen zu beschäftigen. Danke Vodafone!
    Wenn mein Vertrag beim grünen Dämon ausläuft werde ich mich in jedem Fall vor Abschluss eines Verlängerungsvertrags darüber informieren und beraten lassen, wie die Zensur im Hause umgesetzt wird. Das sollte jeder tun und jedem seiner Kunden/Freunde empfehlen.
    Dann werden sich die Kunden mit «Empowerment» schon von den SMS-Kiddies unterscheiden, was auch im Umsatz messbar ist. Immerhin ist eine EUR 100 MRD Investition noch irgendwie gangbar zu machen, schon vergessen? Quam vergisst das nie, wurde denen immer wieder richterlich bescheinigt.
    Also mach ich alles, um die Umsatz 2.0-Basis zu ändern und meine Haare nie rot werden zu lassen. Das ist, was ich tun kann — und ich hoffe alle anderen tun das eben so!

  15. vodaland: Das ist Dein Leben!…

    Am Anfang Deines Lebens — keine Angst, Du lebst es eh vergebens — bist Du nackend und ohne Hirn, wie Politik und Industrie Dich schufen. Dein Hirn, an der Pforte abgegeben, brauchst Du hier nicht mehr. Hier ist vodaland. Deine.…..

  16. Chris, Dein vodafone-Vorstand kann schon zum Vorbild einer ‘neuen’, ‘zukünftigen’ Generation taugen. Auch wenn dies für manch anderen die Höchststrafe wäre.

  17. bocklos sagt:

    Nachtrag: Unsere PR-Leute lancieren eine Kampagne, damit alle Kritiker als «Hater» , «Immer-ein-Haar-in-der Suppe-Finder» und «Neider-die-uns-den-Erfolg-nicht-gönnen-Woller» abgestempelt werden. Die Kritik is sowieso unsachlich und brauchen wir daher nicht ernst nehmen.
    Habe eine Idee für neue Werbegeschenke. Wir stellen Blocks her und drucken vorher «Vodafone — Ein Block für Deinen Blog» vorne drauf. So einen witzigen Spruch finden die Blogger bestimmt voll geil. Unsere Agentur sagt, super Idee, aber es muss noch ein Aufkleber für Notebooks mit rein wo «Ich bin Generation Upload» draufsteht und ein Schlüsselband. Für nur 250.000 übernehmen die Produktion und Versand an die Blogger. Boah wird das geil, wenn die auf den nächsten Bloggerkonferenzen alle mit den Blocks, Aufklebern und Schlüsselbändern rumlaufen. Die Telekom wird sich schwarz ärgern!

  18. ist zwar nicht so originell wie die gerade mit immer breiterem Grinsen goutierte, kurzweilige und kluge Tagebuchsatire, aber mein mithin achselzuckender Kommentar zu diesen [und anderen] Un– und Umtrieben selbsternannter Bedeutsamkeitsfürsten]:
    Spreadshirt

  19. Chat Atkins sagt:

    Vodafone bringt jetzt ein kostenloses Online-Spiel heraus: «Schiffe versenken» …

  20. Jochen Hoff sagt:

    In einem Punkt muss ich berichtigen. Sascha Lobo und Nico Lumma sind schon in 2010 fürs Dschungelcamp vorgesehen. Nur der Vorsitzende der Kakerlaken und Spinnengewerkschaft besteht noch auf einer Erschwerniszulage wegen Sascha.

    Ach ist das nicht alles wunderschön.

  21. Tessa sagt:

    Das ist vielleicht bislang mein Lieblingsbeitrag zum Thema, ist das Ganze doch nur mit Humor zu ertragen, und legt zugleich offen, wie viel bzw. wie wenig deutsche Unternehmen und PR-Agenturen vom Netz und besonders vom Werbung im Netz verstehen. Den Nutzern vorzuwerfen, sie wollten für Inhalte nicht bezahlen, ist doch das Pferd von hinten aufzäumen wollen, wenn finanzkräftige Unternehmen gleichsam glauben, Blogs könnten die Engpässe ihrer Werbebudgets beseitigen. Wenn ich das Postfach meines kleinen Blogs betrachte, möchte ich tatsächlich nicht wissen, unter welcher Spam-Last von aufwendig aufbereitetem Pressematerial im Gewand plumper Werbung größere Blogs leiden. Und das stets mit 10 MB Fotomaterial.

  22. […] Vodafail: Der Vorstand spricht […]

  23. Das ist hier doch ein Fake, du bist doch gar nicht der echte vodafone Vorstand! Diesen Beitrag hat bestimmt diese Elisabeth Seeger anonym geschrieben (ihr wisst schon die aus dem vodafone-Blog), die steckt doch hinter der ganzen Vodafone-Verschwörung

  24. hirn_knoten sagt:

    Oh man, denen haste’s aber gegeben! PR-Heinis und Werbe-Dödel. Die wollen wir hier nicht. Die soll’n abhauen und sich ein anderes Internet suchen. Das hier gehört schließlich uns. Schon immer.
    Wo kämen wir denn dahin, wenn hier plötzlich jeder dahergelaufene Scholz and Friends machen dürfte, was ihm grad einfällt? Die wollen doch Geld! Das müssen wir verhindern. Ich finde, solche Inhalte sollte man aus dem Netz löschen. So PR und Werbung, das ist mittlerweile schon ein richtiges Millionen-Geschäft. Da stehen dann Server in Kasachstan oder Indien oder was, und da sind dann so Webseiten drauf wie dieser schreckliche Vodafone-Blog.
    Ich finde, wir sollten eine Liste von solchen Seiten machen und die dann alle sperren. Schließlich darf das Internet kein rechtsfreier Raum sein, in den jeder einfach irgendwas reinschreiben darf.
    Werbung und Geld verdienen, das ist wirklich menschenverachtend. Daher: Stopp Vodafone! Das Boot ist voll, wir wollen niemanden mehr im Internet.

  25. Jacob sagt:

    Eigentlich hatte ich das doch schon alles mit dem Sascha geklärt: Beaking News: Sascha Lobo distanziert sich

  26. creezy sagt:

    27. April 2009 […] Privat habe ich jetzt auch einen Internetzugang.

    hehehe! sähr scheeeeen!

  27. foodhacker sagt:

    Grandios! Wenn Du wuesstest, wie nah das an der VF-Realitaet dran ist.…die sitzen jetzt grad bestimmt ganz ratlos in ihrem Elfenbeinturm und wundern sich, warum solche Kampagnen bei Coca Cola funktionieren, aber nicht bei ihren Geschaeftskunden… 😉

  28. […] Ergänzend sei an dieser Stelle nur noch die vermutlich schönste Persiflage auf den “Fall Vodafone” erwähnt, ein kleiner feiner Text von Christian Sickendieck. […]

  29. […] exzellenten Beiträge von wirres.net (”frau schnutinger macht PR“) und das “Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes” von F!XMBR. Wenn man das liest, dann hat das Ganze ja direkt noch einen Sinn […]

  30. Gütiger Weltenlenker sagt:

    Hier empfiehlt es sich für die Projektbeteiligten, ob von Schurz & Partner und Vaderfone die 3 Monatspackung Rosettosan zu kaufen .….

    Und für diesen käuflichen Aushilfsmohikaner empfehle ich Rosettofix.…..

  31. […] hart es abgehen kann, wenn der Hauch eines Makels entsteht, zeigt die Diskussion um die Vodafone-Kampagne, die über Adnation und die  angeschlossenen Blogger gelaufen ist. Zunächst […]

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