Schlagwort ‘Zukunft‘

Firefox – die nächste Generation

Die Beta von Firefox 4.0 läuft bei mir ohne Probleme und sehr stabil. Bisher hatte ich erst einen Absturz von Adobes Flash Player – der Browser selbst stürzte dabei nicht ab, es erschien lediglich eine Hinweismeldung, ich konnte weiter surfen, nach dem nächsten Neustart funktionierte dann wieder alles wie gehabt. Das Multiprocessing funktioniert also ohne Probleme. Bei Mozilla schreitet die Entwicklung des Firefox 4.0 selbstverständlich voran – die Nightlys lassen sich natürlich jederzeit nutzen, wenn gewünscht. Der Codename lautet Minefield – zwei Entwicklungen versprechen Interessantes:

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Die Piraten im Niemandsland

Europawahl 2009 0,8% 45.071
Bundestagswahl 2009 1,7% 158.585
Landtagswahl 2010 1,5% 119.581

Nach der Bundestagswahl schrieb ich, dass die Piratenpartei ihren Zenit überschritten hat. Nach dem Erdbeben gestern in NRW sehe ich meine Aussage als bestätigt an. Obige Zahlen beziehen sich, um vergleichen zu können, ausschließlich auf NRW. Bei der Europawahl holten die Piraten 0,8% der Stimmen, eine Wahl zum Warmlaufen für das große Ziel, der Bundestagswahl. Bei der Bundestagswahl konnten die Freibeuter eine kleine Sensation feiern, in NRW wurden 1,7% erreicht, landesweit sogar 2,0%. Auf dieser Erfolgswelle konnte man dann nicht mehr segeln, im Gegenteil, die Piraten verschwanden aus der öffentlichen Wahrnehmung.

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CDU/DIE GRÜNEN

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Wer in Deutschland immer noch in Lagern denkt, der ist in der Realität immer noch nicht angekommen. Wer heute immer noch von Rot-Rot-grün träumt, der verkennt die politische Situation im Lande. Nicht nur, dass die Medien eine Rot-Rot-Grüne Koalition unter Dauerbeschuss nehmen würden, aktuell ist das in Brandenburg wunderbar zu beobachten – auch die Grünen verweigern sich weitestgehend dieser Zusammenarbeit. Michael Spreng spricht davon, dass es auf die Grünen ankommt. Das Zünglein an der Waage ist nicht mehr die FDP, sondern es sind die Grünen, so Spreng. Bei den Grünen wird es als Realpolitik verkauft – in Wirklichkeit ist es aber nichts Anderes, als der Verrat am eigenen Wähler. Ich erinnere nur an die Bürgerschaftswahl in Hamburg. Die Grünen sind gegen Ole von Beust in den Wahlkampf gezogen, gegen die Elbvertiefung und gegen das Kohlekraftwerk Moorburg. Ole von Beust ist weiter Bürgermeister der schönsten Stadt der Welt, die Elbvertiefung kommt und Moorburg wird gebaut – das sind Folgen einer Schwarz-Grünen Koalition. Vom politischen und finanziellen Wahnsinn, wie zum Beispiel der Elbphilharmonie einmal abgesehen.

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Erstelle Dein eigenes Buch in der Wikipedia

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Foto: F!XMBR

Es gibt etwas neues von der Wikipedia – und diesmal ist es durchaus positiv. Martin Haase machte gestern per Identi.ca darauf aufmerksam, dass man sich aus Artikeln der Wikipedia nun sein eigenes Buch zusammenstellen kann. Das Buch lässt sich per PDF abspeichern oder in gedruckter Version bei PediaPress bestellen. Das ist ja mal eine spannende Sache. Warum ist darauf noch kein Verlag gekommen? Das neue Spielzeug macht wirklich Spaß.

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Be Google und der Journalismus öffnet seine Tore

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Foto: F!XMBR

Der Axel-Springer-Verlag setzt jetzt auf Paid Content. Soweit, so lächerlich. Wir erinnern uns an die Diskussionen im Vorfeld dieser Entscheidung – Google ist evil, das vermeintlich Böse, welches den Verlagen den Content stiehlt. Wie sieht also der Umgang mit Google nach der Umstellung auf Paid Content aus? Man mag es kaum glauben – aber Google darf selbstverständlich weiterhin den Inhalt der Webseiten indizieren. Heißt für die Nutzer: Die Inhalte des Hamburger Abendblatts oder der Berliner Morgenpost sind weiterhin frei in diesem komischen Internet verfügbar. Es gibt zwei vier Wege, wie die User auch weiterhin die Artikel frei lesen können – sofern sie denn diesen so genannten Qualitätsjournalismus aus dem Axel-Springer-Verlag wirklich lesen wollen.

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Der heutige Journalismus – Realsatire pur

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Foto: F!XMBR

Die Antworten der Legitimisten und Neokonservativen bewegen sich im Medium eines Zeitgeistes, der nur noch defensiv ist; sie drücken ein Geschichtsbewusstsein aus, das seiner utopischen Dimension beraubt ist. Das sind die Worte vom Soziologen und Philosophen Jürgen Habermas. Dieser Satz passt jedoch nicht nur auf die Legitimisten und Neokonservativen, sondern ebenso auf den Journalismus der heutigen Zeit. Verlage, Manger und Redakteure haben seit über einem Jahrzehnt die Zeichen der Zeit verschlafen – das Internet wurde zuerst nicht ernstgenommen, dann dachte man, es reiche weiter zu senden, um nun festzustellen, dass dieses komische Internet seine eigenen Regeln entwickelt hat. Wenn das Hamburger Abendblatt aus dem Axel-Springer-Verlag sich nun in einem Artikel voller Selbstmitleid auf ein Zitat Habermas’ beruft, dann ist das Realsatire pur.

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Bruce Schneier: die Zukunft der Privatsphäre

Bruce Schneier spricht über die Zukunft der Privatsphäre. Via Open Rights Group

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Chromium OS – Die ersten Screenshots

Am Donnerstag hat Google sein Chromium OS, liebevoll auch Chrome OS genannt, als Opensource veröffentlich. Die Netzgemeinde ist bei solchen Geschichten immer sehr schnell, und so gibt es in der Piratenbucht nun ein VMware-Image zum Download. Gestartet werden kann es nicht nur mit VMware, auch mit VirtualBox. Wer selber basteln möchte, kann hier die Nightly Builds im Source herunterladen. Sehen wir hier die Zukunft? Kann durchaus sein – alles läuft über das Internet – der Anwender selbst hat zu Hause nur noch ein Web-OS und den Rechner, der Rest wird bei Google gespeichert. Erschreckend und faszinierend zugleich. Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Jährchen ins Land gehen – vielleicht auch ein paar mehr. Auch bei diesen Screenshots gilt: Klick aufs Bild für höhere Auflösung.

Nachtrag: Jürgen hat noch einmal auf den wunderbaren Artikel von Kristian hingewiesen, ein Blick auf Google, fernab von Google is evil.

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Leistungsschutzrecht — Neue Nutzungsbedingungen auf F!XMBR

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Foto: F!XMBR

1. Das Zitieren der Autoren und deren Artikel auf F!XMBR ist ohne vorherige Zustimmung zukünftig nicht mehr gestattet.
Wer sich zukünftig zwecks Zitaten widerrechtlich an unseren Texten bereichern will, muss damit rechnen, rechtlich verfolgt zu werden. Jeder Autor, der uns zitiert, muss sich ab sofort – selbstverständlich vor dem Zitieren — eine Genehmigung einholen. Diese wird schriftlich erteilt, im Regelfall folgt innerhalb von 24 Stunden das Antwortfax. Gegen einen entsprechenden Obolus pro Zitat ist es anderen Publikationen und Bloggern gestattet, F!XMBR zu zitieren. Das gilt ebenfalls für die Übernahme unserer Überschriften. An einem so genannten Flatrate-Modell wird derzeit gearbeitet.

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13-Punkte-Plan für die SPD


Bulo

1. Bekenntnis: Die SPD steht links der Mitte

Die SPD muss sich endlich wieder dazu bekennen, dass sie links der Mitte steht. In der sagenumwobenen Mitte ist neben der Union kein Platz. Die SPD hat sich zu einer kümmerlichen Kopie der CDU entwickelt. Die Menschen wünschen sich aber keine Kopie von CDU/CSU, sie erwarten zurecht eine Alternative. 1998 ist die SPD nicht wegen der Neuen Mitte gewählt worden, sondern weil die Menschen Helmut Kohl abgewählt haben und Gerhard Schröder einen charismatischen Gegenpart darstellte. Der Begriff links muss endlich wieder eine positive Bedeutung für die Menschen bekommen und darf nicht länger den konservativen Medien als Schimpfwort überlassen werden. Links sein, bedeutet Menschlichkeit, sich mit den Sorgen und Nöten der Menschen auseinanderzusetzen und die Schwachen zu unterstützen. Links sein, bedeutet in erster Linie Mensch sein. Das bürgerliche Lager ist konservativen und altbacken, links liegt die Zukunft der Menschen.

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Warum die Piratenpartei ihren Zenit überschritten hat

PiratenDie Piratenpartei hat gestern einen großen Achtungserfolg erzielt. Aus dem Stegreif 2,0% zu erreichen, das waren 845.904 der abgegebenen und gültigen Stimmen, sind sicherlich ein Grund zum Feiern und sich auch einmal selbst auf die Schulter zu klopfen. Da muss und darf man dann auch einmal gratulieren. Doch was tun, sprach Zeus? Mit dem Ende der Großen Koalition wird die Piratenpartei erhebliche Probleme bekommen, weiterhin als die eine Partei für die Freiheits– und Bürgerrechte zu gelten. Der Erfolg der Piratenpartei wird von der SPD, den Grünen und der Linkspartei genau analysiert werden — selbst die Bundeskanzlerin hat die Piratenpartei in ihrer ersten Pressekonferenz nach der Wahl am heutigen Tage zu Beginn mehrfach erwähnt.

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