Schlagwort ‘Zukunft‘

«Das freie Internet gibt es nicht mehr.» Interview mit dem Deutschlandradio Wissen

Das Deutschlandradio Wissen hat mich zu der Zukunft des Internets befragt, speziell, dass wir immer mehr in kleinen Mikrokosmen leben. Mein Fazit:

Das freie Internet war in den letzten zwei Jahrzehnten eine wunderbare Sache. Wir haben damit wunderbar gelebt, es war wirklich eine tolle Zeit. Aber, das freie Internet ist Geschichte, wie es das Schwarz-Weiß-Fernsehen ist. Das freie Internet gibt es nicht mehr.

DR Wissen: Wir bestimmen, wo du surfst (MP3, 3,4 MB)

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Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme

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Foto: F!XMBR

Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während wir politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen.

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Das Leistungsschutzrecht neu denken

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Das LSR , wie es bisher diskutiert, in erster Lesung in den Bundestag eingebracht wurde, gehört in den Giftschrank. Weder Blogger, Rivva, die Perlentaucher und andere kleine Projekte, noch Google und auch nicht die Verlage und Redaktionen können Interesse an diesem Gesetz haben.

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Die Eiszeit hat begonnen

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Foto: F!XMBR

Für den deutschen Journalusmus hat die Eiszeit begonnen. Nach Informationen des Spiegels hat die Frankfurter Rundschau heute Insolvenz angemeldet. n den USA ist das sogenannte Zeitungssterben bereits weit verbreitet, bei uns ist die Frankfurter Rundschau erst der Anfang.

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Das Versagen des FC Bayern München. Eine schonungslose Abrechnung.

Eines gebietet die sportliche Fairness vorab: Herzlichen Glückwunsch an den FC Chelsea zum Gewinn der Champions League. Die Mannschaft als Spielzeug des Roman Abramowitsch, die Spieler als Milliardärstruppe zu bezeichnen, wird den Tatsachen nicht im Ansatz gerecht. Als wenn die Spieler in Madrid, Barcelona oder auch München weniger Geld als in London verdienen würden. Wer gestern Abend gesehen hat, wie Didier Drogba Bastian Schweinsteiger in den Arm genommen hat, der hat einen großen Sportsmann gesehen, der im größten Triumph eine große Geste gezeigt hat. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich Bayern-Fan wurde: Bekanntlich komme ich aus Osnabrück, da gibt es den VfL, natürlich braucht es da auch als Fußballfan, als aktiver Steppke einen Erstligaclub. Anfang der Achtziger liefen aber auch alle Schulkollegen mit HSV-Trikot über den Schulhof. Schon damals schlug mein Herz für die Schwächeren — ich habe mich dem HSV verweigert, wendete mich dem FC Bayern zu, wurde ausgelacht, bin dabei geblieben. Seitdem schlägt mein Herz rot.

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Captain Obvious bei der SPD zu Gast

White Star Line

Captain Obvious hat mal wieder zugeschlagen. Innerhalb der SPD scheint es manchen Parteioberen zu dämmern, dass es nicht ausreicht, sich den Wählerinnen und Wählern als kleine Schwester Angela Merkels anzupreisen. Wie der Spiegel berichtet, will sich Sigmar Gabriel schärfer von der Union abgrenzen. So soll der SPD-Chef gesagt haben: «Politik muss Alternativen definieren, sonst kann sie abdanken.» Das ist im Übrigen im Kern die gleiche Kritik, die ich gestern bei den Piraten angebracht habe.

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Post-Privacy-Fetischisten sind keine Piraten

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Liebe Piraten,

normalerweise würde ich ja ob der Realsatire, würdet Ihr die Schramm und ihr Gefolge in den Vorstand wählen, laut lachen. Ich glaube, ich hätte dann jeden Tag etwas über die Piraten und den Spackeria-Wahnsinn zu schreiben. Da kann das Leben als Blogger schon verdammt lustig sein. Doch darauf verzichte ich liebend gerne. Der Punkt ist:

Die Piraten sind als Alternative derzeit alternativlos.

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Was war nur schiefgelaufen?

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Die ersten Herbststürme erreichten Berlin. Innenminister Christopher Lauer saß in seinem Dienstwagen und wurde von seinem Chauffeur ins Schloss Bellevue gefahren. Lauer dachte zurück, an die letzten Jahre, den Kampf, Erfolge und Niederlagen. Er lächelte: 22 Jahre waren es jetzt her, seit er und 14 weitere Mitstreiter in das Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen waren. Politische Sensation wurde es damals genannt, eine Protestwahl, eine Eintagsfliege. Doch die Piraten hatten alle Kritiker Lügen gestraft. 2013 erreichten sie bei der Bundestagswahl 5,4% und zogen in den Deutschen  Bundestag ein. Die gleichen Experten, die zwei Jahre zuvor die Piraten als Eintagsfliege bezeichnet hatten, erklärten im Oktober 2013 warum die Piraten die neue fünfte Kraft im Parteienspektrum seien, nachdem die FDP pulverisiert wurde. Lauer blieb in Berlin Abgeordneter — erst vier Jahre später sollte seine große Bundestagskarriere beginnen.

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Herr Rösler, zurücktreten bitte!

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Philipp Rösler, derzeit noch Bundesgesundheitsminister, ist Favorit auf dem Posten des FDP-Vorsitzenden. Wie bereits dargelegt, wird der Spross Westerwelles und die restliche Boygroup die FDP nicht wirklich zu neuen Ufern führen, das hat Jens bei den NachDenkSeiten auch noch einmal deutlich gemacht. Wie verkommen der Politiker Philipp Rösler bereits ist, zeigt die von ihm gestellte Bedingung, unter der er FDP-Vorsitzender werden will: Er möchte von Rainer Brüderle das Wirtschaftsministerium übernehmen. Als Grund wird von unzähligen FDP-Mitgliedern und ebenso vielen Journalisten argumentiert, Rösler müsse sich profilieren können. Entschuldigung. Wie bitte?!?

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Die FDP bleibt die FDP — auch unter Bahr, Lindner und Rösler

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In und über die FDP wird derzeit viel diskutiert. Dass Guido Westerwelle sich als Parteichef nicht mehr halten kann, war spätestens seit den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz klar. Neue Hoffnungsträger werden gesucht, und scheinen gefunden: Daniel Bahr, Landesvorsitzender der NRW-FDP, Christian Lindner, Generalsekretär, und Philipp Rösler, Bundesgesundheitsminister, gelten als die neuen Hoffnungsträger der selbst ernannten Liberalen. Warum eigentlich? Es sind junge Politiker, die im System Westerwelle groß geworden sind, das System Westerwelle von Kindesbeinen aufgesogen haben. Bahr, Lindner und Rösler stehen für das gescheiterte System Westerwelle, wie keine anderen Politiker innerhalb der FDP. Mit den neuen Hoffnungsträgern der FDP wird es keine neue FDP geben. Die drei jungen Herren werden den alten, gescheiterten Weg fortsetzen.

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Liebe Paywall, Du kannst mich mal!

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Foto: F!XMBR

Hey Paywall,

wir haben lange nicht mehr miteinander gesprochen. Es ist mir auch egal, ob Du für die Verleger erfolgreich bist, oder nicht. Im Moment wird halt ein politischer Kampf gekämpft, und ob sich Schwarz-Gelb nun kaufen und unter Druck setzen lässt, oder auch nicht — who cares. Du und Deine Verleger, Ihr habt schon verloren. Ihr führt einen Rückzugs– und Rechtfertigungskampf. Dass Ihr dabei jegliche Moral verloren habt, ist Euer Problem, nicht meines. Politische Mehrheiten ändern sich — und solltet Ihr es tatsächlich schaffen, unsere Demokratie und Meinungsfreiheit ein stückweit abzubauen, hoffe ich stark, dass dies dann korrigiert wird. Ich bin halt ein unerschütterlicher Optimist. Weißt Du, liebe Paywall, seitdem Du beim Abendblatt, der Berliner Morgenpost, der Financial Times oder der New York Times eingezogen bist, habe ich Dich und Deine Auftraggeber nicht mehr verlinkt. Warum sollte ich auch? Du möchtest mich nicht als Leser und meine Empfehlung? Ich kann das akzeptieren. Natürlich kommen gerade im Web 2.0 durchaus Links zu Dir an, sei es über Twitter, Facebook oder wie die Dienste alle heißen. Und soll ich Dir Etwas verraten? Ich stehe dann nicht vor einer Schranke. Wie ich das anstelle? Nun, im Gegensatz zu Dir kenne ich das Netz, seine Möglichkeiten und großen Chancen. Auch wenn mir viele Dinge nicht gefallen, so besteht mein Internet hauptsächlich aus positiven Dingen. Jeder Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, was auf seinem Bildschirm erscheint — das gilt nicht nur für die Twittertimeline, sondern für alle Inhalte. Du, liebe Paywall, erscheinst garantiert nicht auf meinem Bildschirm.

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