Schlagwort ‘Zitat‘

spätrömische Dekadenz und die Folgen: Heiner Geißler über Guido Westerwelle

«Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat.» Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei «ein Esel Bundesaußenminister geworden.»

ntv

Bild: Bulo, SZ: Die Rabatt-Könige der FDP, Griff ins Klo des Tages: Guido Westerwelle, Wie sich alle mit HartzIV verrechnen

Anmerkung: der 1930 geborene Heiner Geißler, der u.a. Philosophie studierte, kann sich sicher mal einen kleinen Lapsus leisten, den Deutschen Korinthenkackern bieten wir jedenfalls keine Plattform, die allenfalls Grammatik– und Wortgleichungen verinnerlicht haben, jedoch jedwede Inhalte missen lassen. Schleicht euch!

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Zitat des Tages: Jutta Ditfurth

Dem Adel besondere Fähigkeiten zuzuschreiben «ist untertänig, kleinbürgerlich und passt zu den entsolidarisierten, sich ihrer selbst nicht mehr bewussten Arbeitern, die bei Schaeffler und Porsche ihren Kapitaleignern schluchzend um den Hals fallen, anstatt sie zum Teufel zu jagen», schreibt die Soziologin, die das «von» bereits in jungen Jahren aus ihrem Namen gestrichen hatte.


Jutta Ditfurth
in der taz taz als Reaktion auf des Deutschen Michels wiederentdeckte Liebe zum Adel in Führungsposition.

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Liebe Perlentaucher

Auch wenn die FAZ das Internet offensichtlich nicht versteht und gerne im eigenen Saft schmort, freue ich mich darüber, zitiert und verlinkt zu werden — wie auch schon Thomas Hürlimann. Ich beginne hier jetzt garantiert keine Diskussion über den Elfenbeinturm in dem sich mancher Journalist wähnt — bis auf das eine oder andere Blog, vielleicht noch das Feuilleton, sollte man den — meiner Meinung nach — Rechtsausleger deutscher Publizistik links liegen lassen.

Lasst Euch von von der FAZ und auch der SZ bitte nicht unterkriegen. 😉

Weiterlesen: »Liebe Perlentaucher«

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Die wahre Identität von Lanu, strappato und hockeystick

Hademar Bankhofer hat heute Lanu, strappato und hockeystick geoutet:

Ja, und diese Intrige war drei Jahre vorbereitet worden — von Medizinjournalisten, von Wissenschaftlern, und es dürften auch ein oder zwei Pharmaunternehmen beteiligt gewesen sein.

Wir halten also fest: Lanu ist in Wirklichkeit bloggende Journalistin und strappato und hockeystick sind im wahren Leben von BASF und Merck bezahlte Wissenschaftler. Endlich, das wurde auch einmal Zeit, dass diese Wahrheit jemand ausspricht. 😉

Es könnte natürlich auch sein, dass Stefan Niggemeier nur bloggender Pharmareferent ist. 😀

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Der Amoklauf in Stuttgart und die Folgen

Die nächsten Wochen werden schlimm, ganz schlimm. Es ist wirklich schon grausam genug, dass bei einem Amoklauf nahe Stuttgart 15 Menschen getötet wurden. Ein Spiegelbild unserer Gesellschaft wird es aber erst, wenn nun wieder unsere zumeist konservativen Hardliner in der Politik den Tod dieser Menschen für ihre Zwecke ausnutzen werden. Schließlich befinden wir uns im Wahlkampf. Ich muss hier jetzt keinen Link setzen, die Medien werden willige Helfer sein. Schon kurz nachdem die ersten Meldungen publik wurden, liefen die ersten Counter-Strike-Bilder über n-tv. Ich weiß nicht, was mich fassungsloser macht: Ein junger Mensch, der 15 anderen Menschen tötet oder das Ausschlachten dieser Tat durch die Politik, begleitet, nicht kritisch hinterfragt, durch die Journaille. Die katholische und evangelische Sekte lassen wir mal außen vor. Counter-Strike, Internet – was auch immer, der Zustand unserer Gesellschaft hat mit alldem natürlich nichts zu tun. Ich behaupte das Gegenteil.

Weiterlesen: »Der Amoklauf in Stuttgart und die Folgen«

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Zitat des Tages

Essentially, it takes a woman who serves in, is responsible for, is complicit in, you pick the words, in the deaths of at least 300 Jews — and her big secret shame is that she’s illiterate.

Mark Weitzman, Leiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums in New York über den Film Der Vorleser. Kate Winslet wurde für ihre Rolle in diesem Steifen gerade mit dem Oscar ausgezeichnet.

Alle Oscar-Gewinner können hier nachgelesen werden.

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Der Dorian Gray des Web 2.0

Clap-MagazinSeit 10 Minuten halte ich das neue Clap-Magazin in Händen. In der Titelgeschichte wird ein junger Mann porträtiert, der — höflich ausgedrückt – sehr streitbar und diskussionswürdig in Erscheinung tritt: Ehssan Dariani. Und auch nach dieser Begegnung, bleibt — wie schon so oft in der Vergangenheit – nur noch das Prinzip Hoffnung. Am Ende könnte aus dem selbstverliebten Dorian Gray vielleicht ein sympathischer Peter Pan werden, schließt die Clap-Redaktion ihren Artikel über den mittlerweile mehrfachen Millionär. Dass es dazu nicht kommen wird, dafür sorgt Ehssan Dariani auch in diesem Artikel selbst. Er gibt zu Protokoll:

Gut gebildete, intelligente Leute sollten die Pflicht dazu haben, Kinder zu bekommen und dies nicht der Unterschicht überlassen.

Aus manch kleinem, hässlichem Entlein wird ein wunderschöner Schwan – aus dem Dorian Gray des Web 2.0 wird aber niemals ein sympathischer Peter Pan werden. Ich glaube, es kann für einen Journalisten kaum etwas Dankbareres und Schöneres geben, als Menschen wie Ehssan Dariani zu interviewen. Man lässt sie einfach reden und irgendwann fällt die Maske.

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humanisme

Zu allen Zeiten haben die Kleinen für die Dummheit der Großen büßen müssen.

Jean de La Fontaine

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Der Vollständigkeit halber

Das Abendblatt hat heute einen per Google recherchierten Twitter-Artikel veröffentlicht. Online wie auch Print.

Und Chris meint: «Twitter ist der Höhepunkt des Seelenstriptease — welcher Twitterer will denn noch ernsthaft um die Privatsphäre kämpfen oder für den Datenschutz eintreten, wenn er selber weitaus mehr in die Welt bläst, als Schäuble, Bush & Co. jemals wissen wollen?»

Danke an Cem für den Hinweis. :)

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#fail

Michael Glos war nie mehr als eine Verlegenheitslösung im Kabinett Merkel. Als der so genannte Superminister und fest eingeplante Edmund Stoiber Angela Merkel absagte, war Michael Glos die zweite Wahl im Amt des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie.

Chris97 — Wie Angela Merkel die Zukunft dieses Landes gefährdet

und was jenseits der «klassischen» Ziele der Frauenbewegungen liegt, ist dies: Die Emanzipation, für die so viele Frauen gekämpft haben und noch kämpfen, ist kein «weibliches» Thema der Gut, sondern liegt im Interesse aller. Auch von uns Männern.

bozinsky – Kommentar auf Who is named?

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Zitat des Tages

Eine Zeitung ist keine politische Partei. Keine Kirche. Journalismus muss aus einer festen Haltung heraus kommen. Und dann ist er ein Handwerk. Ideologie passt nicht dazu — und Ideologie ist, wenn man immer schon vorher weiß, dass man selber Recht hat und die anderen alle Unrecht.

Jakob Augstein auf F!XMBR. Die Vorgeschichte:

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