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Firefox 4 und FreeBSD

Firefox 4 ist in aller Munde und für Windows bzw. Linux findet man auch entsprechende Pakete online. Anders schaut es hierbei bei FreeBSD aus, wer da die Vorzüge der vierten Version genießen möchte, der muß selbst Hand anlegen. Zumindest wenn man ein 64Bit System sein eigen nennt, kann man auf ein vorkompiliertes Paket zurückgreifen, dieses findet man auf bsdforen.de. Ein pkg_add name_des_pakets.tbz installiert dieses dann bzw. verweist auf fehlende Abhängigkeiten, die dann noch zuvor installiert werden müssen.

An alle anderen richtet sich diese Anleitung, wobei die Erstellung keine Hexerei ist, man muß nur den Port herunterladen, ein make install initiieren und ein wenig warten. Voraussetzung ist ein installiertes FreeBSD Betriebssystem mit X und devel/subversion.

Als erstes installiert man subversion, entweder indem man in das entsprechende Verzeichnis navigiert und mittels make install den Bau startet oder seitens portmaster devel/subversion. Nach der Installation von subversion lädt man den Port herunter  svn co https://trillian.chruetertee.ch/svn/freebsd-gecko/branches/experimental/www/firefox/ wechselt in das Verzeichnis von firefox, startet mittels make install den Bau des Ports und kann im Prinzip beim darauffolgenden Dialog alles auf default belassen. In der Zwischenzeit dürfte ein Tee, sowie eine Zeitung sicherlich die dahinschwindende Zeit gepflegt überbrücken.

 

Zusammenfassung (Befehle als root ausgeführt):

cd /usr/ports/devel/subversion && make install clean

cd /usr/ports/www

svn co https://trillian.chruetertee.ch/svn/freebsd-gecko/branches/experimental/www/firefox/

cd firefox-devel && make install clean

 

 

 

 

Bild: F!XMBR, Quellen: Foxkeh und FreeBSD

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Opera 11

Wie man sieht, blieb optisch alles beim alten, unter der Haube tat sich jedoch viel. Herausragendste Neuerung dürften die inzwischen bei der Konkurrenz üblichen Erweiterungen sein. Opera bot bis dato einzig Widgets, deren Nutzen in der Praxis sich mir bis heute nicht erschließen. Unter Opera Extensions findet man zum jetztigen Zeitpunkt 201 Erweiterungen. Erstellt werden diese wie üblich in HTML(5), CSS und Javascript.

Darüber hinaus kann man nun mittels Tab Stacking Tabs stapeln, d.h. man zieht einen Tab auf einen anderen und erstellt somit eine Gruppe von Tabs. Anheften von Tabs, wie auch in Firefox 4 und Chrome usus, ist nun ebenso möglich, Mail-Klient und Feed-Reader wurden überarbeitet, etc. pp. Opera 11 ist insgesamt wie gewohnt recht flott und funktionell, allerdings entdeckt man wenig tatsächliche Neuigkeiten, sondern mehr den durchaus geglückten Versuch zur Konkurrenz aufzuschließen. Höher, schneller, weiter … aber kaum mehr, letztendlich also eine gelungene Produktpflege.

In der Praxis jedoch erweist sich Opera mehr denn je als Nachzügler, oft funktionieren diverse Seiten nur fehlerhaft, einige gar überhaupt nicht. Das ist sicherlich nicht das Problem von Opera per se, aber im WWW entscheidet eben der Interpreter mit der größtmöglichen Kompatiblität und viele Webdesigner präferieren wie anno tobak heutzutage auch leider wieder einmal nur bestimmte Browser — damals den Internet Explorer, heute Firefox und Google Chrome. «It sucks less …» trifft auf Opera heutzutage nur noch bedingt zu.

Bild: F!XMBR

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Hurra, wir haben ein Internet Manifest

Mit einem Manifest erklärt man sich, gibt seine Absichten preis, aus dem Munde der Initiatoren wirkt das jedoch ob vielerlei Gründe oftmals mehr als zynisch. Dieses Internet Manifest nun wurde von Leuten ersonnen mit denen sich der Rest dieses Internets im Prinzip gar nichts assoziiert wissen möchte bzw. denen diese Leute teils völlig unbekannt sind. Die Berliner Lobby hat zwar viele willfährige Follower, doch recht wenige Freunde bzw. Kontakte in diese Szene, die abermals herhalten muß für biedere Absichten. Kauf mich … ist der gemeinsame Nenner jener, Kauf mich … auch hier Aufhänger und gemeinsam erklärtes Ziel.

Weiterlesen: »Hurra, wir haben ein Internet Manifest«

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Deutschland hätte noch Bedeutung in heutiger Zeit

… wenn denn nicht seit ehedem Blockwarte jedweder Couleur den Rest der Bevölkerung geiseln würden. Sei es nun der altbekannte Orthographie-Fetisch jener Gesellen, die gemäß dem Credo außen hui, innen pfui dahinvegetieren und Inhalt per se nur vom Hörensagen kennen oder sei es beispielsweise jener, der mit Argusaugen gewappnet die Wikipedia überwacht und nicht nur Löschanträge mannigfaltiger Art wirkt, sondern auch jene eiliger Natur — wenn der Hafer besonders hart sticht, vom Inhalt dennoch auch dort keine Spur. Ja Deutschland hätte dann vielleicht noch irgendeine Art von Bedeutung. Stattdessen vollzog man die Wandlung vom einstigen Land der Dichter und Denker, zum berüchtigten Land der Richter und Henker und letztendlich siecht man als geistiges Prekariat dahin, erfreut sich an TV, Fußball, Stammtisch und sinnbefreiten Aktivitäten Web2.0-beseelter Abgründe — den Blockwart, den vergaß man jedoch nie …

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