Schlagwort ‘Wolfgang Clement‘

Wenn Politik auf den Axel-Springer-Konzern trifft

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Foto: F!XMBR

Erinnert sich noch Wer an Karl-Theodor zu Guttenberg? Er war der Shootingstar der deutschen Politik, die Menschen vergötterten ihn, die Medien liebten ihn, insbesondere die Bild-Zeitung aus dem Axel-Springer-Konzern. Während der Plagiatsaffäre, als es langsam aber sicher zu Ende ging, traf sich zu Guttenberg, Gerüchte sprechen von täglich, mit einem journalistischem (PR-) Beraterteam. Bild-Chefredakteur Diekmann gehörte zu diesem Team. Dann fiel zu Guttenberg.

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Ein ganzer Kerl dank Chappi

Ein ganzer Kerl dank Chappi

Als ich heute Mittag das Interview mit Wolfgang Clement gelesen habe, musste ich nicht einmal mehr mit dem Kopf schütteln. Entsetzung, Verachtung, Fassungslosigkeit — schon viele Dinge kamen mir bei Wolfgang Clement in den Kopf. Mit seinem Verhalten nach dem Parteiordnungsverfahren und seinen heutigen Worten ist der Mann nur noch ein schlechter Treppenwitz in der deutschen Geschichte. Die Theatralik der Entmannung bis hin zu den verfassungsrechtlichen Fragen der SPD-Beteiligungen an den Medien, da kann man einfach nur noch drüber lachen. Wenn man bedenkt, dass da ein Mann spricht, der diese Dinge fast 40 Jahre mit aufgebaut hat und diesen Voraussetzungen seine Karriere verdankt. Wer soll den Mann noch ernst nehmen? Es bleibt das Unverständnis darüber, dass dieser Mensch einmal an verantwortlicher Stelle in der deutschen Politik sass. Oder auch nicht: Die gesamte Politik von Schröder, Steinmeier und Müntefering manifestiert sich in der Person Wolfgang Clements. Auch ohne Parteibuch ist Wolfgang Clement die SPD, die SPD unter Müntefering und Steinmeier gleich Wolfgang Clement. Ganze Kerle danke Chappi… 😉

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Clement geht

Nachdem er über Jahre in der SPD maximalen Schaden angerichtet hat. Seine Austrittserklärung ist an Anmaßung und Arroganz — ganz dem großen Vorbild — nicht zu überbieten. Wolfgang Clement ist damit — Gott sei es gedankt — Geschichte. Ohne Parteibuch ist er für die diverse Kreise genauso uninteressant wie es ein Oswald Metzger mittlerweile ist. Aber ich bin mir sicher, dass sein zerstörerisches Wirken innerhalb der SPD, gegen unser Miteinander, gegen dieses Land, gegen die Menschen weiter erfolgreich fortgeführt wird. Franz Müntefering, Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück oder auch Nachwuchs-Talent Johannes Kahrs sind geradezu prädestiniert für diesen Bereich. Das haben sie bereits eindrucksvoll bewiesen. Zum Abschied Wolfgang Clements noch einmal das Clement unser. *winkt* 😀

Clement Christus

Clement unser in der SPD,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Hartz IV-Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Wasser und Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns in den Neoliberalismus,
und erlöse uns von sozialer Gerechtigkeit.
Denn Dein ist Hartz IV und die Agenda 2010 und die Armut in Ewigkeit.
Amen.

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Mission accomplished

Wolfgang Clement bleibt eines der Aushängeschilde, der Gesichter der SPD. Alles andere hätte auch überrascht. Mit Müntefering und Steinmeier sind zwei Gleichgesinnte an der Spitze, die den Selbstzerstörungsknopf schon vor langer Zeit gedrückt haben. Was für eine Partei…

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der alte Mann und die SPD

Der frühere NRW-Ministerpräsident und Ex-SPD-Vize greift in einem Beitrag für die Zeitschrift Cicero die Haltung seiner Partei in der Atomenergie-Debatte erneut an und wirft ihr fehlende Meinungsfreiheit vor.

rp-online

Ich glaube Ypsilanti in Hessen packt das schon alleine, ähnlich dem Kapitän Enternix in Asterix, welcher sich im Angesicht drohender Gefahr selbst versenkt. Abseits der Litanei eines alten Mannes hat es doch schon etwas von Ironie, wenn dieser gerade bei Cicero von fehlender Meinungsfreiheit spricht und jenen Mann als Rechtsvertretung beschäftigt, welcher eben dieses Magazin in der Pressefreiheit beschnitt. Es sind doch nur ein paar Hanseln, die mich kritisieren., so Otto Schily damals.

Fehlende Meinungsfreiheit also bei den Genossen? Hat diese je jemand vermißt? Bei diesem Hühnerhaufen und den zahllosen Hahnenkämpfen? Fehlende Menschlichkeit, fehlendes soziales Engagement, der verlustig gegangene linke Habitus — ja diese Dinge die fehlen in der Tat …

Bild: Wikipedia

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Clement zeigt mal wieder sein wahres Gesicht — Nun fordert er totalitäre Parteistrukturen

Beck VoldiVon Wolfgang Clement sind wir einiges gewohnt. Es verwundert bei dem Herrn auch nicht, dass er Mitglied im Konvent für Deutschland ist — meiner Meinung nach sollte diese Vereinigung vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Nach der letzten turbulenten Woche war klar, dass sich der Herr — der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, schon mal Parasiten nennt — auch in seiner neuesten WELT-Kolumne mit dem eigenen Fall beschäftigt. Selbstreferentiell nennt man das bei uns Bloggern. Und auch war zu erwarten, dass er wieder die Hessen-SPD angreift und wieder den Atom-Freund gibt, harmlos ausgedrückt. Wolfgang Clement strahlt halt gerne — und da er ob seines hohen Alters wohl nicht mehr lange auf diesem Planeten weilt, ist es ihm wohl egal, was die Zukunft bringt und was er unseren Kindern hinterlässt. So war er, so wird er immer sein. Nun aber macht er zusätzlich mit einem neuen, alten Vorschlag von sich reden.

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Warum der Fall Clement nichts mit Meinungsfreiheit zu tun hat

Beck VoldiWolfgang Clement ist heute vor die Presse getreten und hat praktisch das wiederholt, was seine Freunde in den Medien seit Tagen herunterbeten: Auch für ihn gelte die Meinungsfreiheit. Daran ist erstmal nichts auszusetzen — selbstverständlich gilt auch für den Mann die Meinungsfreiheit, der die Schwachen dieses Landes in Not und Elend gestürzt hat, sie schlussendlich verhöhnt und beleidigt hat. Die Meinungs– und Pressefreiheit ist eines der höchsten Güter unseres Landes — und doch findet sie dort ihre Grenzen, wo der Einzelne in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt wird. Das Persönlichkeitsrecht, die Ehre des Einzelnen wird vom Bundesverfassungsgericht höher angesehen, als die Meinungs– und Pressefreiheit. Das aber nur am Rande — im Fall Wolfgang Clement geht es mitnichten um Artikel 5 des Grundgesetzes. Wolfgang Clements medialer Feldzug war geschickt geplant: Indem er sich auf etwas Selbstverständliches berufen hat, erfuhr er viel Zustimmung. Ein eigenständiges Denken der meisten sogenannten Journalisten war und ist nicht zu erwarten — und so wurden mal wieder Täter und Opfer vertauscht. Aus Wolfgang Clement wurde das Opfer — die SPD wurde zum Täter. Indem den Menschen etwas Selbstverständliches präsentiert wurde, verloren diese den Kern der Auseinandersetzung aus den Augen.

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Unser täglich «Clement unser»

Clement Christus

Clement unser in der SPD,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Hartz IV-Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Wasser und Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns in den Neoliberalismus,
und erlöse uns von sozialer Gerechtigkeit.
Denn Dein ist Hartz IV und die Agenda 2010 und die Armut in Ewigkeit.
Amen.

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Zitat des Tages: Wolfgang Clement

In dem Verfahren “haben meine Bochumer Freunde, die mich mit innigster Herzlichkeit verfolgen, gesagt, die Agenda 2010 sei menschenverachtend”, so der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident. Und weiter: “Das kann doch jemand wie ich nicht stehen lassen.

tagesschau

Clement verteidigt sich und der Grund für die ganze Aufregung: es gab da ein paar Genossen die tatsächlich wagten ihm die Stirn zu bieten und dann auch noch dieses elende Gejammer des Volks. Wie können die nur, diese Unwürdigen … auf die Knie. 40 Jahre Genosse! Wen zur Hölle kümmert diese Arbeiter die 40 Jahre buckelten und beinahe im Armenhaus landen? Eben und Volkes Stimme? Wtf? Alle unwürdig, Parasiten. Hinfort mit euch, Clement ist der Mann den die SPD so dringend benötigt. Und die schreien da Zeter und Mordio ob solcher Kleinigkeiten. Lachhaft und außerdem war das alles nur irgendwie Gaudi pur, von wegen Volkes Stimme — da will sie nun keiner hören. Er wird halt fortwährend mißverstanden. Böse Medien, böses Internet, böser Mob — sind halt alle unwürdig. Laßt den Mann doch endlich in Frieden!

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Presseschau zum Fall Clement

Die SPD am Ende

Sich in dieser Gemengelage einen herauszufischen, von dem bekannt ist, dass er mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält, das grenzt an Heuchelei. Wir die Guten, Clement der Schlechte. So läuft es nicht. Für die aktuelle Misere der SPD kann Clement nichts, die aktuelle Parteiführung aber sehr wohl.

Wenn Thorsten Denkler von der SZ denkt, fange ich meist laut an zu lachen — oder schüttele einfach nur noch mit dem Kopf. Der gute Herr ist meine Meinung nach eines der Sturmgeschütze des Neoliberalismus. Die altbekannten Plattitüden, die Agenda 2010, alles toll — Denkler macht vor nichts halt. Er könnte auch die Presseerklärungen der INSM veröffentlichen — diese hätten wohl den gleichen Inhalt wie seine Artikel. Denkler, so scheint es, ist einer der wichtigsten Steigbügelhalter dieser eiskalten Gesellschaft. Offenbar ein Überzeugungstäter wie Wolfgang Clement.

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Clement und die SPD — Trennung in gegenseitigem Einvernehmen?

Die persönliche  Abizeitung des ehemaligen Superministers, Wolfgang Clement, meldet, dass dieser kurz vor dem Rausschmiss aus der SPD steht.

Die SPD in Nordrhein-Westfalen wird den Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement nach Medieninformationen aus der Partei ausschließen.

Clement wird dagegen klagen, es gib ein Hin und Her — und zum Schluss fallen sich alle freudestrahlend in die Arme. Kann natürlich aber auch sein, dass Clement nun seiner wahren Bestimmung folgt — der FDP. Wie dem auch sei. Für die SPD ist es Wählerfang, für Clement Werbung in eigener Sache. Beide werden dabei gewinnen.

Clements Sozialschmarotzer
Wahre Worte von Günter Wallraff
Der Konvent für Deutschland und unsere Verfassung
Die SPD — Ein Hort des Neoliberalismus
Der Trick mit den Arbeitslosen

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