Schlagwort ‘Wirtschaftswissenschaften‘

vom Leben

Wo ist es heute das vielgeschätzte Leben oder gar die Idealform — Bohème? Wo ist dieser schillernde, verrückte Teil — wo sind diese Bestandteile die Leben erst farbig, lebenswert gestalten? Manch einer findet diesen Teil des Lebens für sich ganz persönlich, andere — beispielsweise die Web2.0-Kaufleute — versuchen diesen Traum zu verkaufen, wieder andere vermeinen mit irgendeinem obskuren Kraut zu diesem Ziel zu gelangen. Allen gemein ist der Wunsch zumindest auf Zeit der Tristesse des Alltags einmal zu entfliehen, den konservativen Panzer aufzubrechen, welcher mehr und mehr das werte Leben einengt, den Odem des Lebens einmal mehr in vollen Zügen zu genießen.

Die diversen Zäsuren von Zeit zu Zeit: Kriege, Wirtschaftskatastrophen etc. pp. sind Warnsignale einer kollabierenden Gesellschaft. Doch wie lang ist es Mensch noch möglich diese Dinge wegzustecken? Ist Mensch tatsächlich derart anpassungsfähig? Schichtarbeit, Nachtschicht, permanente Leistungsforderungen in immer früherem Alter, usw. Darüber hinaus wird der notwendige Puffer, welcher Mensch absichert, mehr und mehr zersetzt. Vielfältige neue Formen der Arbeit spalten Familien, eine gestiegene Mobilität zerreißt die letzten verbleibenden Kontakte endgültig. Selbst die Freizeit des Einzelnen wird mehr und mehr auf eine harte Probe gestellt. Der Mensch verliert mehr und mehr selbst in der Freizeit die Fähigkeit zu entspannen, vielmehr ist es schon eine Kunst für sich, eben diese entspannenden Momente zu erlangen.

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