Schlagwort > Werbung

Google Propaganda

via Fanboy

Google’s japanische Antwort auf Datenschutz-Bedenken in puncto Streetview. Nett gemacht, aber derlei Blendwerk lenkt imho von der eigentlichen Problematik ab.

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vor dem Manifest ist nach dem Manifest

via Youtube; Monty Python and the Holy Grail

… oder wie @tante zuvor meinte :D

Vision; Manifest

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Hurra, wir haben ein Internet Manifest

Mit einem Manifest erklärt man sich, gibt seine Absichten preis, aus dem Munde der Initiatoren wirkt das jedoch ob vielerlei Gründe oftmals mehr als zynisch. Dieses Internet Manifest nun wurde von Leuten ersonnen mit denen sich der Rest dieses Internets im Prinzip gar nichts assoziiert wissen möchte bzw. denen diese Leute teils völlig unbekannt sind. Die Berliner Lobby hat zwar viele willfährige Follower, doch recht wenige Freunde bzw. Kontakte in diese Szene, die abermals herhalten muß für biedere Absichten. Kauf mich … ist der gemeinsame Nenner jener, Kauf mich … auch hier Aufhänger und gemeinsam erklärtes Ziel.

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Greenpeace demystifiziert den Werbespot eines Energieversorgers

via Greenpeace Youtube-Channel

Mit einer ganz eigenen Version des aktuellen RWE-Image-Spots startet Greenpeace heute eine Kampagne gegen sogenanntes Greenwashing durch Atomkonzerne. Dabei nutzen Unternehmen Werbung und Marketing, um sich ein grünes Image-Mäntelchen umzuängen.

greenpeace

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generation upload

via dem unvergleichlichen beetlebum, creative commons

… worum gehts? Um Werbung, hippe Menschen, usw. :D

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Und plötzlich sitzt Du zwischen 150 Werbern

RemixEigentlich wollte ich am Donnerstag nur ein wenig beim Technik- und WLAN-Aufbau für die Remix 09 helfen. Doch dann waren noch Kleinigkeiten am Freitagmorgen zu erledigen, ein Kaffee wartete auf das Team – und kurz vor Beginn stand ich dann am Check-in und empfing die Besucher. Dann kurz Zur Arbeit, 2 Tage Urlaub beantragt, die wurden tatsächlich genehmigt, und schon war ich bis zum Sonnabend mitten drin: Umgeben von 150 Werbern verbrachte ich 3 Tage im Museum für Hamburgische Geschichte. Aus Sicht des Orga-Teams war es ein klasse Veranstaltung. Es hat Spaß gemacht. Jeder konnte sich auf den anderen verlassen, es gab keine größere Schwierigkeiten und wenn wir mal gebraucht wurden, hatten wir innerhalb weniger Minuten wieder alles im Griff. Das Team war grandios.

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Zitat des Tages: Micropayment

Stellvertretend für all die Marktschreier, die immer wieder diese Wundertüte Micropayment auspacken und als Rettungsanker für die Medien im Internet sehen, ein Satz von meedia.de:

Paid Content kann funktionieren als Bestandteil einer Flatrate, die Medien-Anbieter und -Distributoren gemeinsam aushandeln müssen. Telefon-Gesellschaften, Internet-Provider, Kabelnetz-Betreiber, alle die Medien vertreiben, müssen mit ins Boot geholt werden und Medien-Produzenten an den Kosten für die Erstellung der Inhalte anteilig bezahlen.

Ist diesen Web-2.0-Seelenverkäufern eigentlich bewusst, was sie dort fordern? Es kann in meinen Augen kaum etwas Schlimmeres geben, wie obigen Satz. Es tut mir ja leid, dass bis auf ein paar Werbebanner das Geschäftsmodell Internet kaum funktioniert – na gut, es tut mir nicht wirklich leid – aber deswegen gleich unser Wirtschaftssystem, ein stückweit unsere Demokratie abbauen zu wollen, geht dann doch viel zu weit. Wenn Ihr im Internet kein Geld verdient, liebe Marktschreier, sei es nun mit oder ohne Irokesenschnitt, dann macht es so wie alle anderen auch, oder lasst es ganz, sprich: Ihr könnt gehen. Obige Forderung, wie sie neuerdungs von vielen Web-2.0-Clowns erhoben wird, ist nichts anderes als die Forderung nach einem Kartell inkl. Preisabsprachen. Man stelle sich Döpfner und Hombach als Führer dieses Kartells vor. Gegenbeispiel: Die Energieriesen treffen sich wöchentlich, weil die Gewinne nicht mehr sprudeln, um Absprachen zu treffen. Na, klingelts? Liebe Seelenverkäufer, ich kann neben Euch herleben, wenn Ihr aber, weil Euer Geschäftsmodell nicht funktioniert, am Raubbau unserer Demokratie beteiligen wollte, dann gibt es ein klein wenig Kontra – und wie ich viele Kollegen da draußen kennengelernt habe, nicht nur von F!XMBR. Und das ganze sogar kostenlos. :)

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Jung von Matt: Nach den Klowänden nun Angriff auf die Meinungs, Presse- und Satirefreiheit?

Und das ganze im Kampf pro Atomkraft, man glaubt es kaum. Ob die Werber von Jung von Matt strahlen, wenn sie morgens in den Spiegel schauen, ist nicht bekannt – dass Jung von Matt deutsche Blogs als Klowände bezeichnet und dann Prügel eingesteckt hat, nicht vergessen. Nun sorgen die Damen und Herren aus Hamburg, ja auch Hamburg hat hier und da seine Tiefpunkte, wieder für Gesprächsstoff. Was ist passiert? Der Verein Urgewald1 hat eine Anti-AKW-Kampagne ins Leben gerufen. Wie das so ist, wird selbst im Jahr 2009 Atomstrom immer noch als ungefährlicher Ökostrom bezeichnet. Verantwortlich sind dafür nicht nur die Energieriesen selbst und Politiker, die nach ihrer Karriere bei den Energiereisen Unterschlupf finden, sondern eben auch Werbeagenturen, bei denen man oftmals das Gefühl hat, die würden selbst die eigene Großmutter und den eigenen Hamster verkaufen. Und so hat Jung von Matt eine Werbekampagne für RWE entworfen. Gemeinsam mit dem One-Hit-Wonder Trio freut man sich auf eine strahlende Zukunft – pro Atomstrom. Folgendes Bildmotiv hat man in Hamburg kreiert:

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  1. Eigenbeschreibung: Wir vertreten die Interessen von Menschen, die unter den Folgen globaler Umweltzerstörung leiden. Wir engagieren uns für brasilianische Kleinbauern, deren Land von Zellstoffplantagen besetzt ist, für kanadische Indigene, die gegen die Kahlschläge in ihren Wäldern durch große Holzkonzerne kämpfen oder für Dorfgemeinschaften in Indien, die sich gegen ihre Vertreibung für große Staudämme zur Wehr setzen. []

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Lieber Jakob Augstein #2

Dann noch einmal in aller Ruhe. Ich mag den Freitag – wenn ich schreibe, er ist einer der letzten Bastionen humanistischer und kultureller Gedanken, gibt es wohl kaum ein größeres Kompliment. Allerdings habe ich nach der Übernahme des Freitag durch Sie große Befürchtungen gehabt, die sich nun offensichtlich nach und nach bewahrheiten. Kommen wir als Erstes zu der Werbung, die nun auf freitag.de vorgeschaltet ist – der Auslöser, für meinen – zugegeben – nicht ganz ausgeglichenen Rant.

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Lieber Jakob Augstein

Hier hatte ich bereits über den Verkauf der Ost-West-Wochenzeitung Freitag geschrieben. Ich hatte meine Befürchtungen zum Ausdruck gebracht, dass die Zeitung nun zerstört werden soll. Sie, der offensichtlich nie des Vaters Sohn war, der Herr Detlev Hustedt, ein ehemaliger Springer – das ließt nichts Gutes erahnen. Und wie das so ist, man wird nicht enttäuscht. Sie haben es geschafft. Sie haben die Ost-West-Wochenzeitung Freitag zerstört. Wie fühlt sich das so an, eine der letzten Bastionen humanistischer und kultureller Gedanken in gehobener Qualität auf dem Gewissen zu haben? Wissen Sie, in einem gewissen Rahmen muss man heute mit Werbung leben, auch mit Online-Werbung. Ich kann es als Leser nach wie vor als Belästigung empfinden, aber ich kann auch nachvollziehen, dass Kosten gedeckt werden wollen. Es gibt kleine Banner und es gibt große Banner, es gibt Flash-Werbung, Layer-Ads und so vieles andere, was den Leser ebenfalls belästigt. Was Sie aber heute aus der Ost-West-Wochenzeitung Freitag gemacht haben, spottet jeglicher Beschreibung. Wenn ich freitag.de aufrufe, erscheint quer über den kpl. Bildschirm Werbung, die sich nur über das kleine X schließen lässt – jeglicher andere Klick führt zur Seite des Werbers. Ganz großes Kino.

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Widerlicher Spam von verwandt.de und der OSN – Online Social Networking GmbH

TalkingUnser Kontaktformular hat durchaus seine guten Seiten. So kommen ab und zu sehr feine Linktipps hinein, andere Tipps oder Hinweise, so auch heute zum Beispiel – Patrick von der Schreiblogade hat uns noch einen Hint zum neuen Design gegeben. Der Regelfall jedoch ist das genaue Gegenteil: Unverschämtheiten hat es schon gegeben, manch eine Beleidigung oder schlicht die unmissverständliche Forderung nach einer Lösung zu einem TrueCrypt-Problem. Auch mussten wir das Kontaktformular bereits nach kurzer Zeit gegen Spam absichern, Viagra, Poker und all die feinen Sachen schneiten hier im Minutentakt hinein. Die typischen Probleme halt, die jeder Publizist kennt – oder die, die einfach nur die E-Mail zur Kommunikation benutzen. Es ist für die meisten schon zum Alltag geworden. Richtig dreist jedoch wird es, wenn solch ein Kontaktformular nicht von Spammern, Bots und Crawlern ausgenutzt wird, sondern von (deutschen) Startups. Alice im Wunderland ist nichts gegen das, was manchmal über das Kontaktformular bei uns ankommt. Heute hat es verwandt.de versucht, besser das Unternehmen OSN – Online Social Networking GmbH. Ich hab ja fast ONS gelesen – aber selbst für einmal drüber huschen ist verwandt.de nicht zu gebrauchen.

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I’m Linux

Nach grenzdebilen Ideen aus dem Hause Apple a la I’m a Mac, bescheidenen Plagiaten aus Redmondschen Gefilden die User hochzunehmen – was auf diese Art und Weise nur bei der Gattung des gemeinen Apple-Fans funktioniert, schickt sich nun auch die Linux Foundation an diese Art von Schaden zu wirken. Getreu dem Motto: Blödheit gibts nicht nur gegen Bares, sondern auch offen und frei :-)

Sick of the airtime that Microsoft and Apple are getting with their competing ranges of “I’m a PC/I’m a Mac” adverts, the Foundation has announced a competition to create their own, open-source adverts to increase awareness of just what it means to say “I’m Linux.”

via bittech

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