Schlagwort ‘Welt‘

Wenn Politik auf den Axel-Springer-Konzern trifft

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Foto: F!XMBR

Erinnert sich noch Wer an Karl-Theodor zu Guttenberg? Er war der Shootingstar der deutschen Politik, die Menschen vergötterten ihn, die Medien liebten ihn, insbesondere die Bild-Zeitung aus dem Axel-Springer-Konzern. Während der Plagiatsaffäre, als es langsam aber sicher zu Ende ging, traf sich zu Guttenberg, Gerüchte sprechen von täglich, mit einem journalistischem (PR-) Beraterteam. Bild-Chefredakteur Diekmann gehörte zu diesem Team. Dann fiel zu Guttenberg.

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FreeBSD Kernel und Welt

FreeBSD Release ist eine feine Sache, insbesondere für Server, aber auf dem Desktop ist es oftmals von Vorteil Stable zu fahren. Stable ist neben Current einer der Entwicklungszweige von FreeBSD. In Current erfolgt die hauptsächliche Entwicklung, nach einiger Verweildauer dort wird der jeweilige Code «mfced», d.h. «merged from current» und schlägt in Stable auf. Aus Stable werden dann wiederum nach einiger Zeit minor oder major-Releases erstellt, wie zuletzt FreeBSD 8.2 bzw. das kommende FreeBSD 9.0.

Stable ist grob vergleichbar mit Debian Testing, man verfolgt ein ähnliches Prinzip bei der Entwicklung. En detail jedoch scheiden sich die Geister, während Debian durchaus mal desöfteren auch in Testing hinüber ist bzw. diverse Software schlichtweg fehlt ob Fehler, etc. pp., ist FreeBSD Stable weitaus reifer. Die FreeBSD-Entwickler sind deutlich konservativer und nehmen es sehr genau mit der Unterscheidung der einzelnen Zweige. Dennoch sollte man, wie auch bei Debian, die entsprechende Mailingliste abonnieren.

Um nun den Betrieb von Stable aufzunehmen, kann man schlicht ein bisheriges Release aktualisieren oder man fährt mit monatlich erscheinenden Snapshots. Entscheidet man sich für letzteres muß man häufiger neu installieren, bequemer hingegen ist meiner Meinung nach Kernel und Welt neuzubauen. Dazu lädt man den entsprechenden Quellecode herunter, baut die Welt, dann den Kernel und installiert diesen, bootet in den Single User Mode, installiert dort die Welt und bringt mittels mergemaster diverse Konfigurationsdateien auf den neuesten Stand. Letzteres ist für viele wohl die größte Hürde, aber zumindest nur dort, wo selbst Hand angelegt wurde.

Zuvor jedoch muß man noch csup sagen, von welchem Server es den entsprechenden Quellecode herunterladen soll: cp /usr/share/examples/cvsup/standard-supfile /etc danach ändert man folgende Zeile und fügt den Server ein: *default host=CHANGE_THIS.FreeBSD.org — z.B.: *default host=cvsup2.de.FreeBSD.org. Selbstredend muß auch der Release-Tag angepaßt werden. Wir wollen Stable, also muß die entsprechende Zeile wie folgt lauten: *default release=cvs tag=RELENG_8

Nun beginnt der eigentliche Bau von Kernel und Welt (als Root ausgeführt):

csup -L 2 /etc/standard-supfile
cd /usr/src/ && make -j3 buildworld
make -j3 buildkernel installkernel
reboot

 

Die Jobs sollten der eigenen Hardware entsprechend angepaßt werden, wer kein Dualcore etc. besitzt nutzt ein schlichtes make buildkernel installkernel. Beschleunigen kann man das Prozedere indem man tmpfs einsetzt bzw. zukünfigte Bauten von Kernel und Welt seitens ccache beschleunigt.

Nach dem Neustart wählt man den Single User Mode aus und installiert die Welt, sowie die aktualisierten Konfigurationsdateien.

fsck -p
mount -u /
mount -a -t ufs
mergemaster -p
cd /usr/src && make installworld && mergemaster -Ui
reboot

 

Mit fsck –p erfolgt eine kurze Prüfung des Filesystems, dann werden die nötigen Partionen eingehangen. mergemaster –p verarbeitet nur die Konfigurationsdateien, die für die Installation der Welt wichtig sind, make installworld installiert diese und mergemaster –Ui verarbeitet die restlichen Konfigurationsdateien.

Nach einem erneuten Neustart wird wieder in den Single User Mode gestartet und aufgeräumt.

fsck -y
mount -u /
mount -a -t ufs
cd /usr/src && make clean && reboot

 

Danach steht das aktualisierte System. Die Vorgehensweise mag ein wenig übervorsichtig wirken, andere vollziehen die Installation der Welt ohne den Single User Mode, aber mir ist es derart lieber. Schließlich baue ich Kernel und Welt nicht täglich neu, je nach Zeit bei interessanten Updates, mindestens jedoch monatlich.

Wer sich hingegen nicht mit Mergemaster in der Konsole zu helfen weiß, der sollte entweder den Weg über Snapshots gehen oder weiterhin das aktuelle Release nutzen. Zu schnell kann das System bei unachtsamer Bedienung «unbenutzbar» werden. Ansonsten, viel Spaß :-)

 

Bild: Der Bulo

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Tagebuch eines stellvertretenden Chefredakteurs

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15. Juni 2010
Tolle Idee unserer PR-Abteilung: Wir lassen eine Ausgabe der WELT KOMPAKT kostenlos von diesen so genannten Bloggern, Wikipedianern und Amazon-Rezensenten füllen. Wir nennen das Medienexperiment und schon rennen die uns die Bude ein. Statt Enteignet Springer heiß es zukünftig Bloggt Springer. Neusprech sei Dank. Ich freu mich.

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der Untergang des Abendlandes steht bevor

Während man überall und auch hier noch die Reste dieses Strohfeuers Internet Manifest begutachtet und andere abermals ihre Wunden lecken, steht anderen Ortes der Untergang des Abendlandes bevor. Zumindest wenn man der propagierten Leitkultur der Union fröhnt, alle anderen werden frohlocken: BILD.de und Welt.de schließen in bälde die Pforten und öffnen fortan nur noch für jene, die ihren Obolus für deren journalistischen Untiefen digitaler Gefilde entrichten.

Ich denke dem eigens errichteten Springerschen Firewall wird so schnell keiner nachtrauern und der Rest bekommt seinen Stoff immer noch am Kiosk. Diverse Watchblogs werden dann einmal mehr in das Portemonnaie langen müssen, andere werden vielleicht eine Petition ins Leben rufen, zum Schutze der (Leit)Kultur — über 50 Jahre gehen selbstredend nicht ohne Spuren am Deutschen Volk vorüber.

Mal sehen was uns noch bevorsteht. SPON wäre ein weiterer Kandidat und der FAZ oder der Sueddeutschen würde man sicherlich auch keine Träne nachtrauern.

via fefe

Addendum: siehe Golem ; es war nicht von umgehend die Rede, sondern von in nächter Zeit. Smartphones bilden die Testfront und der Rest wird laut Springer-Chef folgen.

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Greenpeace demystifiziert den Werbespot eines Energieversorgers

via Greenpeace Youtube-Channel

Mit einer ganz eigenen Version des aktuellen RWE-Image-Spots startet Greenpeace heute eine Kampagne gegen sogenanntes Greenwashing durch Atomkonzerne. Dabei nutzen Unternehmen Werbung und Marketing, um sich ein grünes Image-Mäntelchen umzuängen.

greenpeace

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Springer und der Verfassungsschutz [Update]

Dass Trolle in Kommentaren aufschlagen ist nicht erst seit der Kommentarfunktion im so genannten Web 2.0 bekannt. Wir löschen sie in der Regel, manchmal machen wir uns darüber noch lustig. Anders der Axel-Springer-Konzern. Bei ausländerfeindlichen Kommentaren wird nicht nur gelöscht, es werden auch die Behörden benachrichtigt. Nicht aber die Polizei, nicht das Landeskriminalamt, auch nicht das Bundeskriminalamt — nein, Angela Merkel der Verfassungsschutz. (via)

Kann aber natürlich auch sein, dass ein Praktikant nur seine feuchten Träume ausleben wollte. Einmal im Leben James Bond sein… 😉

Update: Die Antisemiten und Verfassungsfeinde von Politically Incorrect haben das tatsächlich ernsthaft geglaubt — Gott sei Dank gibt es da noch Dietmar… 😀

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Ulrich Clauß und seine panische Angst vor dem Internet

ASV

Wie sehr in der Springer-Presse Untergangsstimmung herrscht, bzgl. des Internets und der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, zeigt uns heute Ulrich Clauß in seinem Leitartikel Das Internet als Kampagnenmaschine und Desinformationsquelle. Dass dabei ein Springer-Erzeugnis wie die WELT von Kampagne und Desinformation spricht, ist dabei nur ein kleiner Treppenwitz. Gerade erst wurde mit breiter Unterstützung der rechtsreaktionären WELT und anderen Springer-Blättern eine unvergleichliche Hetzkampagne gegen Rot-Rot-Grün in Hessen erfolgreich zu Ende geführt. Doch schauen wir uns mal den Artikel des Herrn Ulrich Clauß genauer an. Gleich zu Beginn wird klar, wohin die Reise geht. Das hab ich aus dem Internet — diesen Satz hört man in unserer heutigen Medien– und Informationsgesellschaft immer öfter. Ulrich Clauß nimmt diese Worte als Aufhänger dafür, dass diese Informationen völlig aus der Luft gegriffen sein können. Dem Leser wird hier gleich mit auf den Weg gegeben: Das Internet verbreitet Desinformation. Man kann die panische Angst des Herr Ulrich Clauß förmlich durch die Internetleitung spüren.

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Ich habe ein neues Blog gefunden

welt.de

Abonniert habe ich es trotzdem nicht. 😉

Screenshot: welt.de

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