Schlagwort ‘Web‘

Nein, liebe FAS, ich möchte Eure Artikel nicht 1:1 übernehmen

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Foto: F!XMBR

Es irritiert mich immer wieder, wenn Journalisten, die jünger sind als ich, Unsinn über die sogenannte Netzcommunity schreiben, wahlweise auch Twitter-Generation genannt oder schlicht Onliner. Heute sind das in der FAS Melanie Amann und Hendrik Ankenbrand, beide Jahrgang 1978 und somit 5 Jahre jünger wie der Autor dieser Zeilen. Ihr Artikel Aufstand der Generation Internet zu den weltweiten ACTA-Demonstrationen wird derzeit stark auf Twitter verlinkt, weil er sicherlich wahre Dinge enthält, aber eben auch unsäglichen Unsinn. Amann und Ankenbrand schreiben: Er [Anm.: Kevin Culina, eine Person, die mir bis gerade kein Begriff war] repräsentiert die Netzgemeinde, die jeden hasst, der online nicht teilen will: Neben den Filmstudios sind das Professoren, die ihre staatlich alimentierte Forschung ungern gratis veröffentlichen, oder Verlage, die sich wehren, wenn ihre Artikel ungefragt in der Blogosphäre verstreut werden.

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Adblock Plus will Werbung gegen Geld durchlassen

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Was wurde ich vor einem Monat angegriffen, als ich überspitzt die neue Version von Adblock Plus als Malware bezeichnet habe. Nun kommt heraus: Adblock Plus will Werbung gegen Geld durchlassen. Die PC Welt berichtet: Adblock Plus schlug den Deal im Verlagsgebäude der PC-WELT in München vor. Dann schauen wir doch mal, wie Mozilla reagiert. Noch Fragen, Hauser?

P.S. Liebe PC Welt, schaut Euer Lektorat eigentlich auch über Eure Online-Texte? Ich glaube nicht.

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Adblock Plus wird zur Malware

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Als Malware werden im Regelfall Programme bezeichnet, die unerwünschte oder auch schädliche Software auf dem Rechner ausführen. Genau diesen Weg geht nun Adblock Plus. Zukünftig will man unaufdringliche Werbung zulassen. Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen. Und damit das Gros der Internetnutzer dies auch nicht merkt, ist die Funktion von vornerein aktiviert, sie muss vom Nutzer abgeschaltet werden. Vor gut drei Monaten wurde Adblock Plus von dem Unternehmen Eyeo GmbH übernommen. Bis zum GAU hat es also nicht lange gedauert. Zukünftig wird also vor Adblock Plus gewarnt werden müssen, wie vor jedem Trojaner, Virus oder anderem Schadprogramm. Adblock Plus macht in Zukunft genau das Gegenteil von dem, was die Nutzer erwarten. Er lässt ausgewählte Werbung der Macher zu. Damit ist er zur Malware mutiert. Setze ich einen Adblocker ein, so ist Werbung unerwünscht. Adblock Plus wird in Zukunft genau das Gegenteil dessen tun, was er verspricht.

Alternativen:

Proxomitron
Bfilter
Privoxy

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Tweetdeck am Ende

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Die Twitter-Welt diskutiert derzeit den Relaunch der Twitter-Homepage und der zugehörigen Clients. Dabei geht eine Sache aber unter: Der wohl weltweit am meisten genutzte Client, Tweetdeck, der vor kurzer Zeit von Twitter übernommen wurde, ist zu Grabe getragen worden.

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Adblock Plus und seine Geschwister

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Bedingt durch einen Artikel der Zeit habe ich mir mal wieder Gedanken über Werbung gemacht. Vorab zu Adblock Plus: Das Addon muss man ab sofort im Auge behalten. Es ist kein Freizeitprojekt mehr, sondern ein Unternehmen, eine GmbH. Es muss ab sofort mit Adblock Plus Geld verdient werden. Auch finde ich es befremdlich, wenn sich die Macher von Adblock Plus auf der dmexco den Werbetreibenden anbiedern.

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Pottermore.com — Der Sprechende Hut hat Dich Slytherin zugeteilt

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Als Joanne K. Rowling Mitte des Jahres Pottermore.com ankündigte war die Aufregung groß. Eine virtuelle Zauberwelt sollte es werden, ein soziales Netzwerk für Harry-Potter-Fans. Ich habe die Gelegenheit nutzen können und mich zwischenzeitlich in einer kurzen Phase für einen Betatest registrieren können. Gestern bekam ich eine E-Mail, ich solle doch mal wieder vorbeischauen. Viel erwartet habe ich nicht. Und doch könnte Pottermore.com eine Spielwiese für eine ganze Generation junger Menschen und Junggebliebener werden.

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Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte zu Google+

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Ich habe mich an den Hamburgischen Datenschutzbeauftragten gewandt und um eine Einschätzung bzgl. Google+ und die Klarnamenpflicht gebeten. Es wird alles darauf hinauslaufen, wie Google argumentiert, was Sinn und Zweck von Google+ ist. Die Einschätzung:

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F!XMBR-Autor Christian Sickendieck fordert Ende der Demokratie

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Foto: Matt Westervelt | CC-Lizenz

F!XMBR-Autor Christian Sickendieck hat anlässlich der Aussagen von Innenminister Friedrich ein Ende der Demokratie gefordert. «Politisch motivierte Täter wie Hans-Peter Friedrich oder auch Wolfgang Schäuble finden heute vor allem in Demokratien, in freiheitlichen Ländern jede Menge radikalisierter undifferenzierter Thesen. Sie können sich dort von Artikel zu Artikel der WELT und BILD hangeln, bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce», sagte Sickendieck dem SPIEGEL. «Warum nutzen Friedrich und andere Radikale die Demokratie aus?»

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Einladungen zu Google+

Die meisten von Euch sollten mittlerweile bei Google+ angekommen sein. Wer noch nicht da ist, es sich trotzdem einmal anschauen möchte:

Einladungslink

Ich bin hier zu finden

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Das Ende von Carta in einem einzigen Satz

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Carta macht dicht. Interessiert es Irgendwen? Nein. Ich habe es schon öfters gesagt: Egal, ob nun kino.to, Carta oder auch mal F!XMBR — wenn eine Seite schließt, zieht die Karawane weiter. Oder hat Jemand (außer den Professionalisierungs-Junkies) Rivva vermisst oder die fast täglichen Artikel der Blogbar? Die Nachricht findet mittlerweile den Nutzer, nicht der Nutzer über Rivva die Nachricht. Twitter  und Facebook lotsen mittlerweile mehr Leser auf die Blogs, als es Rivva jemals konnte, der Don wertet mit den Stützen faz.net auf und rebelliert noch auf seiner Blog-Heimat. Geschlossene Freundschaften, Kontakte bleiben auch nach dem Ende eines Projektes bestehen und erweisen sich eventuell sogar als nachhaltiger, wenn man nicht mehr täglich die gleiche Seite besucht. Das Ende von Carta kommt nicht überraschend. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was Carta überhaupt sei. Ein Gruppenblog für den digitalen Medienwandel? Nein, man konnte diese Frage nie beantworten. Es waren wenige Highlights, unsäglicher Unsinn, politisch rechte und linke Artikel auf Carta zu finden. Was Carta die ganze Zeit über fehlte, war eine Seele, eine Grundausrichtung. Wurde ich gestern mit einem Artikel begeistern, kam einen Tag später unfassbarer Müll daher, so dass man sich fragen musste, «bin ich hier noch auf der selben Seite?». Robin Meyer-Lucht fungierte für Carta vielleicht als CEO, nicht aber als Herausgeber. Lucht hat Carta, das mit dem Grimme Online Award und diese Woche auch mit dem Lead Award, ausgezeichnet wurde, an die Wand gefahren. Den Beweis tritt Lucht in seinem Abschieds-Artikel an.

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Twitter und Facebook schalten RSS ab

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Foto: kk+ | CC-Lizenz

Via Cem wurde ich gerade auf einen Artikel bei Stay N Alive aufmerksam. Leise und weitestgehend unbemerkt haben Twitter und Facebook den RSS-Feed abgeschaltet. Während bei Facebook kein Feed mehr möglich ist, ist es bei Twitter (undokumentiert) noch möglich. Cem fragt, ob sich die beiden Großen von der Share Economy verabschieden, durch die sie selbst groß geworden sind. Gegenfrage: Ist es nicht ein zwingend notwendiger Schritt? Während Facebook profitabel läuft, das natürlich auch nur durch die Besuche auf der Webseite und der Werbeklicks, ist Twitter immer noch auf der Suche nach einem Geschäftsmodell. Um es mal polemisch auszudrücken: F!XMBR läuft wirtschaftlicher als Twitter.

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