Schlagwort ‘Web 2.0‘

Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme

area_51_620
Foto: F!XMBR

Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während wir politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen.

Weiterlesen: »Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme«

, , , , , ,

Paukenschlag: «Der Postillon» stellt Betrieb ein

postillon_screen

(F!XMBR) Nun hat es das nächste Medienimperium erwischt: Die seit 1845 unabhängige Zeitung «Der Postillon» stellt zum 11. Marz diesen Jahres, 07.00 Uhr, den Betrieb ein. Das erfuhr F!XMBR aus redaktionsnahen Kreisen. Schuld daran seien nicht das Leistungsschutzrecht oder die allgemeine Stimmung in der Branche, sondern der Berliner Flughafen und dessen neuer Chef Hartmut Mehdorn.

Weiterlesen: »Paukenschlag: «Der Postillon» stellt Betrieb ein«

, , , , ,

Warum app.net gescheitert ist

appnet_screen

Als vor einigen Monaten der Twitter-Konkurrent app.net startete, jubelte der elitäre Internet-Zirkel. app.net war kostenpflichtig, der gemeine Pöbel sollte der Zugang verwehrt werden. In einer Zeit, in der Twitter immer mehr die Nutzer verärgert, die Pforten schließt, war die Freude groß, die Alternative wurde bejubelt.

Weiterlesen: »Warum app.net gescheitert ist«

, , , , ,

Google und die Klarnamen

sorry_google

Lassen wir die infantilen Verlage und Zeitungen sterben und widmen uns wieder gehaltvolleren und wichtigeren Diskussionen mit und über Google. Wisst Ihr noch, damals zum Start von Google+ — die Diskussionen und Pseudonyme? Google ist nie wirklich vom eigenen Standpunkt abgewichen, die eine oder andere Absichtserklärung klang nett, doch im Prinzip werden Pseudonyme nur so lange geduldet, bis Google den Account sperrt.Das ist jederzeit möglich und wird genauso noch gehandhabt.

Weiterlesen: »Google und die Klarnamen«

, , , , , , , , , , , ,

Ihr, liebe Leser, seid eine Gefahr für unser Grundgesetz!

notmypresident_bembel
Bild: Bembel

Das sagt zumindest unser zukünftige Bundespräsident Johannes Gauck. Es lag heute Abend mal wieder Post in unserem Toten Briefkasten, es ging um Johannes Gauck und einer seiner Schirmherrschaften. Da wollte ich gerade recherchieren und lostippen, doch dann stellte ich fest, das brauche ich gar nicht mehr. Thomas Knüwer und Silvio Duwe bei der Telepolis haben die Äußerungen Gaucks zum Internet schon sehr treffend kommentiert.

Weiterlesen: »Ihr, liebe Leser, seid eine Gefahr für unser Grundgesetz!«

, , , , , , ,

Der verlorene Kontext des Christian Jakubetz

jf_gauck
Die Rechtspostille Junge Freiheit feiert ihren Präsidenten (via)

Christian Jakubetz ist stolz. Sehr stolz. Verkündet zumindest der Tagesspiegel. Als einer der ersten, wie der Tagesspiegel zu berichten weiß, hat er kritisiert, wie im Netz, falsch: von vielen Menschen auf die Ernennung Joachim Gaucks mit einem Erich-Honecker-Gedächtnis-Ergebnis durch die Parteiendemokratie reagiert wurde.

Weiterlesen: »Der verlorene Kontext des Christian Jakubetz«

, , , , , , , , , , , , , , ,

Politische Naivität

notmypresident_bembel
Bild: Bembel

Ich gebe zu, dass ich mich in den letzten Tagen sehr geärgert habe. Zum einen über den Artikel Patrick Breitenbachs und den Julia Seeligers. Patricks Artikel hatte ich schon als politisch naiv abgehakt, zu Julias Artikel fiel mir nicht viel mehr ein als Honeymoon-Geschreibsel. Das mag unfair klingen, ich möchte aber versuchen, es zu begründen.

Weiterlesen: »Politische Naivität«

, , , , , , , , , , , , , , ,

Das mit der Dropbox

dropbox_logo

Über die Dropbox selbst brauche ich nichts mehr zu schreiben. Ein genialer Dienst, der, wenn Google schlau wäre, von eben Google übernommen und zu Google Drive gemacht werden würde. Ich denke, dass dort auch das beste Marketing aller Web-2.0-Dienste arbeitet. Hier etwas Zusatzspeicher, dort ein wenig, so bleibt man im Gespräch und heimst Artikel rund um die Welt ein. In Deutschland, den USA, Brasilien, Asien.

Weiterlesen: »Das mit der Dropbox«

, , , , , , , ,

Nein, liebe FAS, ich möchte Eure Artikel nicht 1:1 übernehmen

area_51_620
Foto: F!XMBR

Es irritiert mich immer wieder, wenn Journalisten, die jünger sind als ich, Unsinn über die sogenannte Netzcommunity schreiben, wahlweise auch Twitter-Generation genannt oder schlicht Onliner. Heute sind das in der FAS Melanie Amann und Hendrik Ankenbrand, beide Jahrgang 1978 und somit 5 Jahre jünger als der Autor dieser Zeilen. Ihr Artikel Aufstand der Generation Internet zu den weltweiten ACTA-Demonstrationen wird derzeit stark auf Twitter verlinkt, weil er sicherlich wahre Dinge enthält, aber eben auch unsäglichen Unsinn. Amann und Ankenbrand schreiben: Er [Anm.: Kevin Culina, eine Person, die mir bis gerade kein Begriff war] repräsentiert die Netzgemeinde, die jeden hasst, der online nicht teilen will: Neben den Filmstudios sind das Professoren, die ihre staatlich alimentierte Forschung ungern gratis veröffentlichen, oder Verlage, die sich wehren, wenn ihre Artikel ungefragt in der Blogosphäre verstreut werden.

Weiterlesen: »Nein, liebe FAS, ich möchte Eure Artikel nicht 1:1 übernehmen«

, , , , , , , , ,

Adblock Plus will Werbung gegen Geld durchlassen

adblock_werbung

Was wurde ich vor einem Monat angegriffen, als ich überspitzt die neue Version von Adblock Plus als Malware bezeichnet habe. Nun kommt heraus: Adblock Plus will Werbung gegen Geld durchlassen. Die PC Welt berichtet: Adblock Plus schlug den Deal im Verlagsgebäude der PC-WELT in München vor. Dann schauen wir doch mal, wie Mozilla reagiert. Noch Fragen, Hauser?

P.S. Liebe PC Welt, schaut Euer Lektorat eigentlich auch über Eure Online-Texte? Ich glaube nicht.

, , , , , , , , , , ,

Adblock Plus wird zur Malware

adblock_werbung

Als Malware werden im Regelfall Programme bezeichnet, die unerwünschte oder auch schädliche Software auf dem Rechner ausführen. Genau diesen Weg geht nun Adblock Plus. Zukünftig will man unaufdringliche Werbung zulassen. Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen. Und damit das Gros der Internetnutzer dies auch nicht merkt, ist die Funktion von vornerein aktiviert, sie muss vom Nutzer abgeschaltet werden. Vor gut drei Monaten wurde Adblock Plus von dem Unternehmen Eyeo GmbH übernommen. Bis zum GAU hat es also nicht lange gedauert. Zukünftig wird also vor Adblock Plus gewarnt werden müssen, wie vor jedem Trojaner, Virus oder anderem Schadprogramm. Adblock Plus macht in Zukunft genau das Gegenteil von dem, was die Nutzer erwarten. Er lässt ausgewählte Werbung der Macher zu. Damit ist er zur Malware mutiert. Setze ich einen Adblocker ein, so ist Werbung unerwünscht. Adblock Plus wird in Zukunft genau das Gegenteil dessen tun, was er verspricht.

Alternativen:

Proxomitron
Bfilter
Privoxy

, , , , , , , , , , ,


RSS-Feed abonnieren