Schlagwort ‘Waldsterben‘

Gabor Steingart — Bitte melde Dich

1992 ging eine der tränenreichsten Sendungen des deutschen Fernsehens auf Sendung — Bitte melde Dich. 6 Jahre lang brachte Moderator Jörg Wontorra vermisste Personen und Familie / Freunde wieder zuammen. Wenn auch wegen schlechter Quoten abgesetzt, erlebt Bitte melde Dich nun eine Renaissance hier auf F!XMBR. Über Gabor Steingart hatte ich schon das eine oder andere Mal geschrieben — der journalistische Niedergang des SPIEGELS ist meiner Meinung nach eng mit dem Namen Gabor Steingart verbunden. Nun aber lese ich bei Dr. Dean Erstaunliches: Dem Gabor ist weg, wo ist er nur hin?

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Konjunkturwahnsinn

Es geht voran — juchuuuu. Ganz im Stile der New Econmy-Zeiten lobt der SPIEGEL heute: Wirtschaftswunder 2.0. Na super, Vollbeschäftigung, Freizeit und genug Geld für alle. Wirklich? Albrecht Müller zeigt in seiner ruhigen Art und Weise auf, was man dem SPIEGEL glauben kann und was nicht. Fakt ist — wenn ich richtig gelesen habe — dass das neoliberale Kampfblatt 171,60 Euro im Jahr kostet — inhaltlich bleibt da nur Trostlosigkeit. Die Wochenzeitschrift Freitag zeigt auf, wer das bisschen Aufschwung — wie — wirklich zahlt. (via Dauerfeuerverarsche)

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BILD und die beste Freeware im Netz

Omg, gerade mal wieder auf bild.de gewesen, und was springt mir ins Auge? Die beste Freeware im Web. Diese kostenlose Software brauchen Sie.

BILD-Ausschnitt: Beste Freeware

Der Adobe Acrobat Reader springt sofort ins Auge — dann kann der Rest ja auch nichts werden. ;-) Here we go.

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Wollte der SPIEGEL Knut einschläfern?

EisbärGut, dass ein kleiner Eisbär in den Hauptnachrichten präsentiert wird, Nachrichtensender live übertragen, wenn er das erste Mal im Berliner Zoo der Öffentlichkeit präsentiert wird, das sagt viel über unsere Gesellschaft aus — Tiere sind den Menschen halt doch lieber als die Mitmenschen. Doch darum soll es nicht gehen. Auf R-Archiv.de bin ich gerade auf einen interessanten Artikel gestoßen. Zusammenfassung: Wegen einer eigens inszinierten Medienkampagne wollte der SPIEGEL vermutlich Knut einschläfern lassen. Das ist voll in die Hose gegangen. Tja, so weit sind sie beim SPIEGEL mittlerweile — werden von den Kollegen in der Republik ausgelacht und ignoriert… ;-)

R-Archiv.de — Cute Knut und die Mechanismen der Meinungsmache

Bild: pieceoplastic unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

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Ich bin Terrorist…

… denn ich bin Blogger. Die Netzeitung zeigt heute mal wieder, dass man vielleicht doch nicht die Nachrichten der dpa wiederkäuern sollte, sondern vielleicht ein wenig recherchieren sollte und eigenständig Texte verfassen sollte. Ich weiß, das ist viel verlangt bei der Netzeitung, aber hey, die Hoffnung stirbt zuletzt. Wie kann man nur so einen hanebüchenden Blödsinn zusammenschreiben?

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Die Süddeutsche rufte das Ende des Blog-Hypes aus

… oder Blogging-Wahns, wie es der Kollege medienkonform — dumdidum, die Angst geht um :D — ausdrückt. Nun woran wird es festgemacht? Natürlich am Cooperate Blogging — Unternehmensblogging. Blogs werden eingestellt, nicht fortgeführt, Fachleute innerhalb der Unternehmen haben Angst [sic!] vor Kritk der Kunden — und auch Abmahnungen scheint ein Thema in den Unternehmenszentralen zu sein. Nicht zuletzt geraten immer wieder Unternehmen in negative Schlagzeilen, wie z. B. Sony und Wal-Mart, die zugeben mussten, Kunden getäuscht zu haben. Sony? Da war doch was.

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Die testenden Experten

Der Jens vom Pottblog wirft beim Don hier eine interessante Frage in den Raum, die wahrscheinlich dort untergehen wird, das wäre aber viel zu schade, weil ich mir diese Frage — auch oft genug schon mit Oli im Jabber zusammen — ebenso gestellt habe. Jens schreibt:

Es ist jedoch wirklich so, daß ich das Grundvertrauen in einige Medien verloren habe. Sobald die nämlich über Themen berichten, bei denen ich mich einigermaßen gut auskenne, ärgert es mich, wenn ich da peinliche Fehler (sachlicher Art) entdecke, die bei einer vernünftigen Recherche hätten vermieden werden können.

Denn dann frage ich mich jedesmal ?informieren die auch bei Themen, wo ich mich nicht auskenne, so schlecht?? und befürchte, daß es eine rhetorische Frage ist.

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Was darf/kann Presse? Wo bleibt der Konsument?

Okay gemeinhin, gemäß Theorie und Pressfreiheit erst einmal alles. Soweit so gut, in der Realität aber ist Pressefreiheit kein unendliches Gebilde, sondern auch interpretierbar, Schranken existieren. Und das die Theorie eben nur Theorie ist, sollte allgemein bekannt sein.
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Qualitätsjournalismus beim SPIEGEL

Jaja, der SPIEGEL mal wieder: Killerspiele und kein Ende. Beckstein, Beckstein, alles muss versteckt sein hat sich mal wieder hervorgetan, alles zu verbieten, was er nicht versteht (dunkle Zeiten kommen da in Erinnerung). Nun liegt konkret ein Blaupause für ein Gesetz gegen Strategie Killerspiele vor:

Wer Computerspiele, die es den Spielern als Haupt– oder Nebenzweck ermöglichen, eine grausame oder die Menschenwürde verletzende Gewalttätigkeit gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen auszuüben, verbreitet, […] herstellt, bezieht, liefert […], wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft.

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Gerade in der Werbung

Der neue Spiegel wird beworben mit den Worten:

Das neue Antidiskriminierungsgesetz lockt massenhaft Schnorrer an.

Erster Gedanke: Weitaus schlimmer als BILD, lohnt sich — wie schon seit Jahren — nicht wirklich. ;-)

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